Oktober 6, 2020

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Oktober 6, 2020

Wizz Air heizt Inlandsmarkt in Norwegen an

Der ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air greift ab 05. November 2020 die Mitbewerber SAS und Norwegian auf inner-norwegischen Strecken frontal an und eröffnet einen Basis in Oslo-Gardermoen mit mehrmals täglichen Flügen nach Bergen, Trondheim sowie Tromsö. „Wir hoffen, dass uns die norwegischen Verbraucher willkommen heißen“, mit diesen Worten präsentierte Wizz Air CEO József Váradi heute im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz die Pläne, mit zwei Airbus A320 mit Beginn des Winterflugplanes am norwegischen Inlandsmarkt aktiv zu werden. Je vier mal täglich werden ab Gardermoen die beiden Küstenstädte Bergen und Trondheim sowie zwei mal pro Tag das nord-norwegische Tromsø zu einem Einstiegspreis von 199 Norwegische Kronen, etwa 18 Euro, bedient. Damit liegt man deutlich unter jenen von SAS oder Norwegian auf den lukrativsten Strecken in Norwegen. Dass Wizz Air auch in Norwegen den Wettbewerb nicht scheut, betont Váradi:“ Wir sind die aktuell liquideste Airline in Europa und kommen mit nun 12 neuen Basen alleine in diesem Jahr gestärkt aus der Coronavirus-Krise.“ Schon bisher war Wizzair mit 48 Routen zu den norwegischen Destinationen Bergen, Bodø, Haugesund, Kristiansand, Molde, Oslo, Sandefjord-Torp, Stavanger, Tromsø, Trondheim und Ålesund unterwegs. Mit diesen Strecken sicherte sich die Airline einen Marktanteil von 6% in Norwegen, durch die Eröffnung der Inlandsstrecken hofft man, diesen weiter – auf über 10% – auszubauen.

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Airbus bringt den A220-100 als Businessjet heraus

Gerüchte, dass Airbus den A220 auf die Langstrecke bringen will, gibt es schon lange. Nun stellte der Flugzeugbauer ein entsprechendes Modell vor, doch es handelt sich um keine für die Linie bestimmte Version, sondern einen Businessjet. Der „ACJ Two Twenty“ soll über eine Reichweite von 10.500 Kilometern verfügen. Das ermöglicht beispielsweise Transatlantikflüge von Europa in die USA. Das Hauptverkaufsargument dürfte aber die gegenüber kleineren Businessjets deutlich geräumigere Kabine sein. Das Geschäftsreiseflugzeug basiert auf dem Airbus A220-100, ist 35 Meter lang und verfügt über eine Spannweite von 35,1 Metern. Airbus Canada konnte bereits sechs Einheiten des „Two Twenty“ verkaufen, die ab 2023 ausgeliefert werden sollen.

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Air France: Sieben Wien-Flüge pro Woche im Winter

Air France wird im Zeitraum von 26. Oktober 2020 bis vorerst 17. Jänner 2021 sieben wöchentliche Rotationen auf der Route von Paris-Charles de Gaulle nach Wien anbieten. Der Carrier wird ab der französischen Hauptstadt die Langstrecken in Richtung Karibik aufstocken. Angeboten werden zusätzliche Frequenzen nach Fort-de-France und Pointe-à-Pitre von Paris-Charles de Gaulle angeboten, nach Saint-Denis de La Réunion bei Abflug von Paris-Orly. Ein weiterer Ausbau ist – soweit es die Reisebeschränkungen zulassen – während der Winterflugplanperiode vorgesehen. Diese würde man auch im Frachtgeschäft benötigen, so der Carrier in einer Medienerklärung.

