Japan Airlines in Tokio-Haneda (Foto: Banbam1029).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Lufthansa Technik verlängert Komponentenvertrag mit Japan Airlines

Werbung

Auf der Fachmesse MRO Asia-Pacific in Singapur haben Lufthansa Technik und die japanische Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL) eine mehrjährige Verlängerung ihrer Vereinbarung über die Komponentenversorgung der Boeing-787-Flotte unterzeichnet.

Der neu gefasste Vertrag läuft über mindestens fünf Jahre und besitzt eine Option zur Verlängerung bis maximal 2036. Er deckt die Wartung und Ersatzteilversorgung für bis zu 67 Flugzeuge vom Typ Boeing 787 Dreamliner ab. Gegenüber der Vorgängervereinbarung wurde der Leistungsumfang um zusätzliche Teilenummern und Baugruppen aufgestockt.

Im Rahmen des sogenannten Total Component Support (TCS) übernimmt Lufthansa Technik die Reparatur, das Zuverlässigkeitsmanagement sowie die Logistik von Flugzeugkomponenten für die japanische Fluggesellschaft. Über den weltweiten Ersatzteilpool der Hamburger Konzerntochter hat Japan Airlines direkten Zugriff auf benötigte Komponenten an internationalen Stationen. Zusätzlich vereinbarten beide Unternehmen einen neuen Fünfjahresvertrag über die Wartung von Schubumkehrern und Lufteinlassverkleidungen der GEnx-1B-Triebwerke, der über die Tochtergesellschaft Lufthansa Technik Shenzhen in China abgewickelt wird.

Die Kooperation beider Unternehmen besteht seit nahezu zwei Jahrzehnten. Bereits 2011 schlossen die Partner den ersten TCS-Vertrag für die Boeing-787-Flotte ab, 2018 folgte eine entsprechende Vereinbarung für die Airbus-A350-Flotte von Japan Airlines. Dennis Kohr, Vertriebsleiter für die Region Asien-Pazifik bei Lufthansa Technik, und Kyohei Takizawa, Beschaffungschef bei Japan Airlines, betonten bei der Unterzeichnung die Bedeutung einer verlässlichen Logistik- und Reparaturingenieurstruktur für die Einsatzbereitschaft der Langstreckenflotte.

Für den Lufthansa-Konzern sichert die Vertragsverlängerung eine langfristige Grundauslastung der asiatischen Wartungsbetriebe im Bereich MRO (Maintenance, Repair and Overhaul). Allerdings verweisen Branchenbeobachter auf den fortlaufenden Margendruck und die veränderten Lieferketten bei Flugzeugkomponenten, die die Einhaltung vertraglich garantierter Durchlaufzeiten in den Reparaturbetrieben erschweren. Der Wettbewerb unter den unabhängigen Instandhaltungsanbietern und den Kundendienstsparten der Flugzeug- und Triebwerkshersteller bleibt im asiatisch-pazifischen Raum intensiv.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung