Mariazellerbahn (Foto: NB/Weinfranz).
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Neuer Umformer sichert Stromversorgung der Mariazellerbahn

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Im EVN Kraftwerk Erlaufboden wird im Oktober 2025 ein neuer Umformer in Betrieb genommen, der künftig zur Stromversorgung der Mariazellerbahn dienen soll. Um eine reibungslose Inbetriebnahme zu gewährleisten, werden zwischen dem 1. und dem 9. Oktober umfangreiche Lasttests auf der Bahnstrecke durchgeführt. Die neue Anlage soll neben dem bestehenden Umformerwerk Klangen die Versorgungssicherheit der niederösterreichischen Schmalspurbahn gewährleisten.

Die Mariazellerbahn benötigt für ihren elektrischen Betrieb eine spezielle Frequenz von 25 Hertz (Hz), während die reguläre Netzfrequenz 50 Hz beträgt. Die sogenannten Umformer sind für die Umwandlung dieser Frequenz unerläßlich. Die EVN Naturkraft erneuerte im Kraftwerk Erlaufboden einen nicht mehr betriebsfähigen Umformer über die letzten beiden Jahre. Die neue Anlage ist technisch in der Lage, sowohl Strom direkt aus Wasserkraft zu produzieren als auch die notwendige Frequenz aus dem 50-Hz-Netz umzuformen.

Verkehrslandesrat Udo Landbauer informierte, daß die Lasttests in vier Nächten stattfinden. Dabei wird ein Halbstundentakt ohne Fahrgäste simuliert, um die Belastbarkeit des neuen Umformers umfassend zu prüfen. Die Geschäftsführer der NÖVOG (Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft), Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl, betonten, daß die Erneuerung die langfristige Strom- und Bahnstromerzeugung für die NÖVOG, die EVN und die gesamte Region sichere. Die Mariazellerbahn ist eine der bekanntesten Schmalspurbahnen Österreichs und eine wichtige Infrastrukturachse in Niederösterreich.

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