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KLM reduziert die Wien-Präsenz

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird im Zeitraum von 25. Oktober bis vorerst 22. November 2020 maximal zweimal täglich zwischen Amsterdam und Wien fliegen. Derzeit werden bis zu drei Rotationen pro Tag angeboten. Ab Graz wird am 25. Oktober 2020 die Nonstop-Verbindung in die niederländische Hauptstadt mit fünf wöchentlichen Umläufen wiederaufgenommen. KLM erklärt, dass man im August 2020 fast alle Ziele im europäischen Netz angeflogen hat. Eine der wenigen Ausnahmen war Graz. Die angebotene Kapazität lag bei etwa 60 Prozent des Werte, den man vor der Coronakrise hatte. Mit Posen wird der Carrier am 25. Oktober 2020 eine gänzliche neue Destination aufnehmen. Auf der Langstrecke bot das niederländische Luftfahrtunternehmen eigenen Angaben nach rund 80 Prozent der Destinationen mit einer Sitzplatzkapazität von etwa 60 Prozent an. Auf einem Drittel der angebotenen Routen wird jedoch ausschließlich Fracht transportiert. Anfang September hat KLM den zweimal wöchentlichen Flug in die chinesische Stadt Hangzhou über Seoul Incheon in Südkorea wiederaufgenommen. KLM wird auch zweimal wöchentlich einen Flug nach Kairo anbieten. Riad wird auch als neues Ziel in das KLM-Netzwerk aufgenommen (ursprünglicher Start war der 26. September, ist aber jetzt für den 7. Dezember geplant). Am 29. Oktober startet KLM außerdem einen Dreiecksflug, um Edmonton wieder in das kanadische Netzwerk aufzunehmen. Der Flug startet in Calgary, führt dann nach Edmonton und fliegt zurück nach Amsterdam. Als neues Ziel in Afrika wird Sansibar ab den 10. Dezember zweimal wöchentlich angeflogen.

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Deutschland beharrt auf komplizierte Quarantäne-Regeln

Deutschland plant künftig sämtliche Rückkehrer aus vom Robert-Koch-Institut definierten „Risikogebieten“ beim Vorliegen eines negativen PCR-Tests fünf Tage in Quarantäne zu stecken. Kann dieser nicht vorgewiesen werden, sollen es sogar zehn Tage werden. Das Bundesinnenministerium arbeitet derzeit an einer so genannten „Musterquarantäneverordnung“. Auf deren Grundlage sollen die einzelnen Bundesländer dann ihre Bestimmungen erlassen, die sich unterscheiden können. Mittlerweile geht in Deutschland der Trend sogar in die Richtung, dass Personen, die sich im Inland in einem RKI-Risikogebiet aufgehalten haben, in Quarantäne gehen sollen. Dadurch wird ein nahezu undurchblickbarer Flickenteppich geschaffen. Uni-Professor der Charité Berlin kritisiert 50er-Marke des RKI Die Problematik in Deutschland ist leicht erklärt: Das Robert-Koch-Institut legte zu Beginn der Pandemie willkürlich fest, dass ein Risikogebiet eine Region ist, in der es mehr als 50 positiv Getestete pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gibt. Wie viele PCR-Untersuchungen eigentlich durchgeführt werden, spielt keine Rolle. In den letzten Tagen sorgten die Meldungen der Türkei, die systematisch nur positiv Getestete mit Symptomen gemeldet haben. Asymptomatische Fälle wurden aus der Statistik kaschiert, so dass die Zahlen niedriger wirkten. Das hatte zur Folge, dass das RKI einige Regionen nicht mehr als Risikogebiet einstufte. Selbstredend handelte es sich dabei um typische Urlauberziele. Die Definition, die in Deutschland angewandt wird, ist auch in der Ärzteschaft massiv umstritten, da diese auf keinerlei wissenschaftlichen Kriterien beruht, sondern willkürlich festgelegt wurde. Dem schließt sich auch Stefan Willich, Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Epidemiologie an der Charité Berlin, an. Er verweist in diversen Medienstatements, dass die „50er-Marke“ vor fünf Monaten festgelegt

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Lufthansa verliert pro Monat eine halbe Milliarde Euro

Lufthansa-Chef Carsten Spohr sprüht angesprochen auf den Winter-Flugplan nicht gerade vor Optimismus. Das Gegenteil ist der Fall. „Wir sind froh, wenn wir im Winter auf 20 Prozent Auslastung kommen“, zitiert das Nachrichtenblatt Manager Magazin den Konzern-Chef am Tag der Deutschen Industrie.  Besorgniserregend sei auch der enorme Geldabfluss. Denn derzeit würde der mit staatlichen Milliardenhilfen am Leben gehaltene Luftfahrtkonzern noch immer eine ganze Million Euro verlieren. Und das alle 90 Minuten. Hochgerechnet verbrennt die Kranich-Airline eine halbe Milliarde Euro – pro Monat. Trotz der finanziellen Notlage: die Hoffnung stirbt zuletzt. So findet auch Spohr. Es sei „absolut“ sicher, dass die Lufthansa die Corona-Krise überstehen werde. 

