Januar 27, 2025

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Januar 27, 2025

Air Caraïbes und French Bee: Christine Ourmières-Widener verlässt Groupe Dubreuil nach Spannungen

Christine Ourmières-Widener, die seit Juli 2023 als Geschäftsführerin von Air Caraïbes und French Bee tätig war, wird die Groupe Dubreuil verlassen. Dies wurde kürzlich vom Unternehmen bekannt gegeben. Der Schritt folgt auf interne Spannungen zwischen der Managerin und Jean-Paul Dubreuil, dem Gründer der Unternehmensgruppe. Berichten zufolge war Dubreuil mit der Führung von Ourmières-Widener unzufrieden, insbesondere mit der Entwicklung der Pünktlichkeit von Air Caraïbes und einer Verschlechterung der Kundenzufriedenheit. Kritisiert wurde zudem, dass die Führung unter Ourmières-Widener als kostenintensiv und wenig profitabel wahrgenommen wurde. Weitere Spannungen entstanden offenbar aufgrund von Konflikten mit der Tochter von Jean-Paul Dubreuil, die für die Bereiche Kommunikation und kommerzielle Belange zuständig ist. Die Entscheidung, die Zusammenarbeit zu beenden, sei nach intensiven Überlegungen getroffen worden. Bis zur Ernennung einer neuen Geschäftsführung wird Paul-Henri Dubreuil, der derzeitige Geschäftsführer des Groupe Dubreuil, die Leitung der Fluggesellschaften übernehmen. Christine Ourmières-Widener war zuvor als CEO der portugiesischen Fluggesellschaft Tap tätig und hatte dort ebenfalls eine prägende Rolle inne.

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MS-21: Serienproduktion verzögert sich bis 2026

Die Produktion des russischen Mittelstreckenflugzeugs MS-21 wird nun erst im Jahr 2026 beginnen. Dies bestätigte Sergey Chemezov, der Chef des staatlichen Technologiekonzerns Rostec, zu dem auch der Flugzeugbauer UAC gehört. Zuvor war ein Beginn der Serienfertigung für 2025 angekündigt worden. Chemezov erklärte, dass noch eine Reihe von Zertifizierungsflügen mit dem Muster Yakovlev MS-21 durchgeführt werden müssten, bevor die Produktion aufgenommen werden könne. Die Verzögerung ist ein weiterer Rückschlag für das ambitionierte russische Flugzeugprojekt, das als Antwort auf westliche Flugzeughersteller wie Boeing und Airbus gedacht ist. Bereits im Oktober 2023 hatte Chemezov den Produktionsbeginn für 2025 angekündigt, während im November auch Premierminister Mikhail Mishustin das Jahr 2025 als Ziel für die ersten Auslieferungen genannt hatte. Doch die nach wie vor ausstehenden Testflüge und die damit verbundene Verzögerung werfen nun einen Schatten auf den Zeitplan. Die Entwicklung des MS-21 ist seit Jahren von Schwierigkeiten begleitet. Kritiker hatten bereits Ende letzten Jahres eine mögliche Verzögerung angedeutet, als ein hochrangiger Aeroflot-Manager aufgrund von Spekulationen über den Produktionszeitpunkt seinen Posten verlor. Für die russische Luftfahrtindustrie bleibt die MS-21 ein zentrales Projekt, um unabhängiger von westlichen Flugzeuglieferanten zu werden.

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Alexander Klaws feiert Comeback in Disneys Musical Tarzan

Am Sonntagabend erlebten die Besucher des Stage Palladium Theaters in Stuttgart ein emotionales Comeback: Alexander Klaws kehrte nach fast acht Jahren zurück auf die Bühne in der Paraderolle des Tarzan im Musical Disneys Tarzan. Mit Standing Ovations und frenetischem Applaus wurde der Musicalstar gefeiert, als er in luftiger Höhe über den Köpfen der Zuschauer sang und die bekannten Songs von Phil Collins präsentierte. Für Alexander Klaws, der die Rolle des Tarzan bereits in den Jahren 2010 und 2016 spielte, war es eine Rückkehr zu einem der markantesten Stücke seiner Karriere. „Tarzan bietet eine hochemotionale Geschichte, die durch spektakuläre Luftakrobatik und die gefühlvolle Musik von Phil Collins zu einem unvergesslichen Erlebnis wird“, erklärte Klaws. Der Sänger und Schauspieler, der bereits durch seine Rolle in Winnetou gut vorbereitet war, sprach auch von der physischen Herausforderung, in bis zu 17 Metern Höhe zu fliegen und gleichzeitig zu singen. Für ihn ist das Musical nicht nur ein beruflicher Höhepunkt, sondern auch eine sehr persönliche Reise, da er seine Frau Nadja Scheiwiller, die damals die Rolle der Jane spielte, bei den Aufführungen kennenlernte. Die Premiere in Stuttgart war ein besonderer Moment für Klaws, der in die Geschichte von Tarzan eingegangen ist, und auch für seine Familie, besonders für seinen ältesten Sohn, der sich immer gewünscht hatte, seinen Vater als Tarzan zu sehen. „Es macht mich unglaublich stolz, heute noch einmal Teil dieser Reise zu sein und der Welt einen Tarzan zu zeigen, der mit mir gereift und gewachsen ist“, so Klaws.

