Juni 19, 2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 19, 2024

Raiffeisen Vertriebs GmbH übernimmt Touristik Vertriebsgesellschaft vollständig

Die Neuausrichtung der Touristik Vertriebsgesellschaft (TVG) nach der FTI-Pleite schreitet voran: Heute hat die Raiffeisen Vertriebs GmbH den 50-prozentigen Anteil der FTI Group an der TVG übernommen. Bereits vor der Insolvenz gehörten der Raiffeisen Vertriebs GmbH 50 Prozent des Reisebüro-Franchise-Systems. Mit der heutigen Übernahme der restlichen 50 Prozent wird die Raiffeisen Vertriebs GmbH nun alleiniger Eigentümer der TVG. „Wir freuen uns, dass wir den Franchise-Partnern mit diesem Schritt nun Planungssicherheit und eine erfolgreiche Zukunft unter einem starken Dach bieten können“, äußerten sich Thomas Bösl und Lars Helmreich, Geschäftsführer der Raiffeisen Vertriebs GmbH. Die Übernahme ermöglicht es der Raiffeisen Vertriebs GmbH, den Namen Sonnenklar TV exklusiv im stationären Reisevertrieb zu nutzen. Zusätzlich wird der Shopping-Sender Sonnenklar TV, der ebenfalls Teil der RT-Gruppe ist, über die Euvia Travel GmbH betrieben. Zudem erwirbt die Raiffeisen Vertriebs GmbH die Markenrechte für die Flugbörse. Die Entscheidung zur Übernahme war bereits in den vergangenen Wochen spekuliert worden. Axel Bierbach von der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen, vorläufiger Insolvenzverwalter der FTI Touristik GmbH und BigXtra Touristik, lobte die schnelle Lösung für die Vertriebspartner der TVG. Zu den Reisebüro-Marken der TVG zählen Sonnenklar TV, 5-vor-Flug und Flugbörse. Das Franchise-System umfasst derzeit etwa 230 Reisebüros.

weiterlesen »

Pegasus Airlines: Finanzielle Herausforderungen und Industrieausblick

Die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus Airlines steht vor finanziellen Herausforderungen, wie der derzeitige Vorsitzende Mehmet Tevfik Nane auf einer Veranstaltung des Aviation Club UK betonte. Nane warnte vor einer nicht nachhaltigen finanziellen Entwicklung bei Pegasus, da die Betriebskosten im ersten Quartal 2024 um 26 % stiegen, während die Einnahmen nur um 17 % zulegten. Im ersten Quartal 2024 verzeichnete Pegasus einen Nettoverlust von 103 Millionen Euro, im Vergleich zu 22 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Betriebsverlust belief sich auf 36,8 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 6,2 Millionen Euro. Diese Zahlen verdeutlichen die aktuellen finanziellen Schwierigkeiten der Airline. Trotz der herausfordernden Kostenstruktur erwartet Pegasus, dass die EBITDA-Marge im Jahr 2024 zwischen 28 % und 30 % liegen wird, gestützt durch eine starke Hochsaison. Dennoch prognostiziert die Airline, dass die Kosten pro verfügbarem Sitzkilometer ohne Treibstoff weiter steigen werden. Die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) hat trotz der Schwierigkeiten optimistische Aussichten für die Luftfahrtbranche insgesamt. Die IATA erwartet, dass die Fluggesellschaften weltweit im Jahr 2024 einen Nettogewinn von 30,5 Milliarden US-Dollar erzielen werden, verglichen mit 27,4 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Besonders herausfordernd bleibt die Situation für Fluggesellschaften in Lateinamerika, wo gemischte Ergebnisse erzielt wurden und einige Airlines mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben. Die IATA warnte vor weiteren Herausforderungen in dieser Region, trotz einer prognostizierten Gesamtgewinnspanne von 600 Millionen US-Dollar für 2024. Die Fluggesellschaftsbranche strebt insgesamt Umsatzerlöse von rund 996 Milliarden US-Dollar bis 2024 an, wobei das Verkehrswachstum jedoch voraussichtlich nachlassen wird. Dies reflektiert die Rückkehr zur Normalität nach zwei Jahren starker Nachfrage.

