Juni 30, 2025

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Juni 30, 2025

Gericht stoppt Neustartpläne der South African Airways-Tochter Mango

Die geplante Wiederaufnahme des Flugbetriebs der südafrikanischen Billigfluggesellschaft Mango, einer Tochtergesellschaft der South African Airways (SAA), ist durch eine Gerichtsentscheidung vorläufig gestoppt worden. Nach vier Jahren am Boden sieht sich Mango mit rechtlichen Hürden konfrontirt, wie das Portal Independent Online berichtet. Die Airline wollte nach langer Pause den Betrieb wieder aufnehmen. Der Grund für die gerichtliche Intervention ist eine Klage des Unternehmens Aviation Coordination Services (ACS), einem Gläubiger von Mango. ACS hatte gegen die Fluggesellschaft und ihren Sanierungsberater Sipho Sono geklagt. Ziel der Klage war es, den Sanierungsplan und insbesondere den darin vorgesehenen Umgang mit den Gläubigerforderungen anzufechten. Diese rechtliche Auseinandersetzung hat nun zu einer erheblichen Verzögerung der Neustartpläne geführt. Der Gauteng High Court wies laut dem Bericht einen Einspruch von Sipho Sono gegen die Klage ab. Damit entschied das Gericht, daß der Sanierungsplan in seiner gegenwärtigen Form nicht umgesetzt werden kann. Dies bedeutet einen Rückschlag für die Bemühungen, Mango wieder in die Luft zu bringen und wirft Fragen über die Zukunft der angeschlagenen Fluggesellschaft auf. Die Sanierung südafrikanischer Staatsunternehmen, insbesondere im Bereich der Luftfahrt, ist seit Jahren ein komplexes und oft kontroverses Thema. Die Situation von Mango spiegelt die Schwierigkeiten wider, mit denen staatliche Fluggesellschaften und ihre Töchter in Südafrika konfrontirt sind. Zahlreiche Versuche zur Restrukturierung und Rettung von SAA und ihren verbundenen Unternehmen waren in der Vergangenheit mit Herausforderungen verbunden. Die aktuelle Gerichtsentscheidung unterstreicht die Notwendigkeit, alle Gläubigerforderungen im Rahmen eines Sanierungsplans zu berücksichtigen, um einen rechtssicheren und dauerhaften Neustart zu ermöglichen.

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Skyalps in Amadeus-System integriert

Die Fluggesellschaft Skyalps ist ab sofort im globalen Vertriebssystem Amadeus buchbar. Diese Integration ermöglicht Reisebüros und Vertriebspartnern weltweit einen direkten Zugang zu den Flügen von Skyalps, was eine wesentliche Erweiterung der Buchungsmöglichkeiten für Reisende darstellt und die Präsenz der Airline auf dem internationalen Markt stärkt. Die Anbindung an ein sogenanntes Global Distribution System (GDS) wie Amadeus ist ein wichtiger Schritt für Fluggesellschaften, um ihre Reichweite über die eigenen Vertriebskanäle hinaus zu vergrößern. Reisebüros, sowohl stationäre als auch Online-Plattformen, nutzen GDS-Systeme als zentrale Schnittstelle, um Flugverbindungen, Tarife und Verfügbarkeiten verschiedener Airlines abzurufen und direkt zu buchen. Für Skyalps bedeutet dies eine erhebliche Steigerung der Sichtbarkeit und des Potentials zur Kundengewinnung. Skyalps, eine in Südtirol ansässige Fluggesellschaft, operiert vornehmlich mit kleineren Regionalflugzeugen und konzentriert sich auf Verbindungen zu wichtigen europäischen Städten, oft mit Fokus auf Geschäfts- und Tourismusverkehr in der Alpenregion. Die Aufnahme in Amadeus, einem der führenden GDS-Anbieter weltweit, stellt eine Professionalisierung der Vertriebsstrategie dar und erleichtert die Buchung für internationale Reisende und Unternehmen, die auf strukturierte Buchungssysteme angewiesen sind. Durch diese strategische Entscheidung wird Skyalps in der Lage sein, ihre Flüge einem wesentlich größeren Kundenkreis anzubieten. Dies könnte nicht nur zu einer höheren Auslastung der bestehenden Routen führen, sondern auch die Basis für eine zukünftige Erweiterung des Flugnetzes bilden. Die Integration in Amadeus ist ein Indiz für das Wachstum und die Ambitionen von Skyalps, sich als relevanter Akteur im regionalen Flugverkehr zu etablieren.

