Februar 6, 2026

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Februar 6, 2026

Sicherheitsprotokolle am Flughafen Brüssel nach Vorfall mit SAS-Maschine im Fokus

Am späten Mittwochabend ereignete sich am Flughafen Brüssel-Zaventem ein schwerwiegender Zwischenfall im Rollverkehr, der den Flugbetrieb kurzzeitig beeinträchtigte. Eine Maschine der Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines leitete den Startvorgang fälschlicherweise auf einer Rollbahn anstatt auf der zugewiesenen Startbahn ein. Dank eines rechtzeitigen Abbruchs des Manövers kamen keine Personen zu Schaden. Die belgischen Luftfahrtbehörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen für die Verwechslung der Asphaltflächen zu klären, während die 165 Passagiere evakuiert und vor Ort betreut werden mussten. Der Vorfall und die unmittelbare Reaktion Gegen 21:54 Uhr Ortszeit sollte Flug SK2590 den Flughafen Brüssel mit Ziel Kopenhagen verlassen. Die eingesetzte Maschine, ein Airbus A320 mit der Kennung SE-ROM, erhielt die Freigabe für die Startbahn 07R. Den vorliegenden Telemetriedaten zufolge bewegte sich das Flugzeug zunächst planmäßig über das Rollfeld. Beim Erreichen des Startpunktes bog die Besatzung jedoch nach links auf den Taxiway E1 ab, eine parallel zur Startbahn verlaufende Rollstrecke, die nicht für den Start von Verkehrsflugzeugen ausgelegt ist. Unmittelbar nach dem Eindrehen auf den Taxiway beschleunigten die Piloten das Flugzeug. Daten von Aufzeichnungsdiensten belegen, dass die Maschine eine Geschwindigkeit von bis zu 107 Knoten, was etwa 198 Kilometern pro Stunde entspricht, erreichte. Bevor das Flugzeug jedoch abheben konnte oder eine kritische Geschwindigkeit erreichte, bei der ein Stopp nicht mehr sicher möglich gewesen wäre, kam die Maschine im Bereich der Kreuzung der Rollwege C1 und E1 zum Stillstand. Die schnelle Reaktion verhinderte, dass das Flugzeug in Bereiche vordrang, in denen es zu Kollisionen mit anderen Objekten oder Fahrzeugen hätte kommen können.

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Großaufgebot am Flughafen Mailand-Malpensa zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2026

Der Flughafen Mailand-Malpensa hat unmittelbar vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele 2026 seine bisher intensivste Betriebsphase erreicht. Im Rahmen eines spezialisierten Einsatzplans bewältigt das wichtigste norditalienische Luftfahrt-Drehkreuz derzeit Rekordaufkommen bei Passagieren und Fracht. Bisher wurden rund 1.400 Athleten und technische Betreuer aus 77 Delegationen abgefertigt. Hinzu kommen 4.600 Medienvertreter sowie eine beachtliche Anzahl hochrangiger Gäste, darunter 200 VIPs und 53 Staats- und Regierungschefs. Um den reibungslosen Ablauf zu garantieren, wurde das Terminal 1 umfassend vorbereitet und personell verstärkt. Die logistische Herausforderung umfasst insbesondere die Handhabung von tausenden Gepäckstücken sowie sperriger Sportausrüstung wie Skiern, Fahrrädern und medizinischem Material. Für diese Spezialaufgaben wurden hunderte zusätzliche Transportwagen bereitgestellt und rund 200 Freiwillige des Flughafenbetreibers SEA mobilisiert. Neben der reinen Passagierabfertigung dient Malpensa als zentraler operativer Knotenpunkt für die Spiele. Hier werden Akkreditierungen vorgenommen, Sicherheitschecks für Ausrüstungen durchgeführt und die Weitertransporte zu den verschiedenen Wettkampfstätten in den Alpen koordiniert. Eine rund um die Uhr besetzte Einsatzzentrale überwacht in enger Abstimmung mit der Stiftung Milano Cortina 2026 sämtliche Abläufe. Zusätzliche Quellen belegen, dass die italienischen Behörden für diesen Zeitraum die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen massiv verschärft haben. Neben verstärkten Polizeikontrollen kommen modernste Scansysteme für das Sperrgepäck zum Einsatz, um Verzögerungen trotz des enormen Volumens zu vermeiden. Der Flughafen fungiert zudem als Kommunikationszentrum: Über das sogenannte MXP Media Lab wird die Ankunft der internationalen Delegationen dokumentiert und für die weltweite Berichterstattung aufbereitet. Da Malpensa als Haupttor für die Winterspiele dient, wurde auch die Anbindung an den Schienen- und Straßenverkehr optimiert, um die Athleten ohne Zeitverlust in die

