Leasinggeber Avolon tief in den roten Zahlen

Blick aus dem Fenster einer DHC Dash 8-400 (Foto: Robert Spohr).
Blick aus dem Fenster einer DHC Dash 8-400 (Foto: Robert Spohr).

Leasinggeber Avolon tief in den roten Zahlen

Blick aus dem Fenster einer DHC Dash 8-400 (Foto: Robert Spohr).
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Der irische Leasinggeber Avolon schrieb im Jahr 2020 einen Verlust in der Höhe von 37 Millionen U.S.-Dollar. Nur ein Jahr zuvor konnte man noch einen Gewinn in der Höhe von 225 Millionen U.S.-Dollar ausweisen.

Das Unternehmen verfügt über eine aus 850 Maschinen bestehende Flotte, die an 142 Fluggesellschaften in 61 Ländern verleast ist. Aufgrund der Corona-Krise waren zahlreiche Flugzeuge nicht im Einsatz. Auch kam man vielen Kunden finanziell entgegen, was sich letztlich negativ auf das Betriebsergebnis von Avolon ausgewirkt hat.

„2020 war weltweit ein äußerst herausforderndes Jahr für die Luftfahrtindustrie. Als sich die Pandemie entwickelte, waren die Regierungen gezwungen, Reiseverbote zu verhängen, was zu geerdeten Flotten führte, die schwerwiegende und unmittelbare Auswirkungen auf die Fluggesellschaften der Welt hatten. Wir haben eng mit unseren Kunden zusammengearbeitet, um Unterstützung zu bieten und gleichzeitig unsere eigene Kapitalposition umsichtig zu verwalten“, so Avolon-Chef Domhnal Slattery.

Der Leasinggeber konnte im Vorjahr 57 neue Maschinen an insgesamt 26 Airlines ausliefern. Weiters erwarb man im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Deals 44 Flugzeuge. Veräußern konnte man 29 Maschinen. Weiters konnte Kaufverträge für 28 weitere Flugzeuge ausverhandeln sowie mit Kunden Leasingkontrakte für 141 Fluggeräte. Über das Jahr 2020 hinweg waren 98 Prozent der Flotte verleast.

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