Die nigerianische Regierung hat der zweitgrößten Fluggesellschaft des Landes, Arik Air, ein Flugverbot auferlegt.
Grund sind laufende Rechtsstreitigkeiten zwischen der Airline und mehreren Gläubigern, darunter Atlas Petroleum International und die Asset Management Corporation of Nigeria (AMCON). Die Maßnahme betrifft alle Flüge der Airline, was zur Streichung zahlreicher Verbindungen und zur Strandung von Passagieren führte. Das Unternehmen bezeichnete das Verbot als „katastrophal und ungerecht“ und kritisierte die Regierung, die laufenden Gerichtsverfahren zu untergraben.
Arik Air kämpft seit längerem mit finanziellen Problemen und ist nun gezwungen, seine Flotte von 14 Flugzeugen am Boden zu lassen. Die nigerianische Flughafenbehörde (FAAN) arbeitet daran, betroffene Passagiere auf andere Fluggesellschaften umzubuchen, um die Auswirkungen auf den Flugverkehr zu minimieren. Die Airline plant rechtliche Schritte gegen das Flugverbot.