Boeing 787-8 (Foto: Riik@mctr).
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Medizinischer Zwischenfall auf Tui-Flug über dem Nordatlantik

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Ein Langstreckenflug der Fluggesellschaft Tuifly Belgium auf dem Weg von Amsterdam in die Karibik musste am 24. Februar 2026 eine unplanmäßige Zwischenlandung auf den Bermudas einlegen.

Die betroffene Boeing 787-8 Dreamliner mit der Kennung OO-JDL befand sich auf dem Dreiecksflug OR511 nach Montego Bay (Jamaika) und Cancun (Mexiko), als die Besatzung während der Überquerung des Nordatlantiks Probleme meldete. Berichten zufolge handelte es sich um einen medizinischen Notfall an Bord, woraufhin die Piloten den L.F. Wade International Airport ansteuerten.

Nach der sicheren Landung auf den Bermudas, bei der Rettungskräfte vorsorglich bereitstanden, wurde die Maschine einer technischen Inspektion unterzogen. Schwere Verletzungen wurden seitens der Fluggesellschaft nicht gemeldet. Das Flugzeug verblieb etwa zweieinhalb Stunden am Boden, bevor die Reise fortgesetzt werden konnte. Interessanterweise passte die Flugleitung die Route an: Statt zuerst das ursprünglich geplante Ziel Montego Bay anzufliegen, steuerte die Besatzung direkt Cancun in Mexiko an, um den weiteren Flugplan zu stabilisieren.

Trotz des erheblichen Zeitverlusts durch den Umweg über die Bermudas und den Aufenthalt in Mexiko gelang es der Besatzung und der operativen Zentrale, die Verspätung im weiteren Verlauf zu minimieren. Nach einem kurzen Aufenthalt in Montego Bay startete die Boeing zum Rückflug nach Europa. Die Maschine landete schließlich am 25. Februar um 16:08 UTC wieder auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol. Die gesamte Verzögerung belief sich am Ende auf lediglich etwa zweieinhalb Stunden, was in Branchenkreisen angesichts der Komplexität eines Transatlantik-Ausweichmanövers als bemerkenswerte betriebliche Leistung gewertet wird.

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