Lufthansa-Winglet (Foto: Mark König/Unsplash).
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Lufthansa Group gründet Beirat zur Verbesserung der Barrierefreiheit

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Die Lufthansa Group hat in Frankfurt das erste Treffen ihres neu gegründeten Accessibility Customer Advisory Committee abgehalten. Ziel des Gremiums ist es, das Reiseerlebnis für Fluggäste mit körperlichen oder kognitiven Beeinträchtigungen und Behinderungen zu verbessern. Das Komitee setzt sich aus Mitgliedern mit unterschiedlichen Einschränkungen zusammen – darunter Mobilitätseinschränkung, Sehbehinderung, Hörschädigung und kognitive Beeinträchtigung –, die die Lufthansa Group mit ihren direkten Erfahrungen und Ideen unterstützen sollen. Im Fokus steht die ganzheitliche Betrachtung der gesamten Reisekette, um Angebote, Produkte und Services weiterzuentwickeln.

Bei der Initiative wird die Lufthansa Group vom Landesbehindertenrat NRW (LBR), dem Dachverband der Selbsthilfevertretungen, unterstützt. Die Kooperation wird vom LBR als ein Meilenstein für die Barrierefreiheit gewertet, da sie die erste dieser Art zwischen einer Selbsthilfevereinigung und einem privaten Unternehmen ist. Geschäftsführerin Ann-Christin Rauch vom LBR betonte, dass Barrierefreiheit nicht nur für Menschen mit Behinderung zwingend notwendig sei, sondern auch der Allgemeinheit Entlastung und Komfort biete. Zusätzlich unterstützen die beiden paralympischen Athleten Johanna Recktenwald und Nico Dreimüller den Beirat mit ihrer Expertise.

Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Group, erklärte, man wolle das Reiseerlebnis so einfach und selbstbestimmt wie möglich gestalten. Der Fokus liege auf allen Hebeln, die der Konzern selbst in der Hand habe, um das Flugerlebnis stetig zu verbessern. Als Teil dieses umfassenden Ansatzes führt die Lufthansa Group konzernweit die „Hidden Disabilities Sunflower“ Initiative ein. Dieses globale Programm soll es Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen (weltweit bis zu 80 Prozent aller Betroffenen) ermöglichen, diskret durch das Tragen eines Symbols (einer gelben Sonnenblume) auf ihre besonderen Bedürfnisse hinzuweisen. Austrian Airlines, Eurowings und SWISS sind bereits Teil dieser Initiative, Lufthansa folgt noch in diesem Jahr.

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