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Ein Erlebnissommer auf Schienen: Niederösterreichische Bahnen locken mit vielfältigem Programm

Der Sommer 2025 verspricht in Niederösterreich eine Fülle an spannenden Freizeitaktivitäten, die unter dem Dach der NÖVOG von den Niederösterreich Bahnen präsentiert werden. Von Sternschnuppenfahrten über interaktive Spiele in den Bergen bis hin zu nostalgischen Zugerlebnissen – das Programm ist so vielseitig wie das Bundesland selbst. Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer, zuständig für Verkehr in Niederösterreich, äußerte sich erfreut über das Angebot: „Ob Sternschnuppenfahrt, Mountain Escape Spiel, Rock am Berg, Alpakaexpress, nostalgischer Candle light train oder Alpine Sunrise – unsere Niederösterreich Bahnen stehen mit einer Fülle an regionalen Freizeitangeboten für Familien und Eisenbahnliebhaber sowie Highlights für Bergenthusiasten bereit. Ich wünsche unseren Landsleuten einen unvergesslichen Erlebnissommer in Niederösterreich.“ Die NÖVOG, die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft, hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer einzigartigen Kombination aus Tradition und Moderne, das reiche kulturelle und landschaftliche Erbe der Region erlebbar zu machen und dabei eine bedarfsgerechte Freizeitmobilität auf höchstem Niveau zu bieten. Die Mariazellerbahn: Vielfalt für jeden Geschmack Die Mariazellerbahn, eine der bekanntesten Schmalspurbahnen Österreichs, bietet im Sommer 2025 ein breitgefächertes Ausflugsangebot, das alle Interessen und Altersgruppen anspricht. Ob entspannte Wander- oder Radausflüge mit der modernen „Himmelstreppe“, kulinarische Genüsse im Panoramawagen oder spannendes Kinderprogramm und das besondere Cabrio-Feeling im Erlebniszug „Ötscherbär“ – die Bahn erschließt die malerische Region rund um den Ötscher auf einzigartige Weise. Ein besonderer Veranstaltungstipp ist die Sternschnuppenfahrt mit dem Ötscherbär am 29. August. Diese nächtliche Exkursion verspricht eine begleitete Wanderung im Naturpark Ötscher-Tormäuer, die den Blick auf einen beeindruckenden Sternenhimmel freigibt. Kulinarisch werden die Gäste mit Spezialitäten vom Ötschergrill verwöhnt. Während der Rückfahrt sorgt

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Air India und Croatia Airlines erweitern Codeshare-Kooperation

Die Fluggesellschaften Air India und Croatia Airlines planen, ihre bestehende Codeshare-Kooperation ab Oktober dieses Jahres um eine zusätzliche Route zu erweitern. Ab dem 13. Oktober wird die indische Staatsfluggesellschaft ihren Designator-Code und ihre Flugnummern für die Flüge von Croatia Airlines zwischen Wien und Zagreb (AI7524/7525) hinzufügen. Diese Codeshare-Vereinbarung wird an Montagen, Dienstagen, Donnerstagen und Sonntagen gelten und die Konnektivität zwischen den beiden Ländern weiter verbessern. Die neue Route ergänzt die bereits bestehenden Codeshare-Abkommen von Air India auf Flügen, die von Croatia Airlines betrieben werden. Dazu zählen Verbindungen zwischen Zagreb und den Städten Frankfurt, Paris und London. Des Weiteren umfaßt die Kooperation Flüge zwischen Split und Frankfurt, Paris, London sowie Wien, ebenso wie zwischen Dubrovnik und Frankfurt und Paris. Diese umfassende Zusammenarbeit ermöglicht Reisenden eine nahtlosere Verbindung zu verschiedenen Zielen in Kroatien über europäische Drehkreuze, insbesondere für Passagiere aus Indien. Die Ausweitung von Codeshare-Abkommen ist in der Luftfahrtbranche eine gängige Strategie, um das Streckennetz zu erweitern, ohne zusätzliche Flugzeuge oder Personal einsetzen zu müssen. Solche Kooperationen tragen dazu bei, die Auslastung der Flüge zu erhöhen und den Passagieren mehr Reiseoptionen und Flexibilität zu bieten. Für Air India bedeutet die Erweiterung eine verstärkte Präsenz auf dem europäischen Markt, insbesondere in Südosteuropa, während Croatia Airlines von einer besseren Anbindung an das weltweite Netz von Air India profitiert. Es ist festzuhalten, daß Croatia Airlines im Rahmen dieser Vereinbarung keine Codeshare-Flüge auf den Diensten von Air India anbietet. Diese asymmetrische Partnerschaft unterstreicht die Bestrebungen von Air India, ihre Reichweite in Europa auszubauen und den Zugang