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Kooperation zwischen Corendon Airlines und Lukas Podolski wird ausgeweitet

Die türkisch-niederländische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines vertieft ihre Zusammenarbeit mit dem Gastronomiekonzept Mangal Döner von Fußballprofi Lukas Podolski und seinem Geschäftspartner Metin Dag. Ab sofort wird auf ausgewählten Routen die türkische Pizza Lahmacun als Teil des Bordmenüs angeboten. Der Snack besteht aus einem Hefeteigfladen mit einer Belagskombination aus Hackfleisch, Tomaten und Zwiebeln. Das Angebot ist zunächst auf Flügen verfügbar, die von den deutschen Standorten Düsseldorf und Köln/Bonn starten. Mit einem Verkaufspreis ab 6,50 Euro zielt die Fluggesellschaft darauf ab, ihr kulinarisches Profil im wettbewerbsintensiven Ferienflugmarkt durch populäre Street-Food-Produkte zu schärfen. Diese Erweiterung folgt auf die bereits im Jahr 2024 begonnene Partnerschaft, bei der Döner-Sandwiches und das Joghurtgetränk Ayran erfolgreich in das Bord-Catering integriert wurden. Laut dem Chief Operating Officer von Corendon Airlines, Atilay Batu, stellt das Speisenangebot einen wesentlichen Faktor für die Kundenzufriedenheit während des Fluges dar. Die Kooperation nutzt dabei die Bekanntheit von Lukas Podolski, der durch seine sportliche Karriere und seine gastronomischen Unternehmungen eine starke Verbindung zwischen Deutschland und der Türkei repräsentiert. Für das Gastronomie-Duo Podolski und Dag bedeutet der Schritt in die Flugzeugkabine eine weitere Skalierung ihrer Marke über den klassischen stationären Imbissbetrieb hinaus. Die Partnerschaft ist zudem eng mit der Sponsoring-Strategie von Corendon Airlines verknüpft. Die Fluggesellschaft unterstützt verschiedene Sportvereine, darunter den polnischen Club Gornik Zabrze, bei dem Lukas Podolski derzeit unter Vertrag steht. Zusätzliche Branchenberichte verdeutlichen, dass Corendon durch solche exklusiven Kooperationen versucht, sich von anderen Billigfliegern abzuheben und die Identifikation der Passagiere mit der Marke zu stärken. Während viele Airlines ihr kostenfreies Catering reduziert haben,

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Emirates und Air Peace beschließen weitreichendes Interline-Abkommen für Westafrika

