Das Luftfahrt-Start-up Flyv hat eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Mit dem eingeworbenen Kapital sei die Finanzierung des Unternehmens für die kommenden zwölf Monate gesichert, wie das Unternehmen öffentlich mitteilte. Als Hauptinvestor der Runde agierte das Schweizer Unternehmen Merse.
Mit dem Kapital will Flyv seine KI-gestützte On-Demand-Plattform Flyvbird weiterentwickeln. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Flugverbindungen zwischen bisher unverbundenen Gebieten und kleineren Regionalflughäfen anzubieten, indem es die Nachfrage bedarfsgerecht bündelt. Hierfür sind in den nächsten Monaten sogenannte Proof-of-Concept-Flüge sowie der Ausbau strategischer Partnerschaften geplant.
Das in der Region Berlin-Brandenburg ansässige Start-up gehört zu einer Gruppe von Unternehmen, die sich auf die Etablierung flexibler und nachfrageorientierter Flugverbindungen abseits der großen Drehkreuze spezialisiert haben. Diese Anbieter nutzen häufig kleinere Flugzeuge, um die Wirtschaftlichkeit auf regionalen Strecken zu gewährleisten.
Die erfolgreiche Finanzierungsrunde ermöglicht es Flyv, seine Entwicklungsphase zu beschleunigen und das Konzept des bedarfsgerechten Luftverkehrs in die Praxis umzusetzen.