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Lufthansa Group und Miles & More kooperieren bei Prämienflugabfrage mit Google

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Die Lufthansa Group und ihr Vielfliegerprogramm Miles & More arbeiten mit dem US-Technologiekonzern Google zusammen, um die Abfrage von Prämienflügen in die Online-Suchmaske einzubinden.

Künftig sollen Inhaber von Prämienmeilen im sogenannten AI Mode der Google-Suche direkt einsehen können, wie viele Meilen für bestimmte Flugverbindungen erforderlich sind. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Konditionen von Meileneinlösungen bereits während der ersten Recherchephase im Internet transparent darzustellen.

Die Schnittstelle greift auf Daten in Echtzeit zurück, um den Nutzern aktuelle Meilenwerte für ausgewählte Strecken anzuzeigen. Durch die Einbindung in die erweiterten Suchfunktionen von Google müssen Meilensammler die Verfügbarkeiten nicht mehr ausschließlich über die eigenen digitalen Kanäle von Miles & More oder der Lufthansa Group abrufen. Die Verknüpfung fügt sich in das Bestreben von Google ein, automatisierte Datenanalysen und KI-gestützte Auskünfte direkt in die Benutzeroberfläche der Suchmaschine zu integrieren.

Branchenexperten und Verbraucherschützer beurteilen die Kooperation mit verhaltener Skepsis. Zwar vereinfacht der direkte Zugriff auf Meilenwerte die Orientierung bei der Flugsuche, die tatsächliche Verfügbarkeit von Prämienplätzen bleibt jedoch weiterhin durch die Sitzplatzkontingente der Fluggesellschaften begrenzt. Zudem nutzen Vielfliegerprogramme zunehmend dynamische Preismodelle, bei denen die erforderliche Meilenanzahl je nach Nachfrage und Auslastung stark schwankt, was die Aussagekraft automatisierter Vorabinformationen einschränken kann.

Für die Lufthansa Group bietet die Partnerschaft die Möglichkeit, die Bindung an das eigene Kundenbindungsprogramm zu verstärken und potenzielle Passagiere frühzeitig im Buchungsprozess abzufangen. Gleichzeitig erhöht der Schritt die Abhängigkeit der Fluggesellschaft von der Reichweite großer US-Technologiekonzerne bei der Kundengewinnung. Der Erfolg der Funktion wird davon abhängen, wie präzise die Schnittstellen die dynamischen Tarifstrukturen des Treueprogramms in den Suchergebnissen abbilden können.

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