Oktober 6, 2020

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Oktober 6, 2020

Griechenland streikt: Auch Flugverkehr davon betroffen

Auf allen Flughäfen des Landes kommt es zu Unterbrechungen. Diesen Mittwoch und Donnerstag (7. Und 8. Oktober) sollte man keine Flugreisen nach Griechenland geplant haben.Denn an diesen Tagen kommt es jeweils zu vierstündigen Streiks. Von 8 Uhr morgens beginnend gibt es keinerlei Flugbewegungen.  Auslöser dieser Streiks seien unbezahlte Löhne und eine Gesetzesvorlage des Verkehrsministeriums, wie die Air Traffic Controllers Association (EEEKE) und die Union of Electrical Engineers for Air Traffic Safety (ENIMAEK) mitteilen.

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Lufthansa Gruppe führt Continuous-Pricing-System ein

Nach etwas Vorlaufzeit und einigen Pilotprojekten ändert die LH Group nun ihre Methode der Airline-Preisgestaltung. Lange wurde an dem neuen System getüftelt, am 20. Oktober soll es endlich losgehen. Zunächst einmal wolle man das neue Modell auf europäischen Routen testen. Das sogenannte „Continuous Pricing“ überwinde die Defizite der traditionellen Preisgestaltung, indem es zusätzliche Preisangebote zwischen den bereits bestehenden 26 Buchungsklassen ermöglicht.  Dadurch sollen Tarife zwischen zwei Buchungsklassen angeboten werden können, wie das Nachrichtenmagazin About Travel berichtet. Das grobe Problem am aktuellen Modell: Es ermöglicht kein differenziertes Preissystem. Sobald die niedrige Preisklasse ausgebucht ist, kann man nur die nächsthöhere Klasse buchen. Dies führe zu einem hohen Preissprung, den die Kunden nicht bezahlen können oder auch wollen – und dann die Buchungsseite verlassen. Diese „verlorenen“ Kunden möchte man jetzt wieder ins Boot holen. Das neue System wird ausschliesslich über die digitalen Kanäle der Lufthansa Group Airlines verfügbar sein, bestehend aus den Websites sowie über NDC-fähige Kanäle. Vorläufig ausgenommen sind austrian.com, brusselsairlines.com sowie Buchungen mit Abflugort in Österreich. Aufgrund technologischer Beschränkungen wird „Continuous Pricing“ auch in GDS nicht verfügbar sein.

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Lufthansa Cargo flottet neunte Boeing 777F ein

Damit hat der Frachtkranich insgesamt dreizehn Boeing-Maschinen des Typs 777F in den eigenen Reihen. Letzten Dienstag ist um 11:19 Uhr Ortszeit die jüngste Boeing 777F des Carriers erstmals auf dem Flughafen Frankfurt (FRA) gelandet. Der Frachter mit dem Kennzeichen D-ALFI war als Flug LH8145 nach seinem Start vom Flughafen Everett (PAE) im US-Bundesstaat Washington 10 Stunden und 10 Minuten unterwegs. Das neue Flugzeug trägt den Namen „¡Buenos días México!“, den es von einer bereits aus dem Betrieb genommenen Maschine mit dem Kennzeichen D-ALCH übernommen hat.  Lufthansa Cargo betreibt an ihrem Heimatdrehkreuz Frankfurt nun neun moderne „Triple Seven“. Darüber hinaus vermarktet das Unternehmen die Frachtkapazität von vier weiteren Maschinen dieses Typs, die beim Joint-Venture AeroLogic mit Sitz am Flughafen Leipzig betrieben werden. „Die Luftfracht sichert gerade in akuten Krisen wichtige Versorgungswege und leistet damit einen elementaren Beitrag zur Weltwirtschaft. Kurzfristige globale Herausforderungen zu meistern gehört zu unseren Kernkompetenzen, langfristigen globalen Herausforderungen zu entgegnen zu unserer Verantwortung. Mit unserer neuen Flotte unterstreichen wir unseren Anspruch, ökonomische und ökologische Effizienz aktiv und nachhaltig zu vereinen“, so Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. Die zweistrahlige Boeing 777F ist um rund 20 Prozent effizienter und stößt weniger CO2 aus als der bisher eingesetzte Typ MD-11F. Zudem erfüllt das neue Modell beim Lärmschutz die strengen Anforderungen des ICAO Annex 16, Volume I, Chapter 14. Durch die höhere Frachtkapazität und Reichweite kann die gleiche Frachtleistung künftig mit spürbar weniger Flugbewegungen erbracht werden. Die sechs noch im Dienst stehenden Frachter vom Typ MD-11 werden über die kommenden Monate schrittweise

