Das Wiener Riesenrad präsentiert sich mit einem neu gestalteten Eingangsbereich, der klassische Architektur mit modernen Designelementen verbindet. Die Umgestaltung orientiert sich an den ursprünglichen Bauplänen des im Jahr 2002 errichteten Riesenräderwerks und greift architektonische Formen auf, die bis in die Gotik zurückreichen.
Zentrales Element des neuen Eingangs ist das sogenannte Reuleaux-Dreieck – eine geometrische Form, die aus der Überlappung dreier Kreise entsteht. Dieses Motiv, das bereits in historischen Bauwerken Verwendung fand und in der Technik unter anderem die Grundlage des Wankelmotors bildet, symbolisiert die gleichmäßige Drehbewegung des Riesenrads. Der Entwurf für den neugestalteten Eingangsbereich stammt von Artdeluxe Wien in Zusammenarbeit mit dem Atelier Brada. Mit dem neuen Design setzt das Wiener Riesenrad seine lange Tradition fort, das Erscheinungsbild regelmäßig zu modernisieren.
Die markante Architektur des neuen Eingangs wird insbesondere bei einer Fahrt mit dem Riesenrad deutlich sichtbar. Die drei Dachelemente prägen die Ansicht von oben und verleihen dem Bauwerk eine unverwechselbare Silhouette. Die gestalterischen Anpassungen sollen nicht nur die Besucherführung optimieren, sondern auch die historische Bedeutung des Wahrzeichens unterstreichen.
Mit der aktuellen Umgestaltung knüpft das Wiener Riesenrad an seine über 125-jährige Geschichte an. Seit seiner Errichtung im Jahr 1897 zählt das Riesenrad zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens und ist ein fester Bestandteil des Stadtbildes.