Lufthansa-Chef Carsten Spohr sprüht angesprochen auf den Winter-Flugplan nicht gerade vor Optimismus. Das Gegenteil ist der Fall. „Wir sind froh, wenn wir im Winter auf 20 Prozent Auslastung kommen“, zitiert das Nachrichtenblatt Manager Magazin den Konzern-Chef am Tag der Deutschen Industrie.
Besorgniserregend sei auch der enorme Geldabfluss. Denn derzeit würde der mit staatlichen Milliardenhilfen am Leben gehaltene Luftfahrtkonzern noch immer eine ganze Million Euro verlieren. Und das alle 90 Minuten. Hochgerechnet verbrennt die Kranich-Airline eine halbe Milliarde Euro – pro Monat. Trotz der finanziellen Notlage: die Hoffnung stirbt zuletzt. So findet auch Spohr. Es sei „absolut“ sicher, dass die Lufthansa die Corona-Krise überstehen werde.