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Niederösterreich verzeichnet deutliches Nächtigungsplus im Mai 2025

Der Tourismus in Niederösterreich blickt auf einen erfolgreichen Mai zurück. Begünstigt durch lange Wochenenden und milde Temperaturen ohne größere Extreme, konnten die Touristiker des Bundeslandes einen bemerkenswerten Zuwachs bei den Nächtigungszahlen verzeichnen. Dies ist ein positives Signal für die bevorstehende Sommersaison. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob hervor, daß die Feiertage und Fenstertage im Mai nahezu ideale Bedingungen für Kurzurlaube in Niederösterreich schufen. Dies spiegele sich deutlich in den aktuellen Zahlen wider: Im Mai wurden insgesamt 708.500 Nächtigungen erfaßt, was einem Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Seit Jahresbeginn bis Ende Mai belaufen sich die Nächtigungen bereits auf 2.571.600, ein Zuwachs von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies unterstreicht die stabile und positive Entwicklung des Tourismussektors im Bundesland. Die Wintersaison 2024/25, welche den Zeitraum von November 2024 bis April 2025 umfaßte, zeigte ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung mit über 2,8 Millionen Nächtigungen – ein Plus von gut zwei Prozent gegenüber der Vorsaison. Besonders die deutschen Gäste trugen mit rund 230.000 Übernachtungen und einem Zuwachs von 4,3 Prozent maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Auch die Gäste aus dem gesamten Ausland sorgten mit einem Plus von 4,6 Prozent (insgesamt rund 920.000 Übernachtungen) für positive Zahlen. Inländische Gäste buchten in dieser Wintersaison fast 1,9 Millionen Nächtigungen. Mit dem heutigen Beginn der Sommerferien startet in Niederösterreich auch wieder die beliebte Veranstaltungsreihe „Kultur bei Winzerinnen & Winzern“, die bis Anfang September 35 Kulturveranstaltungen mit Weinerlebnis anbietet. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, betonte, daß das Land für alle Altersgruppen attraktive Angebote bereithalte, von Kulturerlebnissen und

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Schönbrunn Group als touristischer Motor Österreichs: Besucherzahlen steigen, Fernmärkte gewinnen an Bedeutung

Die Schönbrunn Group, eine der wichtigsten Kulturinstitutionen Österreichs, kann auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurückblicken. An allen ihren Standorten – dem majestätischen Schloß Schönbrunn mit seinen Gartenattraktionen, dem vielfältigen Möbelmuseum Wien, dem eindringlichen Sisi Museum in der Wiener Hofburg und dem weitläufigen Schloß Hof – wurde ein bemerkenswerter Anstieg der Besucherzahlen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Gäste stieg von rund 4.348.000 im Jahre 2023 auf beeindruckende 4.776.000 im Jahre 2024. Dieser Zuwachs um nahezu eine halbe Million Besucher unterstreicht die wachsende Attraktivität der historischen Stätten und ihre zentrale Rolle als kultureller Botschafter und starker Motor für den Tourismus und die heimische Wirtschaft. Besonders erfreulich ist dabei der gestiegene Anteil internationaler Gäste, vor allem aus Überseemärkten wie den Vereinigten Staaten von Amerika und Asien. Beeindruckendes Besucherwachstum aus aller Welt Die Zahlen des Jahres 2024 sind ein klares Indiz für die anhaltende Anziehungskraft der österreichischen Kulturgüter auf globaler Ebene. Während im Jahre 2023 Deutschland noch die größte Besuchergruppe stellte, gefolgt von Gästen aus Osteuropa, den USA, Österreich selbst und weiteren europäischen Ländern, hat sich dies im Jahre 2024 merklich verändert. Die Schönbrunn Group verzeichnete einen signifikanten Anstieg des Anteils internationaler Gäste aus entfernten Märkten. Nach Besuchern aus dem benachbarten Deutschland bildet die Gruppe aus den USA nun die zweitgrößte Kohorte. Auch der Anteil von Reisenden aus dem asiatischen Raum zeigt einen stetigen Aufwärtstrend. Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, äußerte sich hocherfreut über diese Entwicklung: „Ich freue mich besonders, daß die kulturelle Strahlkraft der Schönbrunn Group zunehmend Gäste aus internationalen

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Debatte um Sozialabgaben auf Trinkgeld im Tourismus spitzt sich zu

Angesichts der bevorstehenden Hauptreisezeit und der damit verbundenen hohen Trinkgeldeinnahmen für Beschäftigte im Tourismussektor spitzt sich die Debatte um die Sozialabgaben auf Trinkgeld in Österreich zu. Trotz monatelanger Diskussionen fehle weiterhin eine klare Lösung, was auf Unverständnis bei Branchenvertretern stößt. Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), fordert dringendes Handeln. Veit kritisiert scharf die derzeitige Ungleichbehandlung. Er betont, daß Beschäftigte im Tourismus nicht mehr Sozialabgaben zahlen sollten als Arbeitnehmer anderer Branchen, die ebenfalls Trinkgeld erhalten, jedoch keine Pauschale entrichten müssen. „Ein Zwei-Klassen-System können weder Regierung noch ÖGK wollen!“, so Veit. Er plädirte für eine faire und einheitliche Regelung, um keine Ungleichheit auf Kosten der Angestellten im Gastgewerbe zu schaffen. Des Weiteren verwehrt sich Veit gegen eine „Entmündigung“ erwachsener Personen in Bezug auf die Verwendung ihres Trinkgeldes. Er argumentirt, daß wer sein Trinkgeld in die Altersvorsorge investiren möchte, dies auch tun können sollte. Verweisend auf die bestehenden drei Säulen des Pensionssystems – Arbeitgeberbeiträge zur ersten und zweiten Säule sowie die private Vorsorgekasse als dritter Pfeiler – sieht er die private Vorsorge als den geeigneten Weg. „Wenn man über Geld frei verfügen kann muß, dann über Trinkgeld!“, stellt Veit klar. Der ÖHV-Präsident unterstreicht zudem den Geschenk-Charakter des Trinkgeldes. Da es nicht vom Arbeitgeber stamme, in seiner Höhe variire und bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht ersetzt werde – wie sich beispielsweise während der Corona-Pandemie gezeigt habe –, sollten darauf auch keine Sozialabgaben abgeführt werden. Veit sieht in der Besteuerung von Trinkgeldern eine „Strafsteuer auf guten Service“ und fordert die Politik auf, Lücken in

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Deutscher Luftverkehr im Mai: Passagierzahlen erholen sich, doch das Vorkrisenniveau bleibt fern

Die deutschen Flughäfen verzeichneten im Mai des Jahres 2025 insgesamt 19,94 Millionen an- und abfliegende Passagiere. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 1,35 Millionen Reisenden im Vergleich zum April und einem Plus von 1,0 % gegenüber dem Mai 2024. Trotz dieser Zunahmen stagniert die Erholung des Luftverkehrs im Vergleich zum Vorkrisenniveau des Jahres 2019 bei 88,8 % der damaligen Passagierzahlen. Insbesondere im internationalen Vergleich hinkt Deutschland bei den Erholungsraten hinterher, was laut Expertenmeinung maßgeblich auf hohe regulative staatliche Belastungen zurückzuführen ist, die ein stärkeres Engagement europäischer Fluggesellschaften verhindern. Während der Europa-Verkehr das Vorkrisenniveau fast erreicht hat, bleibt das innerdeutsche Passagieraufkommen weiterhin deutlich hinter den Werten von 2019 zurück. Gemischtes Bild im Mai: Wachstum mit Bremse Der Mai 2025 brachte den deutschen Flughäfen 19,94 Millionen Passagiere. Dies stellt einen Zuwachs von 1,0 % gegenüber dem Mai 2024 dar. Ein Vergleich mit dem Vorkrisenjahr 2019 zeigt jedoch, daß noch immer 11,2 % der Reisenden fehlen, um das damalige Niveau zu erreichen. Während der April noch eine überdurchschnittliche Entwicklung, begünstigt durch die Osterferien, verzeichnen konnte, verliert das Verkehrswachstum im Mai deutlich an Dynamik. Die Erholungsrate (Recovery-Rate) im Passagieraufkommen stagniert bei 88,8 % im Vergleich zu 2019, und auch die gewerblichen Flugbewegungen erreichen mit 89,4 % ein ähnliches Niveau. Diese Zahlen sind bemerkenswert, da sie auf eine weiterhin hohe Nachfrage nach Flugreisen hindeuten, obwohl die Ticketpreise auf einem hohen Niveau verharren und das Flugangebot noch eingeschränkt ist. Die Passagiere sind offenbar bereit, die gestiegenen Kosten für die Reiseakivität in Kauf zu nehmen. Dies steht

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Köln Bonn Airport erhält German Brand Award für Social-Media-Kampagne