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Lufthansa führt neues Kulinarik-Konzept für Kurz- und Mittelstrecke ein

Lufthansa wird ab Ende Februar das bestehende Catering-Konzept „Tasting Heimat“ auf Kurz- und Mittelstreckenflügen durch ein neues Kulinarik-Angebot ersetzen. Dies gab Heiko Reitz, Chief Customer Officer der Lufthansa, in einer Pressemitteilung bekannt. Das neue Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit den wichtigsten Kunden der Airline entwickelt und soll die kulinarische Erfahrung auf diesen Strecken weiter verbessern. Lufthansa betonte, dass das neue Angebot auf die Wünsche und Erwartungen der Passagiere abgestimmt sei. In den vergangenen Monaten habe man umfangreiche Gespräche geführt und das Menükonzept entsprechend angepasst. Weitere Details zu den Änderungen wurden noch nicht preisgegeben, allerdings kündigte die Airline an, dass das neue Kulinarik-Konzept sowohl neue Gerichte als auch eine verbesserte Präsentation bieten werde. Mit diesem Schritt will Lufthansa weiterhin auf die Bedürfnisse ihrer Passagiere eingehen und den Service auf ihren Kurz- und Mittelstreckenflügen weiter optimieren. Das neue Angebot wird ab dem Ende des kommenden Monats verfügbar sein und ist Teil einer Reihe von Serviceverbesserungen, die die Airline aktuell umsetzt.

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Israel stellt kommerzielle Flüge nach Paphos auf Zypern aus Sicherheitsgründen ein

Israel hat die Aussetzung kommerzieller Flüge zum Flughafen Paphos auf Zypern angeordnet. Die Entscheidung, die von der israelischen Sicherheitsbehörde Shin Bet am Sonntagabend getroffen wurde, erfolgte aufgrund von Sicherheitsbedenken. Der Flughafen Paphos, der hauptsächlich für Charterflüge genutzt wird, ist der kleinere der beiden Flughäfen auf Zypern und liegt in der Nähe einer Militärbasis, die derzeit von den USA ausgebaut wird. Laut zyprischen Beamten wurden die Flüge nach Paphos bereits vor einigen Tagen angepasst, und die Republik Zypern wurde über die Änderung der Flugpläne informiert. Während die Flüge von und nach Paphos ausgesetzt wurden, bleiben die Verbindungen zum größeren internationalen Flughafen Larnaca weiterhin planmäßig bestehen. Der Winterflugplan sieht wöchentlich bis zu zehn Flüge von Tel Aviv und sieben Flüge von Haifa nach Paphos vor. Die Entscheidung betrifft vor allem den Charterverkehr, der eine wichtige Rolle im zyprischen Tourismussektor spielt. Die genaue Dauer der Aussetzung und die genauen Gründe für die Sicherheitsbedenken wurden nicht bekannt gegeben. Allerdings ist bekannt, dass Zypern als strategisch wichtiger Standort in der Region gilt, was die Sicherheitsvorkehrungen betrifft.

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Mundo Reisen und PAD-Reisen bieten Sonderreisen ab Paderborn/Lippstadt an

Der Gruppenreise-Veranstalter Mundo reisen GmbH & Co. KG aus Hessen hat gemeinsam mit PAD-Reisen für das Frühjahr 2025 zwei Sonderreisen ab dem Flughafen Paderborn/Lippstadt nach Rimini, Italien, aufgelegt. Diese exklusiven Direktflüge bieten eine attraktive Reisemöglichkeit, da es keine direkten Verbindungen zu dieser beliebten italienischen Küstenstadt von den großen internationalen Flughäfen in Deutschland gibt. Die Flüge starten am 30. April und am 7. Mai zur besten Reisezeit und sind bereits gut nachgefragt. Für die Reisenden haben mundo Reisen und PAD-Reisen ein spezielles Programm zusammengestellt, das aus exklusiven Ausflügen und Besichtigungen besteht. Roland Hüser, Geschäftsführer des Flughafens Paderborn/Lippstadt, äußerte sich erfreut über das Angebot und betonte die Bedeutung der Direktflüge nach Rimini. Die Buchung der Reisen ist sowohl über die Internetseite von PAD-Reisen als auch in Reisebüros und vielen regionalen Genossenschaftsbanken möglich.