weiterlesen »

Debatte um russische Flugzeugproduktion: Aeroflot und die Zukunft von Tu-214 und MS-21

Eine kontroverse Diskussion über die Zukunft der russischen Flugzeugindustrie ist entbrannt, nachdem Sergei Alexandrowski, Chef der Aeroflot-Gruppe, vorgeschlagen hat, die Tupolew Tu-214 zugunsten modernerer Flugzeuge wie der MS-21 auszutauschen. Die Regierung in Moskau zeigt sich zurückhaltend gegenüber diesem Vorstoß. Ursprünglich sollten bereits erste Tu-214 an Airline-Kunden ausgeliefert werden, doch die Produktion stockt erheblich. Die MS-21, deren Serienproduktion erst ab 2026 erwartet wird, und der russifizierte Suchoi Superjet sind ebenfalls von Verzögerungen betroffen. Dies führt zu einer Debatte darüber, ob Aeroflot ihre Bestellung von bis zu 40 Tu-214 überdenken sollte. Alexandrowski kritisiert insbesondere das veraltete Cockpit der Tu-214 und bevorzugt eine vollständige Umstellung der Flotte auf die MS-21. Die United Aircraft Corporation (UAC), verantwortlich für die Produktion, hat sich bisher nicht zu den Äußerungen geäußert, während der neue russische Industrie- und Handelsminister, Anton Alichanow, Gespräche zur Klärung der Angelegenheit ankündigte. Für 2024 und wahrscheinlich auch für 2025 sind keine neuen Flugzeuglieferungen aus Russland zu erwarten. Die Zukunft der Luftfahrtindustrie des Landes bleibt somit unsicher, insbesondere in Bezug auf die Lieferfähigkeit der MS-21 und Tu-214. Eine Lösung für die Differenzen zwischen Aeroflot und der Regierung steht noch aus.

weiterlesen »

Qantas‘ „Project Sunrise“ erhält grünes Licht von europäischen Luftsicherheitsbehörden

Das ambitionierte Projekt „Project Sunrise“ der australischen Fluggesellschaft Qantas macht Fortschritte: Die europäischen Luftsicherheitsbehörden haben die Genehmigung für einen Zusatztank für den Airbus A350-1000 ULR erteilt, der für Superlangstreckenflüge vorgesehen ist. Nach langer Verzögerung aufgrund technischer Anpassungen soll das Projekt nun endlich starten. Ursprünglich im Jahr 2017 angekündigt, plant Qantas ab Mitte 2026 Ultra-Langstreckenflüge von Sydney nach London und New York anzubieten. Die Genehmigung des zusätzlichen Kraftstofftanks durch die EASA (European Union Aviation Safety Agency) ermöglicht es Qantas, den aktuellen Auslieferungstermin für die speziell modifizierte A350-1000 ULR einzuhalten. Die COVID-19-Pandemie und technische Herausforderungen hatten die Auslieferung der Flugzeuge verzögert. Mit den neuen „Sunrise“-Flügen reagiert Qantas auf die steigende Nachfrage nach hochwertigen Langstreckenprodukten und plant zudem, das internationale Netzwerk ab Perth zu erweitern. Besonders großes Wachstumspotenzial sieht die Fluggesellschaft auch in Indien. Die lang erwarteten Ultra-Langstreckenflüge sollen nicht nur das bestehende Streckennetz von Qantas stärken, sondern auch neue Maßstäbe im globalen Luftverkehr setzen.

weiterlesen »

Air France CEO: Langstrecken-Geschäftsreiseverkehr erholt sich, Kurzstrecken weiterhin herausfordernd