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Condor kündigt Langstrecken-Comeback an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor begibt am 31. Oktober 2020 ihr Comeback auf der Langstrecke. Ab diesem Tag werden jeweils drei wöchentliche Flüge ab Frankfurt am Main und Düsseldorf nach Varadero angeboten. Hintergrund ist auch, dass das deutsche Außenministerium die Reisewarnung für Kuba aufgehoben hat. Die Flüge werden jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Freitag und Samstag durchgeführt und sind ab 349,99 Euro oneway erhältlich. „Die Deutschen möchten in den Urlaub, sich während der Reise und am Zielort aber auch in Zeiten von Corona wohl fühlen. Kuba erfüllt mit karibischen Temperaturen, tollen Hotels und Traumstränden zum Baden und Entspannen alle Voraussetzungen – und Condor fliegt ihre Gäste seit 65 Jahren zuverlässig und sicher in den Urlaub, auch in besonderen Zeiten wie diesen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Vor Ort werden zudem umfassende Hygienekonzepte in den Hotels und am Flughafen Varadero umgesetzt.“

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Air Asia und Air Asia X stottern Strafen in 18 Raten ab

Die Erhebung zusätzlicher Gebühren für die Bezahlung von Flugtickets mittels Debit- oder Kreditkarte sowie Onlinebanking kommt Air Asia und Air Asia X nun teuer zu stehen. Die zuständige Zivilluftfahrtbehörde Mavcom verhängte saftige Bußgelder in der Höhe von umgerechnet jeweils rund 408.000 Euro. Dagegen zogen die beiden Carrier vor Gericht, jedoch erfolglos. Immerhin: Das Abstottern in 18 Monatsraten wurde bewilligt. In Malaysia ist es nicht zulässig, dass für die Bezahlung zusätzliche Gebühren erhoben werden. Das interessierte die beiden Billigfluggesellschaften aber herzlich wenig: Im Zeitraum von 10. August bis 11. September 2019 wurden diese erhoben. Mavcom ist der Ansicht, dass ein Verstoß gegen das Gesetz vorliegt und verhängte zwei saftige Bußgelder. Weniger überraschend ergriffen Air Asia und Air Asia X ein Rechtsmittel. Laut dem Portal Malaysiakini wurde im September 2020 in zwei separaten Verfahren vor dem High Court in Kula Lumpur verhandelt. Das Ergebnis ist, dass sich die beiden Lowcoster und die Behörde Mavcom jeweils im Gerichtssaal auf eine Ratenzahlung geeinigt haben. Beide Carrier müssen ab 15. Oktober 2020 das Bußgeld in 18 Monatsraten abstottern. Bis inklusive März 2022 müssen jeweils etwa 23.000 Euro überwiesen werden.

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Aegean übernimmt A320neo-Jets später

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines wird elf Maschinen der A320neo-Rehie erst in den Jahren 2023 bis 2025 übernehmen. Ursprünglich hätten diese ab 2021 ausgeliefert werden sollen. Dies geht aus den jüngst veröffentlichten Quartalszahlen hervor. Die aus insgesamt 46 Einheiten bestehende Airbus-Order soll laut dieser Unternehmensmitteilung beibehalten werden. Auch hält man an der Übernahme von vier Airbus A320neo, die bis April 2021 zur Auslieferung anstehen, fest. Allerdings verändert sich die Gesamtplanung, denn statt 26 Maschinen der A320neo-Reihe wird man bis 2022 nur 15 dieses Typs betreiben. Auch könnte die Gesamtflotte durch die Nichtverlängerung von Leasingverträgen für A319ceo und A320ceo verkleinert werden. Man behalte sich diese Flexibilität vor, so Aegean

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Klagenfurt weitet Betriebszeiten aus