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EU-Außenbeauftragte schlägt schrittweise Lockerung der Sanktionen gegen Syrien vor

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat einen Vorschlag zur schrittweisen Lockerung der Sanktionen gegen Syrien unterbreitet. Im Rahmen von Gesprächen mit dem türkischen Außenminister Hakan Fidan in Ankara erklärte Kallas, dass zunächst Maßnahmen getroffen werden könnten, die für den Wiederaufbau des Landes notwendig sind. Der Plan zielt darauf ab, den Wiederaufbau Syriens zu unterstützen, indem man mit gezielten Lockerungen beginnt, die eine Verbesserung der humanitären Situation ermöglichen sollen. Kallas betonte jedoch, dass diese Lockerungen von den Entwicklungen vor Ort abhängen und dass weiterhin strenge Maßnahmen gegen bestimmte Bereiche und Akteure, wie etwa die Fluggesellschaft Syrian Arab Airlines, bestehen bleiben könnten. Diese unterliegt weiterhin EU-Sanktionen, die unter anderem auf das syrische Regime und dessen Verbündete abzielen. Der Vorschlag zur Lockerung der Sanktionen kommt inmitten wachsender internationaler Diskussionen über die mögliche Normalisierung der Beziehungen zu Syrien. Der Wiederaufbau des Landes stellt eine enorme Herausforderung dar, sowohl finanziell als auch politisch. Kallas erklärte, dass eine schrittweise Vorgehensweise erforderlich sei, um den notwendigen Druck auf das syrische Regime aufrechtzuerhalten, während gleichzeitig die humanitäre Lage verbessert wird.

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Jeju-Unfall: Erster Zwischenbericht veröffentlicht

Im Rahmen der Ermittlungen zu dem tragischen Flugzeugunglück in Südkorea, bei dem Ende Dezember 179 Menschen ums Leben kamen, haben vorläufige Untersuchungen Hinweise auf einen Vogelschlag als mögliche Unfallursache geliefert. In beiden Triebwerken der abgestürzten Boeing 737-800 der südkoreanischen Billigfluggesellschaft Jeju Air wurden Vogelfedern und Blutspuren gefunden. Eine DNA-Analyse ergab, dass es sich um Federn und Blut von Gluckenten handelte, die in der Region als Zugvögel bekannt sind. Diese Vögel fliegen im Winter von ihren Brutgebieten in Sibirien zur koreanischen Halbinsel. Die Piloten des Flugzeugs hatten laut den Ermittlern beim Anflug auf die Landebahn eine Gruppe von Vögeln identifiziert. Überwachungsaufnahmen zeigen, wie das Flugzeug während des Durchstartens auf die Vögel zusteuert. Obwohl Vogelschlag als eine mögliche Ursache für den Unfall betrachtet wird, gab es bislang keine Informationen darüber, ob die Triebwerke vor dem Absturz ausgefallen waren. In der vorläufigen Untersuchung wurde zudem festgestellt, dass sowohl der Cockpit-Stimmenrekorder als auch der Flugdatenschreiber vier Minuten vor dem Absturz ausgefallen sind. Eine genaue Ursache für das Versagen dieser Geräte wurde bisher nicht ermittelt. Die Boeing 737-800 war am 29. Dezember 2024 auf einem Flug von Thailand nach Südkorea abgestürzt. Während der Landung am Flughafen Muan schoss das Flugzeug ohne ausgefahrenes Fahrwerk über die Landebahn hinaus, prallte gegen eine Betonmauer und ging in Flammen auf. Nur zwei der 181 Insassen, darunter Besatzungsmitglieder, überlebten das Unglück. Ermittler planen nun, die Triebwerke des Flugzeugs zu zerlegen und die einzelnen Komponenten eingehend zu untersuchen, um die genaue Unfallursache weiter zu klären.

