Airbus A320neo (Foto: Katharina Ostertag / Airport Nürnberg).
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Marabu A320neo landet hart in Funchal – Maschine später ausgefallen

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Ein Airbus A320neo der Fluggesellschaft Marabu hatte am vergangenen Montag bei der Landung auf dem Flughafen Funchal auf Madeira mit starken Seitenwinden zu kämpfen, was zu einem harten Aufsetzen der Maschine führte. Der Anflug auf Madeira gilt unter Piloten als einer der anspruchsvollsten in Europa, da tückische Winde die Landung häufig erschweren können.

Ein auf der Videoplattform YouTube veröffentlichtes Video dokumentiert die harte Landung des Marabu-Fluges 6324 aus Nürnberg. Eine Sprecherin der Fluggesellschaft Marabu bestätigte, daß während des Landeanflugs in Funchal Seitenwindbedingungen herrschten, die beim Aufsetzen des Flugzeugs sichtbar wurden. Sie versicherte jedoch, daß diese Bedingungen innerhalb der Betriebsgrenzen lagen und die Landung daher wie geplant durchgeführt werden konnte. Die betroffene Maschine mit der Kennung ES-MBD sei anschließend gemäss den Vorgaben des Herstellers gründlich inspiziert und für den Rückflug freigegeben worden.

Trotz der Freigabe für den Rückflug wurde eine weitere Inspektion der Maschine in Nürnberg angesetzt. Flugplandaten zufolge fiel das Flugzeug am darauffolgenden Dienstag aus. Es ist üblich, daß Fluggesellschaften nach solchen Ereignissen zusätzliche Kontrollen durchführen, um die Sicherheit des Flugbetriebs umfassend zu gewährleisten. Die genaue Ursache für den Ausfall der Maschine am Dienstag wurde nicht näher erläutert, jedoch könnten solche zusätzlichen Überprüfungen dazu führen, daß ein Flugzeug vorübergehend aus dem Verkehr gezogen wird.

Flug DI6324 aus Nürnberg ist eine regelmässige Verbindung von Marabu, welche Reisende auf die beliebte Ferieninsel Madeira bringt. Die Fluggesellschaft Marabu, die erst kürzlich ihren Betrieb aufgenommen hat, steht oft im Fokus der Berichterstattung, insbesondere bei Vorkommnissen, die den Flugbetrieb betreffen. Solche Landevorgänge bei widrigen Windverhältnissen sind auf Madeira keine Seltenheit und erfordern von den Piloten ein hohes Mass an Können und Erfahrung.

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