Lufthansa Aviation Training (Foto: Jan Gruber).
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Lufthansa Aviation Training setzt Kooperation mit Schweizer Luftwaffe fort

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Die Lufthansa Aviation Training (LAT) setzt ihre bewährte Zusammenarbeit mit der Schweizer Luftwaffe fort. Ein neuer Fünfjahresvertrag, der bis Mitte 2030 gültig ist, sieht vor, daß die zivile fliegerische Grundausbildung für Militärpiloten vollständig in der Schweiz durchgeführt wird. Laut Angaben der Flugschule umfaßt das Abkommen ein maßgeschneidertes Trainingspaket, das speziell auf die Bedürfnisse der Schweizer Streitkräfte zugeschnitten ist.

Das Trainingsprogramm wird als Frozen-ATPL-Programm (Airline Transport Pilot License) bezeichnet und kombiniert zivile sowie militärische Ausbildungselemente. Die Dauer der Ausbildung beträgt 43 Wochen und ist in vier spezifische Bereiche gegliedert. Diese Struktur soll eine umfassende und effiziente Ausbildung der zukünftigen Militärpiloten gewährleisten, indem sie sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Flugfertigkeiten vermittelt.

Ein zentraler Bestandteil der Kooperation ist die Aufgabenteilung bei der Schulung. Die Lufthansa Aviation Training übernimmt die gesamte theoretische Ausbildung sowie das Multi-Engine-Training, welches auf dem Flugzeugtyp DA42 stattfindet. Parallel dazu wird die Schweizer Luftwaffe das Single-Engine-Training auf der PC-7 durchführen. Ergänzt wird die Ausbildung durch einen Multi-Crew Cooperation Course (MCC), der die Zusammenarbeit im Cockpit unter verschiedenen Szenarien trainiert. Diese partnerschaftliche Ausgestaltung der Ausbildung unterstreicht die enge Verflechtung ziviler und militärischer Standards in der Pilotenschulung.

Die Fortsetzung dieser Zusammenarbeit zeigt das Vertrauen der Schweizer Luftwaffe in die Expertise von Lufthansa Aviation Training. Es sichert den Militärpiloten eine hochqualifizierte Ausbildung nach internationalen Standards, welche sowohl die Anforderungen der zivilen Luftfahrt als auch die spezifischen Bedürfnisse des Militärs berücksichtigt.

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