Die Fluggesellschaft Emirates und der nigerianische Marktführer Air Peace haben ihre bestehende Kooperation zu einem bilateralen Interline-Abkommen ausgeweitet. Diese strategische Allianz zielt darauf ab, die Konnektivität zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten, Nigeria und wichtigen europäischen Zielen wie London signifikant zu verbessern. Durch die Vereinbarung können Passagiere beider Airlines Reisen über das jeweils andere Streckennetz mit nur einem Ticket buchen, wobei das Gepäck bis zum Zielort durchgecheckt wird. Dies stellt eine erhebliche logistische Erleichterung für den Transitverkehr zwischen dem Mittleren Osten und dem afrikanischen Kontinent dar. Für Emirates bedeutet der Vertrag eine massive Ausweitung der Reichweite in Westafrika. Über das Drehkreuz Lagos erhalten Passagiere der in Dubai ansässigen Airline nun Zugang zu Zielen wie Banjul in Gambia, Dakar im Senegal, Freetown in Sierra Leone und Monrovia in Liberia. Diese Routen werden primär über die westafrikanischen Knotenpunkte Abidjan und Accra bedient. Im Gegenzug profitiert Air Peace von einer direkten Anbindung an das globale Netzwerk von Emirates. Afrikanische Reisende erhalten so einen vereinfachten Zugang zum Drehkreuz Dubai sowie zu den Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick und Stansted, was insbesondere die hohe Nachfrage auf den Routen zwischen Nigeria und dem Vereinigten Königreich bedient. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die Bedeutung dieser Partnerschaft nach der Wiederaufnahme der Emirates-Flüge nach Nigeria im Oktober 2024. Nach einer zweijährigen Unterbrechung aufgrund von Streitigkeiten über einbehaltene Ticketeinnahmen setzt Emirates nun wieder täglich eine Boeing 777-300ER auf der Strecke Dubai–Lagos ein. Air Peace hingegen festigt durch das Abkommen seine Position als größte Fluggesellschaft Westafrikas und nutzt seine Flotte aus über 50 Flugzeugen, darunter

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Historische Neuausrichtung zum hundertsten Gründungsjubiläum der Lufthansa

Die Deutsche Lufthansa AG vollzieht anlässlich des 100. Jahrestages ihrer ersten Firmengründung eine tiefgreifende Korrektur in der Darstellung der eigenen Unternehmenshistorie. Mit der Entscheidung von Konzernchef Carsten Spohr, das Jubiläum explizit auf die Gründung der ersten Deutschen Luft Hansa im Jahr 1926 zu beziehen, rückt die enge Verflechtung mit dem nationalsozialistischen Regime in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Über Jahrzehnte hinweg berief sich das Unternehmen auf eine strikte rechtliche Trennung zwischen der 1946 liquidierten Vorgängergesellschaft und der 1953 neu gegründeten Aktiengesellschaft. Diese Haltung wird nun zugunsten einer umfassenden Transparenz aufgegeben, die auch die systematische Ausbeutung von Zwangsarbeitern und die Rolle als staatstragendes Rüstungsunternehmen umfasst. Wandel in der Erinnerungskultur und personelle Konsequenzen In der Nachkriegszeit war die Strategie der Lufthansa von dem Bemühen geprägt, Reputationsschäden und potenzielle Haftungsansprüche durch die Betonung der Diskontinuität abzuwenden. Diese Phase der Verdrängung wird nun offiziell für beendet erklärt. Carsten Spohr betonte in einem aktuellen Pressegespräch, dass es unehrlich wäre, die dunklen Jahre auszublenden, während man gleichzeitig Stolz auf die heutigen Leistungen des Konzerns empfinde. Die neue Marschrichtung sieht vor, Verantwortung für alle Phasen der Unternehmensgeschichte zu übernehmen, unabhängig von den juristischen Strukturen der Gründungsjahre. Historiker wie Manfred Grieger von der Universität Göttingen weisen darauf hin, dass die frühere Selbstdarstellung als zwei historisch getrennte Entitäten der Faktenlage nicht gerecht wurde. Insbesondere die personelle Kontinuität in den Führungsetagen der Nachkriegs-Lufthansa belegt, dass die Verbindungen zur alten Luft Hansa weit über die bloße Namensgebung hinausgingen. Das Management räumt heute ein, dass der frühere Umgang mit kritischen Forschern wie

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Lufthansa Technik sichert Qualitätskontrolle für Flottenausbau von Flyadeal

