Boeing 737-Max-8 (Foto: Corendon Airlines).
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Kooperation zwischen Corendon Airlines und Lukas Podolski wird ausgeweitet

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Die türkisch-niederländische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines vertieft ihre Zusammenarbeit mit dem Gastronomiekonzept Mangal Döner von Fußballprofi Lukas Podolski und seinem Geschäftspartner Metin Dag. Ab sofort wird auf ausgewählten Routen die türkische Pizza Lahmacun als Teil des Bordmenüs angeboten. Der Snack besteht aus einem Hefeteigfladen mit einer Belagskombination aus Hackfleisch, Tomaten und Zwiebeln. Das Angebot ist zunächst auf Flügen verfügbar, die von den deutschen Standorten Düsseldorf und Köln/Bonn starten. Mit einem Verkaufspreis ab 6,50 Euro zielt die Fluggesellschaft darauf ab, ihr kulinarisches Profil im wettbewerbsintensiven Ferienflugmarkt durch populäre Street-Food-Produkte zu schärfen.

Diese Erweiterung folgt auf die bereits im Jahr 2024 begonnene Partnerschaft, bei der Döner-Sandwiches und das Joghurtgetränk Ayran erfolgreich in das Bord-Catering integriert wurden. Laut dem Chief Operating Officer von Corendon Airlines, Atilay Batu, stellt das Speisenangebot einen wesentlichen Faktor für die Kundenzufriedenheit während des Fluges dar. Die Kooperation nutzt dabei die Bekanntheit von Lukas Podolski, der durch seine sportliche Karriere und seine gastronomischen Unternehmungen eine starke Verbindung zwischen Deutschland und der Türkei repräsentiert. Für das Gastronomie-Duo Podolski und Dag bedeutet der Schritt in die Flugzeugkabine eine weitere Skalierung ihrer Marke über den klassischen stationären Imbissbetrieb hinaus.

Die Partnerschaft ist zudem eng mit der Sponsoring-Strategie von Corendon Airlines verknüpft. Die Fluggesellschaft unterstützt verschiedene Sportvereine, darunter den polnischen Club Gornik Zabrze, bei dem Lukas Podolski derzeit unter Vertrag steht. Zusätzliche Branchenberichte verdeutlichen, dass Corendon durch solche exklusiven Kooperationen versucht, sich von anderen Billigfliegern abzuheben und die Identifikation der Passagiere mit der Marke zu stärken. Während viele Airlines ihr kostenfreies Catering reduziert haben, setzen Ferienflieger verstärkt auf attraktive Kauf-Angebote („Buy-on-Board“), um zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen und gleichzeitig das Bord-Erlebnis zu individualisieren.

Technisch stellt die Einführung von Lahmacun und Döner an Bord besondere Anforderungen an die Logistik und die Aufbereitung in den Galley-Öfen der Flugzeuge. Um die Textur des Fladenbrotes und die Würze des Belags zu erhalten, werden die Produkte speziell für die Erwärmung unter den niedrigen Luftfeuchtigkeitsbedingungen in der Kabine angepasst. Die Belieferung erfolgt über spezialisierte Catering-Partner an den Flughäfen Köln und Düsseldorf, die die Mangal-Produkte direkt in die Flugzeugtrolleys laden. Corendon plant, bei anhaltendem Erfolg die Kooperation auf weitere Abflughäfen in Deutschland und Europa auszudehnen, um die Reichweite der Marke Mangal im internationalen Luftverkehr zu vergrößern.

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