Die CEO von Air France, Anne Rigail, berichtet von einer allmählichen Erholung im Geschäftsreiseverkehr auf Langstrecken, während der China-Verkehr sich langsamer erholt. Auf der Kurzstrecke hingegen bleibt die Erholung aus. Rigail äußerte sich zu diesem Thema vor Journalisten und betonte, dass es auf der Kurzstrecke praktisch keine Erholung gebe. Die Einschätzung der CEO spiegelt die aktuellen Herausforderungen wider, denen sich die Luftfahrtbranche gegenüber sieht, insbesondere im Kontext der fortlaufenden Auswirkungen der globalen Pandemie. Air France und andere Fluggesellschaften haben trotz Lockerungen der Reisebeschränkungen weiterhin mit niedrigeren Passagierzahlen auf Kurzstrecken zu kämpfen. Rigail betonte die Bedeutung einer stabilen Erholung des Luftverkehrsmarktes für das Gesamtwachstum und die Rentabilität von Air France. Die Fluggesellschaft beobachtet die Entwicklung der Passagiernachfrage genau und passt ihre Betriebsstrategien entsprechend an, um die Marktherausforderungen zu bewältigen.

weiterlesen »

Heftige Turbulenzen auf Air New Zealand Flug von Wellington nach Queenstown

Auf einem Inlandsflug von Wellington nach Queenstown kam es am 16. Juni 2024 zu turbulenten Szenen, bei denen zwei Personen verletzt wurden. Die Maschine der Air New Zealand, Flug NZ607, ein Airbus A320-200 mit der Registrierung ZK-OXH, geriet während des Getränkeservice in Turbulenzen. Ein Passagier wurde verletzt, als eine heiße Kaffeekanne durch plötzliches Sinken des Flugzeugs zerbrach und sie verbrühte. Ein Besatzungsmitglied schlug beim Turbulenzen gegen die Kabinendecke. Beide Verletzten wurden nach der Landung in Queenstown ins Lakes District Hospital gebracht, berichtet der New Zealand Herald. Der Vorfall ereignete sich während des Flugs, der um 14:02 Uhr von Wellington startete und um 15:12 Uhr planmäßig in Queenstown landete. Augenzeugen berichteten von starken Turbulenzen, die das Flugzeug wie eine Achterbahn schaukeln ließen. Nach dem Vorfall wurde kein weiterer Getränkeservice mehr durchgeführt. Kapitän David Morgan, Chief Operational Integrity and Safety Officer von Air New Zealand, bestätigte den Zwischenfall und betonte die Sicherheit der Passagiere sei zu jeder Zeit gewährleistet gewesen. Der Vorfall steht im Kontext einer Serie von Turbulenzen in der Luftfahrt, einschließlich eines tödlichen Vorfalls auf einem Flug der Singapore Airlines im Mai 2024. Experten warnen vor zunehmenden Turbulenzen aufgrund der globalen Erwärmung und empfehlen Passagieren, während des Flugs stets angeschnallt zu bleiben.

weiterlesen »

Neue Flugverbindung von Paderborn/Lippstadt nach Pristina im Sommer 2024

Ab Sommer 2024 erweitert der Flughafen Paderborn/Lippstadt sein Angebot um eine neue Destination. Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air wird vom 5. Juli bis zum 6. September bis zu zwei wöchentliche Flüge in die kosovarische Hauptstadt Pristina anbieten. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319 mit 144 Sitzplätzen. An den Freitagen während des genannten Zeitraums wird ein wöchentlicher Flug von Pristina nach Paderborn/Lippstadt durchgeführt. Der Abflug in Pristina erfolgt um 12:35 Uhr mit einer geplanten Ankunft in Paderborn/Lippstadt um 15:05 Uhr. Rückflugzeiten sind um 1:50 Uhr ab Paderborn/Lippstadt und Ankunft um 18:10 Uhr in Pristina vorgesehen. Zusätzlich wird es vom 9. Juli bis zum 20. August auch dienstags eine Flugverbindung zwischen den beiden Städten geben. Der Abflug in Pristina ist für 4:35 Uhr geplant, die Ankunft in Paderborn/Lippstadt um 7:05 Uhr. Der Rückflug startet um 7:55 Uhr von Paderborn/Lippstadt mit einer Ankunft in Pristina um 10:15 Uhr. Die Einführung dieser neuen Route wird als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen zwischen Deutschland und dem Kosovo gesehen. Trade Air und der Flughafen Paderborn/Lippstadt hoffen auf eine positive Resonanz seitens der Passagiere und eine erfolgreiche Etablierung der Strecke während der Sommermonate.

