Airbus A350-1000 (Foto: Lufthansa).
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Lufthansa gibt Flugtermine für den ersten Airbus A350-1000 ab München frei

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Die Fluggesellschaft Lufthansa hat im Oktober 2026 die konkreten Flugtage für den Passagiereinsatz ihres ersten Airbus A350-1000 bis Anfang Januar 2027 im Buchungssystem freigeschaltet.

Die Maschine mit der Registrierung D-AIFA wird nach der für Mitte November geplante Auslieferung aus Toulouse an ihrem Heimatdrehkreuz München stationiert. Der reguläre Liniendienst startet am 3. Dezember 2026 auf der Verbindung nach Tokio-Haneda. Auf dieser Flugroute sind bis Anfang Januar zwölf Abflüge ab Oberbayern vorgesehen, ergänzt durch ausgewählte Termine nach Shanghai-Pudong und Singapur.

Die Auslieferung des Flugzeugs bildet den Auftakt für eine stufenweise Flottenaufstockung. Der Lufthansa-Konzern hat insgesamt 15 Flugzeuge der verlängerten A350-Variante bestellt, wovon die ersten zehn Exemplare fest für den Standort München eingeplant sind. In der Vier-Klassen-Bestuhlung der neu eingeführten Allegris-Kabinenausstattung bietet das Flugzeug Platz für 300 Passagiere, darunter drei bis vier Suiten in der First Class, 49 Plätze in der Business Class sowie 35 Sitze in der Premium Economy. Gegenüber der kürzeren Basisversion A350-900 verzeichnet die Fluggesellschaft damit eine Kapazitätssteigerung von rund 40 Prozent in den oberen Preiskategorien.

Da bis Jahresanfang zunächst nur ein Exemplar des Typs A350-1000 zur Verfügung steht, erfolgt der Betrieb im Wechsel mit Flugzeugen des Typs A350-900, die ebenfalls mit der Allegris-Kabine ausgestattet sind. Für die Fluggesellschaft dient die schrittweise Rotation im Streckennetz nach Ost- und Südostasien dazu, die operativen Abläufe bei Bodendiensten und Flugpersonal im Regulärbetrieb schrittweise einzuspielen.

Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass der verstärkte Einbau von Premium-Sitzplätzen auf eine hohe Nachfrage in den renditestarken Buchungsklassen auf asiatischen Langstrecken zurückzuführen ist. Die schrittweise Einflottung der A350-1000 dient zudem der Ablösung älterer vierstrahliger Großraumflugzeuge wie der Airbus A340-600, um die Betriebskosten je Sitzkilometer auf den Langstrecken ab München zu senken.

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