Boeing 777 (Foto: Austrian Airlines AG).
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Neuordnung des Kreditkartenangebots bei Austrian Airlines und Miles & More

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Austrian Airlines und das Vielfliegerprogramm Miles & More vollziehen zum Jahresende 2025 einen umfassenden Wechsel ihres Kreditkartenpartners in Österreich. Ab dem 29. Dezember übernimmt die Erste Bank und Sparkasse die Ausgabe der Karten von der bisherigen card complete Service Bank AG.

Als technisches Rückgrat der Kooperation dient die Online-Banking-Plattform George, über die Neuanträge und die Verwaltung der Karten abgewickelt werden. Trotz der engen Bindung an das System der Erste Bank ist für die Nutzung der Kreditkarte kein Girokonto bei diesem Institut erforderlich. Mastercard bleibt weiterhin der globale Zahlungsdienstleister für alle neuen Kartenmodelle.

Der Umstellungsprozess wurde für Bestandskunden so gestaltet, dass bestehende Kreditlimits durch das Hochladen aktueller Abrechnungen übernommen werden können. Nach Genehmigung des Antrags steht Inhabern der Premiumcard sofort eine digitale Version zur Verfügung, die ab dem ersten Tag Versicherungsschutz bietet. Dies ist besonders für Reisende relevant, deren bestehende Policen durch den Anbieterwechsel berührt werden könnten. Das neue Produktportfolio gliedert sich in drei Kategorien: die Premiumcard für Privatpersonen sowie die Business Premiumcard und die Business Smartcard für gewerbliche Kunden. Die monatlichen Gebühren variieren je nach Leistungsumfang zwischen 7,50 Euro und 19,80 Euro.

Zu den zentralen Leistungsmerkmalen der neuen Premium-Modelle gehören erweiterte Privilegien am Flughafen Wien, wie der Zugang zum Business-Class-Check-in und die Nutzung der Fast Track Sicherheitskontrolle. Zudem sind je nach Kartentyp mehrere kostenlose Zutritte zu weltweiten Lounges via Priority Pass enthalten. In finanzieller Hinsicht lockt das Angebot mit der automatischen Erstattung von Fremdwährungsgebühren bei den Business-Karten sowie einer flexiblen Ratenzahlungsoption bei der Privatkundenkarte. Das Sammeln von Prämienmeilen bleibt Kernbestandteil, wobei bei der Business Premiumcard jeder ausgegebene Euro mit einer Meile vergütet wird, während Privatkunden eine Meile pro 1,50 Euro Umsatz erhalten.

Der Anbieterwechsel erfolgt in einem Marktumfeld, in dem Co-Branding-Kreditkarten zunehmend als Instrument zur Kundenbindung in der Luftfahrtbranche eingesetzt werden. Durch die Integration in die George-Plattform zielt die Erste Bank darauf ab, die Nutzererfahrung durch moderne digitale Schnittstellen und Echtzeit-Funktionen zu verbessern. Gleichzeitig sichert Austrian Airlines durch die Zusammenarbeit mit einem der größten österreichischen Bankinstitute die Stabilität und Attraktivität ihres Loyalitätsprogramms. Die bestehenden Karten von card complete verlieren mit der vollständigen Migration zum neuen Partner ihre Gültigkeit für das Sammeln von Meilen im Miles & More Netzwerk.

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