Lufthansa Technik und die saudi-arabische Billigfluggesellschaft Flyadeal haben auf der Branchenmesse MRO Middle East in Dubai ihre strategische Partnerschaft langfristig gefestigt. Ein neu unterzeichneter Exklusivvertrag über fünf Jahre sieht vor, dass der deutsche Instandhaltungsspezialist die Produktion und Auslieferung von insgesamt 61 neuen Flugzeugen überwacht. Die Vereinbarung umfasst 51 Maschinen des Typs Airbus A320 sowie zehn Großraumjets vom Typ A330neo, wobei für Letztere eine Option auf zehn weitere Flugzeuge besteht. Die Auslieferungen sollen im Jahr 2027 beginnen und markieren einen bedeutenden Schritt in der Expansionsstrategie der in Dschidda ansässigen Airline. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das sogenannte Aircraft Production Inspection Program (APIP). Hierbei übernehmen Expertenteams von Lufthansa Technik die lückenlose Überwachung des gesamten Fertigungsprozesses direkt an den Airbus-Produktionsstandorten in Hamburg und Toulouse. Das modulare Überwachungssystem begleitet die Flugzeuge von der ersten Baugruppenprüfung über die Endmontage bis hin zur finalen Abnahme. Durch diese Vor-Ort-Präsenz stellt Lufthansa Technik sicher, dass die hohen technischen Standards und Spezifikationen des Kunden bereits während der Entstehung der Flotte eingehalten werden. Die Partnerschaft im Bereich der Produktionsinspektion besteht bereits seit 2021 und wird durch das neue Abkommen erheblich ausgeweitet. Die Kooperation zwischen beiden Unternehmen reicht bis zur Gründung von Flyadeal im Jahr 2017 zurück. Als Tochtergesellschaft der Saudia Group hat sich Flyadeal innerhalb weniger Jahre zu einem der führenden Low-Cost-Carrier im Nahen Osten entwickelt. Lufthansa Technik unterstützt die Airline seither nicht nur bei der Indienststellung neuer Flugzeuge, sondern erbringt auch umfassende Engineering-Leistungen sowie Basiswartungen (Base Maintenance) für die bestehende A320-Flotte. Zudem nutzt die Fluggesellschaft verschiedene digitale Lösungen aus

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Strategische Expansion der Hoteltechnologie auf dem isländischen Beherbergungsmarkt

Die internationale Hotellerie sieht sich zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, Hygienestandards technologisch zu untermauern, um den steigenden Erwartungen globaler Reisender gerecht zu werden. In diesem Kontext markiert der Februar 2026 einen bedeutenden Wendepunkt für den isländischen Tourismussektor. Mit dem Markteintritt des finnischen Technologieunternehmens Valpas wird in Island ein neuer Standard für die Prävention von Parasitenbefall etabliert. Den Auftakt bildet die Eröffnung des Black Sand Hotels in der Region Ölfus, das als erstes Haus des Inselstaates eine spezifische Zertifizierung für bettwanzensichere Zimmer führt. Diese Expansion ist Teil einer konzertierten Wachstumsstrategie, bei der zeitgleich 15 Hotels in Island das System implementieren, was den bisher größten koordinierten Länderstart in der Geschichte des Unternehmens darstellt. Wachstumsstrategie und personelle Neuausrichtung in Europa Die Expansion nach Island ist eingebettet in eine groß angelegte Skalierungsphase des Unternehmens, das mittlerweile in 25 Ländern weltweit operiert. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die personelle Verstärkung im Vorstand durch Claus Unterkircher. Der erfahrene Manager, der zuvor Führungspositionen bei Uber und im Flughafenmanagement bekleidete, verantwortet als Leiter des Bereichs Operations die ambitionierte Verdoppelung der Kapazitäten von derzeit 50.000 auf 100.000 zertifizierte Hotelzimmer weltweit. Unterkircher fokussiert sich dabei insbesondere auf die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH), wo die Nachfrage nach technologischen Lösungen zur Qualitätssicherung stetig wächst. In etablierten Märkten wie Paris hat sich das System bereits fest integriert. Laut Unternehmensangaben verfügen bereits zehn Prozent der Pariser Hotels über die entsprechende Zertifizierung, darunter renommierte Häuser wie das Marriott Paris Rive Gauche und das Fünf-Sterne-Haus Prince de Galles. In Nordeuropa setzen

