Flughafen London-Heathrow (Foto: Heathrow Airport).
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London-Heathrow blickt weniger optimistisch in die Zukunft

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Trotz des Endes aller Corona-Regeln in Großbritannien rechnet der Flughafen London-Heathrow auch dieses Jahr mit einem Verlust.

Der größte britische Airport erhöhte zwar seine Kalkulation für das laufende Jahr um gut 7 Millionen Passagiere auf 52,8 Millionen Reisende. Das seien aber nur rund zwei Drittel des Werts vor der Pandemie, wie der Flughafen am Dienstag mitteilte. Zwar sei nach einem schwächer als erwarteten Jahresstart die Zahl der Reisenden im März gestiegen. Dennoch blickt der Airport sorgenvoll in die Zukunft.

„Die Nachfrage bleibt sehr volatil, und wir erwarten, dass die Passagierzahlen nach dem Sommer deutlich zurückgehen werden“, sagte ein Flughafensprecher. „Wir sehen bereits, dass Airlines ihre Flüge bis in den Herbst stornieren. Höhere Treibstoffkosten, ein geringeres Wirtschaftswachstums, der Krieg in der Ukraine und die andauernde Pandemie werden die Nachfrage belasten.“ Zudem würden viele Ziele weiter Test- und Impfanforderungen stellen, manche Märkte blieben geschlossen. Auch das belaste die Erholung.

Dennoch will der wichtigste Airport des Landes bis Juli sein Terminal 4 wieder öffnen und sucht mehr als 1000 Sicherheitsmitarbeiter. Die Pandemie habe Heathrow nach eigenen Angaben bereits mehr als vier Milliarden Pfund (umgerechnet knapp 4,75 Milliarden Euro) gekostet, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Zuletzt hatten steigende Corona-Infektionszahlen in der Belegschaft zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Allein am Dienstag strich Marktführer British Airways 101 Kurzstreckenflüge nach oder von Heathrow.

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