In der Kärntner Politik wird weiterhin um den Flughafen Klagenfurt gestritten, denn der Prüfbericht des Landesrechnungshofs sorgte für ordentlich Wirbel. Demnach sollen die Alt-Gesellschafter, Stadt Klagenfurt und Land Kärnten, im Zuge der Teilprivatisierung kein Geld erhalten haben. Die Lilihill Group leistete eine Kapitalerhöhung und erhielt dadurch 74,9 Prozent der Anteile. Unabhängig davon weitete der Airport die Betriebszeiten aus und Austrian Airlines fliegt teilweise wieder zweimal täglich. Dem Bericht nach soll die mit Stadt und Land vereinbarte Strategie vorsehen, dass Grundstücke, die für den Flugbetrieb nicht notwendig sind, bis 2021 verkauft werden. Dadurch sollen etwa 10,19 Millionen Euro lukriert werden. Weiters ist in der Vereinbarung vorgesehen, dass alle Maßnahmen zur nachhaltigen Absicherung des Airport-Standorts gesetzt werden und Stadt und Land Klagenfurt zustimmen werden. Die Opposition im Gemeinde- und Landtag schäumt wieder und vermutet insbesondere aufgrund des Umstands, dass Lilihill den Kaufvertrag nachverhandeln will und sich sogar die Aufstockung der Anteile vorstellen kann erneute Intransparenz. Das Unternehmen und das Land Kärnten verweisen auf die Vertraulichkeit der Gespräche. Die Opposition fordert, dass das Land und die Stadt „die Karten auf den Tisch legen“ sollen. In fliegerischer Hinsicht gibt es ebenfalls Neuigkeiten in Kärnten. Die Betriebszeiten wurden im Zuge des Corona-Lockdowns stark eingeschränkt und schrittweise wieder ausgedehnt. Nun ist der Airport Klagenfurt von 6 Uhr 00 bis 23 Uhr 30 geöffnet. Austrian Airlines wird an ausgewählten Tagen die Wien-Anbindung zweimal täglich bedienen.

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Emirates kehrt nach Budapest zurück

Die Fluggesellschaft Emirates Airline wird ab 21. Oktober 2020 die ungarische Hauptstadt Budapest wieder mit Dubai verbinden. Ebenso angekündigt sind die Wiederaufnahmen von Düsseldorf, Hamburg und Bologna, jeweils zum 1. November 2020, sowie ab 4. November 2020 Lyon. Die Flüge von und nach Budapest und Lyon werden jeweils zweimal wöchentlich mittwochs und samstags durchgeführt, während die Flüge von und nach Bologna, Düsseldorf und Hamburg jeweils zweimal wöchentlich freitags und sonntags durchgeführt werden. Alle Destinationen werden mit Flugzeugen des Musters Boeing 777- 300ER bedient, welche den Transport zusätzlicher Fracht ermöglichen.

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Sizilien: Albastar, Alitalia und Tayaranjet erhalten Subventionen

In Sizilien wurden zahlreiche subventionierte Inlandsstrecken zur Aufrechterhaltung der Konnektivität vergeben. Die Zuschläge wurden seitens der italienischen Zivilluftfahrtbehörde ENAC an drei Airlines vergeben: Albastar, Alitalia und Tayaranjet. Wie berichtet wird Albastar ab Trapani insgesamt drei Strecken bedienen und hierfür Subventionen erhalten. Dabei handelt es sich um die Ziele Brindisi, Neapel und Parma. An den Mitbewerber Tayaranjet wurden Ancona, Perugia und Triest vergeben. Diese werden ebenfalls ab Trapani bedient. Alitalia erhielt den Zuschlag für Mailand-Linate und Rom-Fiumicino ab Comiso. Die mit Mitteln der öffentlichen Hand unterstützten Routen sollen ab 1. November 2020 aufgenommen werden. Es ist auch darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Subventionsbedingungen deutlich reduzierte Ticketpreise für Bewohner Siziliens angeboten werden müssen. Die Differenz zum Standard-Tarif wird über die Förderungen abgedeckt. Vergleichbare Beispiele gibt es auch in Griechenland und Spanien.

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Ryanair droht mit Klage gegen Air-Europa-Staatshilfe

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Air-Europa-Mutter Globalia in Spanien um eine Staatshilfe in der Höhe von 400 Millionen Euro angesucht hat. Die Reaktion von Ryanair hat nicht lange auf sich warten lassen: Der Mitbewerber hält diese für illegal und kündigt im Falle einer Gewährung rechtliche Schritte an. Der irische Billigflieger meldete sich bei nahezu jeder Staatshilfe in ganz Europa zu Wort und kündigte jeweils rechtliche Schritte an. So auch in den Fällen Austrian Airlines und Lufthansa. Das Unternehmen drohte jeweils mit einer Wettbewerbsbeschwerde bei der Europäischen Kommission und Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof. Ryanair nahm jedoch selbst im Vereinigten Königreich ein staatlich besichertes Darlehen in Anspruch.

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