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Europäischer Luftverkehr nähert sich dem Vor-Corona-Niveau

Nach den schweren Einbrüchen während der Corona-Pandemie hat sich der europäische Luftverkehr 2024 deutlich erholt und liegt fast auf dem Niveau von 2019. Nach Angaben der europäischen Flugsicherungsorganisation Eurocontrol wurden im vergangenen Jahr rund 10,7 Millionen Flüge im europäischen Luftraum durchgeführt. Damit erreichte der Flugverkehr etwa 96 Prozent des Volumens von vor der Pandemie. Europas Flughäfen verzeichneten 1,28 Milliarden abgefertigte Passagiere, was einem Anstieg von sieben Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht. Obwohl die Gesamtzahlen ermutigend sind, zeigt sich bei der Betrachtung der regionalen Entwicklung ein heterogenes Bild. Besonders in Südeuropa wurde das Niveau von 2019 vielerorts übertroffen, wobei Länder wie Spanien, Griechenland und Portugal von einer starken touristischen Nachfrage profitierten. In Südosteuropa verzeichnete der Luftraum eine besonders hohe Auslastung, was unter anderem auf geänderte Routenführungen zurückzuführen ist. Fluggesellschaften mussten den Luftverkehr in Mitteleuropa aufgrund zeitweiliger Luftraumsperrungen während des Sommers umleiten. Dagegen hinken nord- und osteuropäische Länder weiterhin hinterher. Besonders betroffen waren die Staaten im Baltikum und Skandinavien, wo die Zahlen signifikant unter denen von 2019 lagen. Gründe hierfür sind unter anderem Flugverbote und Luftraumsperrungen, die sich nach wie vor negativ auf den Flugverkehr in diesen Regionen auswirken. Auch in Nordwesteuropa bleibt die Erholung verhalten. Während Frankreich und Irland positive Entwicklungen zeigten, blieben andere große Märkte wie Deutschland und Großbritannien unter dem Vor-Corona-Niveau. Im europäischen Luftverkehr halten Netzwerk-Carrier mit 36 Prozent weiterhin die größte Marktstellung, dicht gefolgt von Low-Cost-Fluggesellschaften, die 34 Prozent des Marktes ausmachen. Beide Segmente bewegen sich nahezu gleichauf, was den wachsenden Einfluss von Billigfliegern wie Ryanair und

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Ausbau des internationalen Bahnverkehrs: Berlin und Paris vor Aufstockung

Seit wenigen Wochen verbindet eine direkte ICE-Strecke die Hauptstädte Berlin und Paris – ein Angebot, das auf enormen Zuspruch stößt. Die Deutsche Bahn (DB) und die französische Staatsbahn SNCF planen daher, das Streckennetz zwischen Deutschland und Frankreich weiter auszubauen. Besonders die Verbindung zwischen München und Paris soll künftig deutlich verstärkt werden. Die im Dezember 2024 eingeführte Direktverbindung zwischen Berlin und Paris verzeichnet laut DB-Fernverkehrsvorstand Michael Peterson außergewöhnlich hohe Buchungszahlen. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres liegt die Auslastung der Züge oft bei 90 Prozent. Besonders bemerkenswert ist, daß etwa 75 Prozent der Reisenden die gesamte Strecke von Berlin bis Paris oder umgekehrt nutzen, was auf eine starke Nachfrage nach direkten Verbindungen zwischen den beiden Metropolen hinweist. München–Paris: Ein ehrgeiziger Ausbauplan Neben der Strecke Berlin–Paris rückt auch die Verbindung zwischen München und Paris in den Fokus. Laut SNCF-Fernverkehrsdirektor Alain Krakovitch ist geplant, ab Dezember 2026 bis zu fünf Direktverbindungen täglich zwischen den beiden Städten anzubieten. Dies soll durch den Ausbau des neuen Bahnhofs in Stuttgart ermöglicht werden, der als wichtiger Knotenpunkt dienen wird. Bislang gibt es lediglich einen TGV, der ohne Umstieg von Paris nach München fährt. Die erhöhte Frequenz soll Reisenden künftig eine größere Flexibilität bieten und die Attraktivität dieser Verbindung erheblich steigern. Nach aktuellen Planungen sollen sowohl ICE- als auch TGV-Züge auf der Strecke eingesetzt werden, was die enge Zusammenarbeit zwischen DB und SNCF unterstreicht. Bedeutung für den internationalen Fernverkehr Die steigende Nachfrage nach internationalen Zugverbindungen reflektiert einen breiten Trend im europäischen Fernverkehr. Die direkte Verbindung Berlin–Paris und die

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