Terminal 1 am Flughafen München (Foto: Jan Gruber).
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Neues Innovationsquartier am Flughafen München nimmt Gestalt an

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Mit der Veröffentlichung neuer Entwürfe des Architekturbüros KCAP Architects & Planners wird die Vision für das „Pioneer Quarter“ am LabCampus am Flughafen München greifbar. Das Quartier, das als erstes von insgesamt vier geplanten Arealen entwickelt wird, soll sechs neue Gebäude mit großzügigen öffentlichen Bereichen wie dem „Pioneer Square“ umfassen. Die Visualisierungen geben einen umfassenden Einblick in die geplante Gestaltung und unterstreichen den Übergang zu einer identitätsstiftenden Phase des Campus.

Das Pioneer Quarter richtet sich an zukunftsorientierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die geplanten Gebäude mit den Bezeichnungen LAB 47 bis LAB 60 bieten die Möglichkeit, flexible Büroflächen zu mieten oder ein Gebäude als individuelles Headquarter zu nutzen. Die verschiedenen Raumangebote, darunter Showrooms, Eventflächen und Gastronomie, sollen den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen internationalen Konzernen, Start-ups und Wissenschaft fördern. Mit der beinahe vollständigen Vermietung der bestehenden Gebäude LAB 48 und LAB 52 sowie dem Einzug der Technischen Universität München (TUM) Anfang 2026, entwickelt sich das erste Quartier zu einem lebendigen Standort.

Die Entwicklung des LabCampus wird als wichtiger Beitrag zur Innovationsstrategie der Stadt München betrachtet, die in der „Innovationsagenda 2030“ formuliert ist. Ziel der Agenda ist es, München als führenden Standort für KI und skalierbare Innovationen in Europa zu etablieren. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt, sehen in dem Projekt einen wichtigen Katalysator für die Innovationsziele der Region.

Neben den baulichen Maßnahmen wird auch das Campus-Leben gefördert. Ende 2025 sollen mit dem „Daily Bistro forty8“ und der „Cafébar nosh“ zwei neue gastronomische Angebote eröffnen. Zudem plant LabCampus, sein Unterkunftsangebot mit Serviced Apartments zu erweitern, um Projektteams und Experten einen längeren Aufenthalt am Standort zu ermöglichen.

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