NordLB verkauft Großteil des Flugzeuggeschäfts an Deutsche Bank

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Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) zieht sich nach über 40 Jahren aus der Flugzeugfinanzierung zurück und verkauft einen Großteil ihres Portfolios an die Deutsche Bank. Der Verkaufsvertrag umfasst ein Volumen von 1,67 Milliarden Euro. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die betroffenen Mitarbeiter sollen innerhalb der NordLB weiterbeschäftigt werden.

Die NordLB verwaltet ein Leasingportfolio von 278 Flugzeugen und bietet weitere Finanzierungslösungen für Luftfahrtunternehmen an. Der Deal muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden, der Abschluss wird in der zweiten Jahreshälfte 2024 erwartet. Das gesamte Flugzeuggeschäft der NordLB hat ein Volumen von etwa 2,75 Milliarden Euro und umfasst rund 300 Flugzeuge und Triebwerke. Ein Teil des Geschäfts soll bei der NordLB verbleiben und schrittweise abgebaut werden.

Ross Duncan von der Deutschen Bank betonte die strategische Bedeutung der Transaktion und die Stärke sowie Erfahrung der NordLB in der Luftfahrtbranche. Die Deutsche Bank hat sich in einem Bieterverfahren gegen zahlreiche nationale und internationale Interessenten durchgesetzt.

Airbus A320neo (Foto: Airbus).
Airbus A320neo (Foto: Airbus).
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