Am Abend des 2. Januar 2025 blockierte ein Geschäftsreiseflugzeug die einzige Landebahn des Flughafens Teneriffa Süd, was zu einer über einstündigen Betriebsunterbrechung führte. Der Vorfall ereignete sich in einer der geschäftigsten Reisezeiten des Jahres und verursachte zahlreiche Flugumleitungen sowie erhebliche Verspätungen.
Über 20 Flüge wurden auf nahegelegene Flughäfen, darunter Teneriffa Nord, Gran Canaria und Fuerteventura, umgeleitet. Besonders Teneriffa Nord stieß rasch an seine Kapazitätsgrenzen, was die Abwicklung der zusätzlichen Flugbewegungen erschwerte. Die Blockade führte zu einem Stau im regionalen Flugverkehr, der sowohl Passagiere als auch die Fluggesellschaften belastete.
Die lokale Wirtschaftsgruppe CEST kritisierte den Flughafenbetreiber AENA scharf. Sie forderte sofortige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und Kapazitäten am Flughafen Teneriffa Süd, um künftige Engpässe und Störungen besser bewältigen zu können. Der Betrieb wurde gegen 19:30 Uhr wieder aufgenommen, doch die Auswirkungen waren noch bis in die Nacht spürbar.