Der Köln Bonn Airport ist für seine kreative Social-Media-Kampagne mit dem German Brand Award ausgezeichnet worden. Bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin nahmen Vertreter des Flughafens und der Kölner Agentur KRANZ, welche die Instagram-Plattform „koelnistkool“ betreibt, die Auszeichnung entgegen. Das gemeinsam produzierte Format wurde in der Kategorie „Excellence in Brand Strategy and Creation – Brand Communication – Movies, Commercials & Virals“ mit dem ersten Platz prämirt. Die Jury würdigte den kreativen Ansatz und das innovative Konzept der sogenannten Mockumentary, die den Flughafen als pulsierenden Mikrokosmos mit unterschiedlichsten Geschichten und Persönlichkeiten darstellt. Die Dreharbeiten während des laufenden Flughafenbetriebs waren nach Aussage von Alexander Weise, Leiter der Unternehmenskommunikation des Flughafens, sehr aufwendig. Sie umfaßten professionelle Schauspieler, umfangreiches Equipment, verschiedene Kulissen und ein großes Produktionsteam. Zahlreiche Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen des Flughafens wirkten dabei mit, sei es bei der Organisation oder als Statisten in kleineren Rollen. Für die Drehs wurde sogar eigens ein Reisebüro im Stile der 80er Jahre entworfen. Weise äußerte große Freude über den Preis, welcher eine bedeutende Anerkennung für alle Beteiligten darstelle und ein Ansporn sei, auch zukünftigen kreativen Ideen Raum zu geben. Das Konzept der Mockumentary geht neue Wege im Storytelling und in der filmischen Umsetzung, wie Julius Kahleis, Geschäftsführer der Agentur KRANZ und von „koelnistkool“, erläuterte. Die überzeichneten Charaktere mit ihren verschiedenen Berufen am Flughafen fanden schnell eine große Fangemeinde in den sozialen Medien. Das nahbare und unterhaltsame Konzept spreche die Zielgruppe sehr gut an. Die Jury hob in ihrer Begründung hervor, daß der dokumentarische Stil, der situativen

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Reiserechtlicher Präzedenzfall: Schienen-Control Kommission spricht Entschädigung bei vorverlegter Zugabfahrt zu

In einer wegweisenden Entscheidung hat die Schienen-Control Kommission (SCK) zugunsten einer Konsumentin geurteilt, deren gebuchter Zug eine Stunde früher abfuhr als ursprünglich im Ticket angegeben. Diese Entscheidung, welche das Eisenbahnunternehmen zur Zahlung einer Fahrpreisentschädigung in Höhe von 25 Prozent des Ticketpreises verpflichtet, schafft einen wichtigen Präzedenzfall im Passagierrecht und stärkt die Position der Reisenden. Der Fall beleuchtet die komplexen Feinheiten des Fahrgastrechts, insbesondere wenn Abfahrtszeiten nicht eingehalten werden – auch dann, wenn der Zug früher als geplant verkehrt und pünktlich am Ziel ankommt. Die Entscheidung der SCK unterstreicht die Notwendigkeit, daß Fahrpläne nicht nur hinsichtlich der Verspätung, sondern auch der zu frühen Abfahrt verbindlich sind. Der Fall Wien-Hamburg 2024: Eine verfrühte Abfahrt mit Folgen Hintergrund des nun entschiedenen Falles war eine Reise von Wien nach Hamburg im Jahre 2024. Die betreffende Reisende hatte einen Nachtzug gebucht, dessen Abfahrtszeit vom Eisenbahnunternehmen um mehr als eine Stunde vorverlegt wurde. Obwohl die Ankunftszeit des Zuges planmäßig eingehalten wurde, verlängerte sich die tatsächliche Reisezeit für die Betroffene um insgesamt rund 90 Minuten, da sie entsprechend früher am Abfahrtsbahnhof erscheinen mußte. Das betroffene Eisenbahnunternehmen verweigerte eine Entschädigung mit dem Verweis darauf, daß die Ankunftszeit des Zuges am Zielort Hamburg planmäßig erfüllt worden sei. Aus Sicht des Unternehmens sei dem Passagier kein relevanter Nachteil entstanden, da das Endziel zur erwarteten Zeit erreicht wurde. Die Konsumentin jedoch fühlte sich durch die erhebliche Vorverlegung der Abfahrtszeit benachteiligt, da diese ihre Reiseplanung durcheinandergebracht hatte und sie unerwartet früher am Abfahrtsort sein mußte. Da sie sich in ihren Rechten verletzt

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