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Italienische Wettbewerbsbehörde verhängt Millionenstrafe gegen Online-Reisebüro eDreams

Die italienische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde AGCM hat eine Geldstrafe in Höhe von 9 Millionen Euro gegen das Online-Reiseportal eDreams verhängt. Die Entscheidung folgt einer intensiven Untersuchung des gebührenpflichtigen Abonnementsystems „Prime“. Die Behörde stellte fest, dass eDreams Verbraucher über die tatsächliche Höhe von Rabatten getäuscht und Preisunterschiede nicht transparent offengelegt habe. Besonders kritisch bewerteten die Kontrolleure den Einsatz von psychologischen Manipulationen in internen Prozessen, um die Zahl der Abonnements zu steigern, sowie die Praxis, Kunden während des Buchungsvorgangs unwissentlich in kostenpflichtige Verträge zu binden. Der irische Billigflieger Ryanair, der sich seit Jahren in Rechtsstreitigkeiten mit verschiedenen Online-Reisevermittlern befindet, bezeichnete die Strafe umgehend als unzureichend. Nach Ansicht der Fluggesellschaft schütze die Sanktion die europäischen Verbraucher nicht effektiv vor versteckten Vermittlungsgebühren. Ryanair wirft eDreams vor, Flugpreise und Zusatzleistungen durch nicht deklarierte Aufschläge künstlich zu erhöhen. Während andere Portale wie Booking.com oder Kiwi mittlerweile Vereinbarungen mit der Airline getroffen haben, um transparente Preise anzuzeigen, verweigert eDreams laut Ryanair weiterhin die Übernahme solcher Standards. In Deutschland wurde die Preisgestaltung von eDreams ebenfalls bereits gerichtlich überprüft. Das Landgericht Hamburg untersagte dem Unternehmen in der Vergangenheit irreführende Preisdarstellungen, bei denen Rabatte nur unter sehr spezifischen Zahlungsbedingungen gewährt wurden. Die aktuelle italienische Untersuchung untermauert diese Einschätzung nun auf europäischer Ebene. Die AGCM betonte, dass die Preisanzeige maßgeblich davon abhing, ob Nutzer über Metasuchmaschinen oder direkt auf die Seite zugriffen, was zu einer unzulässigen Verzerrung des Wettbewerbs geführt habe. Ryanair fordert angesichts der Ermittlungsergebnisse ein entschlosseneres Durchgreifen der EU-Verbraucherschutzbehörden gegen das Geschäftsmodell von Online-Reisebüros, die Flugdaten ohne direkte Genehmigung

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Notlandung einer Turkish Airlines Maschine in Kalkutta nach Triebwerksfeuer