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Finnair passt den Winterflugplan an die Nachfrage an

Auch die Lounge im Schengen-Bereich muss schließen. Finnair reagiert vorsichtig auf die sich fast tagtäglich ändernden Reisebestimmungen. Der Carrier wird vom 25. Oktober 2020 bis zum 31. März 2021 insgesamt 45 inländische und europäische Ziele mit reduzierten wöchentlichen Frequenzen auf fast allen Strecken bedienen. Waren es im letzten Jahr noch 350 Flüge pro Tag, stehen im Corona-Winter knapp 75 Flüge täglich auf dem Programm. Das Langstreckenangebot werde sich auf Tokio, Seoul, Hongkong, Shanghai, Nanjing und Bangkok beschränken, die auch wichtige Frachtziele sind. Passagiere werden nur auf der Strecke BKK-HEL geflogen. Die Flughäfen Singapur und New York sollen nur Fracht-Flieger anfliegen, wie es in einem Rundschreiben der finnischen Airline heißt. Darüber hinaus wird die Fluglinie aufgrund der geringeren Nachfrage ihre Lounge im Schengen-Bereich des Flughafens Helsinki vorübergehend schließen. Die Lounges auf der Non-Schengen-Seite sind bereits seit März geschlossen.

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Air Prishtina erhöht die Flugfrequenzen nach Kosovo

Air Prishtina erhöht ihr Flugangebot im Oktober: Bis zu dreimal täglich soll eine Maschine vom Züricher Flughafen abheben. Nachdem die kleine Republik von der roten Liste gestrichen wurde, stieg die Nachfrage nach Flügen auf den Balkan. Dementsprechend reagierte das Unternehmen mit einer Aufstockung des Angebots. Besonderen Fokus setze man auf die Möglichkeit, Familien und Freunde nach langer Zeit wieder einmal zu besuchen, wie abouttravel.ch berichtet. „In den letzten Wochen ist bei unseren Fluggästen das über Monate gestiegene Verlangen nach einer Reise in die Heimat noch einmal deutlich gestiegen. Wir sind nun bemüht, dieser angestauten Nachfrage so gut wie möglich gerecht zu werden“, so Leyla Ibrahimi-Salahi, CEO von Air Prishtina und Minderheitseignerin von Chair.  Geflogen wird mit den Maschinen der Chair Airlines. Unter anderem bietet Air Prishtina neben den Flügen in den Kosovo auch Flüge ab Zürich nach Skopje und Ohrid in Nordmazedonien an.

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Air Malta senkt Gebühr für Namensänderung auf 5 Euro

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta verzichtet bei allen Buchungen, die bis 31. Dezember 2020 durchgeführt werden, auf die Erhebung der sonst üblichen Umbuchungsgebühr. Auch verlangt man bis dahin für die Änderung des Passagiernamens eine vergleichsweise niedrige Bearbeitungsgebühr in der Höhe von fünf Euro. Der Reisezeitraum kann sich bis 31. Dezember 2021 erstrecken. „Derzeit glauben wir, dass Flexibilität unerlässlich ist, und hoffen, mit diesen Änderungen das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Flugverkehr weiter zu stärken und unseren Kunden den Flugwechsel bei Bedarf zu erleichtern“, so Air-Malta-Finanzchef Paul Sies.

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Rumänien setzt Österreich auf die „rote Liste“

Österreich ist nun auch in Rumänien auf der „roten Liste“ gelandet. Das hat zur Folge, dass Passagiere, die aus der Alpenrepublik kommend einreisen, ab Mittwoch 14 Tage in Quarantäne müssen. Frühestens am achten Tag kann ein PCR-Test durchgeführt werden und wenn dieser negativ ausfällt, kann die Isolation am zehnten Tag beendet werden. Rumänien gewährt – wohl auch aus touristischen Aspekten und aufgrund von Heimatbesuchen – eine Ausnahme für Kurzreisende: Hält man sich nicht länger als drei Tage auf, so ist die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ausreichend. Österreich betrachtet umgekehrt Rumänien bereits seit dem Sommer als Risikogebiet.

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