Irkut MS-21 (Foto: UAC Irkut).
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MS-21: Serienproduktion verzögert sich bis 2026

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Die Produktion des russischen Mittelstreckenflugzeugs MS-21 wird nun erst im Jahr 2026 beginnen. Dies bestätigte Sergey Chemezov, der Chef des staatlichen Technologiekonzerns Rostec, zu dem auch der Flugzeugbauer UAC gehört. Zuvor war ein Beginn der Serienfertigung für 2025 angekündigt worden. Chemezov erklärte, dass noch eine Reihe von Zertifizierungsflügen mit dem Muster Yakovlev MS-21 durchgeführt werden müssten, bevor die Produktion aufgenommen werden könne.

Die Verzögerung ist ein weiterer Rückschlag für das ambitionierte russische Flugzeugprojekt, das als Antwort auf westliche Flugzeughersteller wie Boeing und Airbus gedacht ist. Bereits im Oktober 2023 hatte Chemezov den Produktionsbeginn für 2025 angekündigt, während im November auch Premierminister Mikhail Mishustin das Jahr 2025 als Ziel für die ersten Auslieferungen genannt hatte. Doch die nach wie vor ausstehenden Testflüge und die damit verbundene Verzögerung werfen nun einen Schatten auf den Zeitplan.

Die Entwicklung des MS-21 ist seit Jahren von Schwierigkeiten begleitet. Kritiker hatten bereits Ende letzten Jahres eine mögliche Verzögerung angedeutet, als ein hochrangiger Aeroflot-Manager aufgrund von Spekulationen über den Produktionszeitpunkt seinen Posten verlor. Für die russische Luftfahrtindustrie bleibt die MS-21 ein zentrales Projekt, um unabhängiger von westlichen Flugzeuglieferanten zu werden.

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