
China Airlines stockt Bestellung für Airbus A350-1000 auf
Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines hat ihre bestehende Bestellung bei dem europäischen Flugzeugbauer Airbus erweitert und fünf zusätzliche Maschinen des Typs A350-1000 fest geordert. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bestellten Flugzeuge dieser Variante für den Carrier auf 15 Einheiten. Die neuen Maschinen sollen die bereits im Dienst befindliche Flotte von 15 kleineren A350-900 ergänzen. Mit dieser Investition verfolgt das Unternehmen das Ziel, sein Langstreckennetz signifikant zu modernisieren und die Wettbewerbsfähigkeit auf interkontinentalen Routen, insbesondere in Richtung Nordamerika und Europa, zu stärken. Der A350-1000 gilt als das größte und leistungsstärkste Mitglied der A350-Familie und ist für eine Reichweite von bis zu 18.000 Kilometern ausgelegt. Ausgestattet mit Rolls-Royce-Triebwerken der neuesten Generation und einer Leichtbauweise aus Verbundwerkstoffen, bietet das Flugzeug erhebliche Vorteile bei den Betriebskosten. Im Vergleich zu älteren Vorgängermodellen reduziert sich der Treibstoffverbrauch pro Sitzplatz um etwa 25 Prozent. China Airlines nutzt die gesteigerte Kapazität der 1000er-Variante, um auf stark frequentierten Strecken mehr Passagiere befördern zu können, ohne die Frequenz der Flüge erhöhen zu müssen. Die strategische Entscheidung für den Ausbau der Airbus-Flotte erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs am Drehkreuz Taipeh. Neben China Airlines investieren auch Konkurrenten wie EVA Air und die junge Fluggesellschaft Starlux Airlines massiv in moderne Großraumflugzeuge. Branchenberichte deuten darauf hin, dass die neuen A350-1000 schrittweise ältere Boeing 777-300ER ersetzen könnten, um die Flottenhomogenität zu erhöhen. Airbus gab bekannt, dass die A350-Familie bis Ende November 2025 weltweit fast 1.500 Bestellungen von 66 Kunden verzeichnen konnte, was die Marktposition des Modells im Segment der Langstrecken-Widebodies festigt. Neben








