Airbus A320neo (Foto: Flughafen München).
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Lufthansa Technik betreut Flotte von Uzbekistan Airways bis 2035

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Die staatliche Fluggesellschaft Uzbekistan Airways und der Wartungs- und Instandhaltungsdienstleister Lufthansa Technik haben ein Abkommen über die langfristige Komponentenversorgung bis zum Jahr 2035 geschlossen.

Die Vereinbarung betrifft die Beschaffung, Wartung und Reparatur von Ersatzteilen für die bestehenden und künftigen Flotten der Flugzeugtypen Boeing 787 Dreamliner sowie Airbus A320ceo und A320neo. Das Abkommen setzt eine bestehende Zusammenarbeit fort, die 1993 mit dem Einstieg von Uzbekistan Airways in die Betreuung des Flugzeugtyps Airbus A310-300 begann.

Mit der langfristigen Vereinbarung will die usbekische Nationalgesellschaft die operative Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ihrer Flugzeuge im Streckennetz sichern. Die Vereinbarung erfolgt vor dem Hintergrund einer fortschreitenden Flottenerneuerung und eines Ausbaus des Streckennetzes. Usbekistan strebt an, die Hauptstadt Taschkent als zentralen Umsteigepunkt für den internationalen Flugverkehr zwischen Europa, dem Nahen Osten und der Asien-Pazifik-Region zu verankern.

Aus wirtschaftlicher Sicht bedeutet der Vertrag für Lufthansa Technik die langfristige Absicherung eines Auftragsportfolios im wachsenden Luftfahrtmarkt Zentralasiens. Für Uzbekistan Airways verringert die Auslagerung der Ersatzteillogistik und der Komponenteninstandhaltung an einen externen Dienstleister den eigenen Kapitalbedarf für die Lagerhaltung von Flugzeugteilen. Allerdings entsteht durch die Bindung an einen einzelnen Exklusivlieferanten über einen Zeitraum von knapp zehn Jahren auch eine strukturelle Abhängigkeit im Bereich der Flottenwartung.

Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die operative Auslastung der Flotte stark von globalen Lieferketten für Flugzeugkomponenten abhängt. Engpässe bei Triebwerken und Elektronikbauteilen haben in den vergangenen Jahren weltweit zu Verzögerungen bei Wartungsarbeiten geführt. Der Erfüllungsgrad der vertraglich zugesicherten Komponentenverfügbarkeit bleibt somit der entscheidende Faktor für das geplante Wachstum des zentralasiatischen Netzwerkes.

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