Die Museumslandschaft Niederösterreichs präsentiert sich im Frühjahr 2025 mit einem facettenreichen Angebot an neuen Ausstellungen und innovativen Vermittlungsformaten. Von etablierten Stiften bis zu modernen Kunsthallen im ganzen Land öffnen die Ausstellungshäuser ihre Tore und laden zu einer Auseinandersetzung mit Kunst, Geschichte und Kultur ein. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte die Lebendigkeit und Vielfalt der niederösterreichischen Museumslandschaft.
Ein zentraler Anziehungspunkt ist die Schallaburg mit der Ausstellung „Träume… träumen“, die sich dem Thema des Imaginären widmet. Die Kunsthalle Krems feiert ihr 30-jähriges Bestehen mit einer Retrospektive der amerikanischen Malerin Susan Rothenberg. Die Landesgalerie Niederösterreich würdigt die Künstlerin Christa Hauer anlässlich ihres 100. Geburtstags mit einer umfassenden Schau. Das Museum Gugging rückt die Art Brut-Künstlerin Magalí Herrera in den Fokus, während das Nitsch Museum in Mistelbach eine Werkschau von Hermann Nitsch präsentiert.
Auch die Museumsstadt St. Pölten bietet ein vielfältiges Programm. Das Museum am Dom eröffnet die Ausstellung „In Feuer geboren“ zur religiösen Kulturgeschichte. Das Haus der Geschichte thematisiert in der Schau „Kinder des Krieges – Aufwachsen zwischen 1938 und 1955“ die Erfahrungen der jungen Generation in Kriegs- und Nachkriegszeit. Die Ehemalige Synagoge St. Pölten zeigt eine Fotoausstellung über das Leben des 1922 geborenen Kurt Bardos.
Besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Kulturvermittlung für junge Besucher. Das MAMUZ Mistelbach lädt zur Reise in die „Eiszeit“ ein, das KinderKunstLabor St. Pölten erkundet künstlerische Prozesse in „Papier, Stein, Schere“, und das Haus für Natur widmet sich nachtaktiven Tieren. Auch außerhalb der großen Städte bieten Museen neue Impulse, wie das Museumsdorf Niedersulz, Stift Seitenstetten, Schloss Leiben und der Ostarrichi-Kulturhof Neuhofen.