weiterlesen »

Boeing 757 der neuseeländischen Royal Air Force bleibt in Papua-Neuguinea liegen

Eine Boeing 757-2K2 der neuseeländischen Royal Air Force, die den Premierminister Christopher Luxon nach Japan bringen sollte, ist während eines Tankstopps am Port Moresby Jacksons International Airport (POM) in Papua-Neuguinea liegen geblieben. Premierminister Luxon war Teil einer Delegation von etwa 52 Wirtschaftsführern und Reportern, die auf dem Weg nach Tokio waren, wie Sky News Australia berichtete. Der Vorfall wurde durch ein „Sicherungsproblem“ an der Boeing 757 mit der Kennung NZ7571 verursacht, das während des Tankvorgangs in Port Moresby auftrat. Obwohl Premierminister Luxon eine kommerzielle Verbindung nach Japan nehmen konnte, musste die Delegation über Nacht bleiben. Sie plant nun, nach Brisbane zu fliegen, um dort einen Air New Zealand-Flug nach Tokio zu nehmen. Greg Foran, CEO von Air New Zealand und Teil der Delegation, unterstützte bei der Organisation der alternativen Reisearrangements. Die neuseeländische Verteidigungsministerin Judith Collins äußerte sich kritisch über den Vorfall, den sie als „peinlich“ bezeichnete. Premierminister Luxon erwägt künftig ausschließlich kommerzielle Flüge für derartige Reisen zu nutzen. Die neuseeländische Royal Air Force (NZDF) hatte bereits zuvor Probleme mit den Flugzeugen, die Premierminister des Landes transportieren sollten.

weiterlesen »

Ethiopian Airlines erhöht Flugfrequenz nach Zürich

Die äthiopische Nationalairline Ethiopian Airlines erweitert ihr Flugangebot nach Zürich deutlich. Aktuell bedient sie die Strecke Addis Abeba – Zürich fünf Mal wöchentlich. Ab dem 27. Oktober dieses Jahres wird die Frequenz auf sieben Flüge pro Woche erhöht. Neu ist, dass die Flüge einen Zwischenstopp am Flughafen Mailand-Malpensa einschließen werden. Die Entscheidung, das Angebot zu erweitern, erfolgt aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Verbindungen zwischen Äthiopien und der Schweiz. Ethiopian Airlines zielt darauf ab, sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen eine verbesserte Erreichbarkeit zu bieten. Die Integration von Mailand-Malpensa als Zwischenstopp ist Teil der Strategie, um zusätzliche Passagiere anzuziehen und die Effizienz der Flugrouten zu steigern. Die Fluggesellschaft betont, dass die Erweiterung des Angebots eine Antwort auf das wachsende Passagieraufkommen und die Bedürfnisse der Reisenden darstellt. Ethiopian Airlines ist bekannt für ihre internationalen Verbindungen und strebt an, ihre Präsenz im europäischen Luftverkehrsmarkt weiter zu stärken.

weiterlesen »

Norwegian-Flug notlandet in Hannover wegen medizinischem Notfall

Ein Norwegian-Flug D8 3665 von Palma de Mallorca nach Kopenhagen musste am Freitag aufgrund eines medizinischen Notfalls eines Passagiers auf dem Flughafen Hannover notlanden. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung SE-RRO war um 10:05 Uhr in Palma gestartet und begann in der Nähe von Frankfurt zu sinken, bevor sie in Hannover sicher landete. Rettungskräfte vor Ort kümmerten sich sofort um den Passagier, der dann zur medizinischen Versorgung transportiert wurde. Der Vorfall verursachte eine kurze Zwischenlandung, bevor der Flug mit weniger als einer Stunde Verspätung seine Reise nach Kopenhagen fortsetzen konnte. Die Fluggesellschaft Norwegian bestätigte den medizinischen Zwischenfall und betonte, dass die Sicherheit und das Wohlbefinden der Passagiere oberste Priorität haben.

weiterlesen »