Ein Airbus A330 der Turkish Airlines musste am 4. Februar 2026 auf dem Weg von Kathmandu nach Istanbul außerplanmäßig auf dem internationalen Flughafen Subhas Chandra Bose in Kalkutta landen. Auslöser für das Manöver war ein Feuer im rechten Triebwerk, das kurz nach dem Start in Nepal gemeldet wurde. An Bord des Flugzeugs befanden sich 236 Personen, darunter 225 Passagiere und elf Besatzungsmitglieder. Trotz der bedrohlichen Situation konnte die Maschine sicher gelandet werden, und nach aktuellen Berichten der zuständigen Behörden gab es keine Verletzten unter den Insassen. Die Luftfahrtbehörden Indiens und Nepals haben bereits Untersuchungen eingeleitet, um die genaue Ursache des technischen Defekts zu ermitteln. Verlauf des Vorfalls nach dem Start in Kathmandu Flug TK727 startete am frühen Nachmittag des 4. Februars um 13.28 Uhr Lokalzeit vom Tribhuvan International Airport in Kathmandu. Die geplante Flugstrecke nach Istanbul umfasst eine Distanz von über 5.300 Kilometern und führt üblicherweise über den indischen Subkontinent und den Nahen Osten. Kurz nach Erreichen der Reiseflughöhe stellten die Piloten jedoch eine Unregelmäßigkeit am rechten Triebwerk fest. Sensoren meldeten einen Brand innerhalb der Antriebseinheit, was umgehend die Aktivierung der Notfallprotokolle zur Folge hatte. Laut Aussagen von Gyanendra Bhul, dem stellvertretenden Sprecher der nepalesischen Zivilluftfahrtbehörde (CAAN), handelte die Besatzung unverzüglich nach den geltenden Sicherheitsrichtlinien. Der betroffene Motor wurde manuell abgeschaltet und die bordeigenen Feuerlöschsysteme wurden aktiviert, um die Flammen zu ersticken. Die Piloten setzten einen Notruf ab und informierten den Tower in Kathmandu über die Entscheidung, den Flug nicht fortzusetzen, sondern den nächstgelegenen, für ein Flugzeug dieser Größe geeigneten

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Kapazitätserweiterung im tschechischen Fernbusverkehr: RegioJet investiert in Doppeldecker-Flotte

Das tschechische Verkehrsunternehmen RegioJet hat eine signifikante Erweiterung seines Fuhrparks bekannt gegeben und setzt dabei verstärkt auf den Einsatz von modernen Doppeldecker-Bussen des Herstellers Setra. Insgesamt zehn neue Fahrzeuge der Baureihe S 531 DT werden ab sofort in Betrieb genommen. Während diese Bustypen bisher vornehmlich auf internationalen Langstrecken nach Deutschland oder Österreich eingesetzt wurden, kommen sie nun verstärkt auf hochfrequentierten tschechischen Inlandsrouten zum Einsatz. Hierzu zählen insbesondere die Verbindungen von Prag nach Brünn, Karlsbad und Krummau sowie die Strecke zwischen Brünn und Ostrau. Mit dieser Investition reagiert das Unternehmen des Unternehmers Radim Jančura auf das stetig wachsende Passagieraufkommen im nationalen Linienverkehr. Die neuen Busse bieten eine Kapazität von 72 Sitzplätzen in einer klassischen 2+2-Konfiguration. Ein wesentliches technisches Merkmal dieser Fahrzeuge ist die umfangreiche Ausstattung der Fahrgastkabine, die auf ein höheres Komfortniveau für Reisende abzielt. Jedes Segment verfügt über verstellbare Sitze mit ergonomischen Tischen und individuellen Multimediasystemen, die den Zugriff auf Filme, Spiele und digitale Zeitungen ermöglichen. Zur technischen Grundausstattung gehören zudem Hochgeschwindigkeits-WLAN, 230V-Steckdosen sowie Ladeports für USB und USB-C an jedem Platz. Der Ausbau der Flotte erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem RegioJet seine Marktanteile gegenüber dem staatlichen Wettbewerber České dráhy auch auf der Straße weiter festigen möchte. Im Innenbereich setzt RegioJet auf ein erweitertes Servicekonzept. Ein zentraler Bestandteil ist die Bereitstellung eines Selbstbedienungs-Kaffeeautomaten, der verschiedene Heißgetränkespezialitäten aus ganzen Bohnen anbietet. Zusätzlich steht den Fahrgästen eine Wasserzapfstelle zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. Laut Dita Tomešová, der Geschäftsführerin der Bussparte von RegioJet, soll der Einsatz dieser Fahrzeuge den Standard im voraussichtlich

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