Lufthansa-Staatshilfe: Ryanair ruft Europäischen Gerichtshof an

Justitia (Foto: Pixabay).
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Ryanair fordert jetzt den Europäischen Gerichtshof erneut dazu auf, das deutsche Rettungspaket für unrechtmäßig zu erklären.

Der irische Billigflieger hat bisher offiziell keinerlei Staatshilfen – den staatlich garantierten Kredit, den man in UK in Anspruch genommen hat, verschweigt der Konzern gerne – erhalten, die Krise muss also nach wie vor aus eigener Kraft bewältigt werden. Gleichzeitig kassierten andere Fluggesellschaften – wie beispielsweise die Lufthansa – ordentlich. Diesen Frust möchte die irische Fluglinie nun wohl rauslassen. Der Low-Coster sieht die Bundesregierung in der Pflicht, auch andere in Deutschland tätige Airlines zu unterstützen.

Das soll nun auf EU-ebene bestätigt werden. Unter anderem verlange das britische Unternehmen von den deutschen Verantwortlichen, die Slot-Regeln anzupassen, wie simpleflying.com berichtet. Dazu gibt es auch eine Vorgeschichte: Die aktuellen Regelungen kosteten Ryanair letztes Jahr wichtige Landerechte an den Flughäfen München und Frankfurt. Bei allem Aufschrei: die Führungsetage rund um Michael O’Leary muss sich in Geld üben. Denn es kann viel Zeit in Anspruch nehmen, bis die europäischen Höchstrichter antworten.

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