Juni 19, 2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 19, 2024

Flughafen Salzburg auf dem Weg der Erholung trotz Altlasten und Wetterdienst-Debatte

Der Flughafen Salzburg zeigt eine deutliche Erholung von den pandemiebedingten Einbrüchen und präsentiert beeindruckende Zahlen für das vergangene Jahr. Mit rund 1,61 Millionen abgefertigten Passagieren im Vorjahr verzeichnete der Flughafen ein Plus von 31,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Geschäftsführerin Bettina Ganghofer sieht optimistisch in die Zukunft und peilt für das laufende Jahr eine weitere Steigerung auf 1,66 Millionen Passagiere an, was nahe an das Vorkrisenniveau von 1,84 Millionen Passagieren heranreicht. Auswirkungen der Pandemie auf Personal und Investitionen Die Pandemie hat jedoch nicht nur die Passagierzahlen beeinträchtigt, sondern auch den Personalstand. Während der Krise gab es keine Nachbesetzungen trotz Pensionierungen, was sich auf den Betrieb des Flughafens auswirkte. Mittlerweile sind jedoch fast alle Stellen wieder besetzt. Finanziell konnte der Flughafen einen Konzernjahresüberschuss von rund 3,4 Millionen Euro verzeichnen, von dem etwa sechs Millionen Euro in Investitionen flossen. Altlasten: Verunreinigung durch PFAS-Löschschaum Eine große Unbekannte für die Zukunft bleibt die Altlastensanierung. Durch den Einsatz von PFAS-Löschschaum bei früheren Feuerwehrübungen wurde das Grundwasser rund um den Flughafen verunreinigt. Die Forschung zur Sanierung dieser Altlasten steckt noch in den Anfängen, und die genauen Ausmaße und Kosten der notwendigen Maßnahmen sind noch unklar. Debatte um die Flugwetterdienste: Sicherheitsbedenken und Kritik Eine weitere Herausforderung stellt die geplante Umstellung der Wetterdienste auf Fern-Beobachtung dar. Die österreichische Flugüberwachung Austro Control plant, ab dem 1. Juli sämtliche meteorologische Prognosen und Warnungen für die Bundesländerflughäfen ausschließlich aus Wien-Schwechat zu liefern. Dies bedeutet, dass die Fachleute vor Ort ihre Arbeitsplätze verlieren oder nach Wien übersiedeln müssen. Kajetan Uriach, Landesgeschäftsführer der

weiterlesen »

Drogenschmuggel am Flughafen Detroit: Mann verhaftet mit 33 Pfund Kokain

Am Detroit Metropolitan Wayne County Airport (DTW) wurde ein Mann verhaftet, der versuchte, 33 Pfund Kokain über einen Last-Minute-Flug von Delta Air Lines zu schmuggeln. Woodrow Campbell buchte seinen Flug von Los Angeles nach Saginaw, Michigan, mit einer Zwischenlandung in DTW weniger als 24 Stunden vor Abflug. Laut Ermittlern nutzen Drogenhändler oft solche kurzfristigen Buchungen, um Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Campbell war bereits zuvor wegen Drogenschmuggels aufgefallen, als er 2023 am Flughafen Minneapolis-St. Paul mit über 10 Pfund Kokain erwischt wurde. Diesmal hatte er das Kokain in drei Gepäckstücke verpackt, von denen zwei bei der Ankunft am Flughafen untersucht wurden. Ein Drogenhund markierte beide Taschen, die fünf komprimierte Kokainblöcke enthielten. Auch das dritte Gepäckstück, das später ankam, wurde positiv auf Drogen getestet. Nachdem ein Durchsuchungsbefehl erwirkt wurde, nahmen Beamte Campbell fest, als er seinen Anschlussflug antreten wollte. Dieser Vorfall wirft erneut ein Licht auf die Herausforderungen, mit denen Flughafenbehörden im Kampf gegen den internationalen Drogenschmuggel konfrontiert sind.

weiterlesen »

Neueröffnung des Terminals 2 am Flughafen Almaty

Der internationale Flughafen von Almaty, der größte und bedeutendste Luftverkehrsknotenpunkt Kasachstans, hat eine bedeutende Erweiterung erfahren. Deutlich früher als ursprünglich geplant, wurde das neue Terminal 2 (T2) eröffnet. Ursprünglich für eine Eröffnung im Spätsommer 2024 vorgesehen, wurde der Bau aufgrund der steigenden Nachfrage für Flüge von und nach Almaty beschleunigt. Mit einer Fläche von über 53.000 Quadratmetern und modernster Ausstattung ist das T2 ein entscheidender Schritt, um die Kapazitäten und die Qualität des Flughafens zu erhöhen. Das neue Terminal erhöht die Kapazität des Flughafens Almaty auf bis zu 14 Millionen Passagiere pro Jahr. Diese Erweiterung ist ein strategischer Schritt, um dem wachsenden internationalen Reiseverkehr gerecht zu werden. Das Terminal 2 ist exklusiv für internationale Flüge konzipiert und bietet eine Vielzahl moderner Einrichtungen. Dazu gehören 32 Abfertigungsschalter für die Einreise und 20 Schalter für die Passkontrolle bei der Ausreise. Zudem stehen vier Stationen zur automatisierten Passkontrolle zur Verfügung, was die Abfertigungsprozesse beschleunigt und für eine reibungslosere Passagierabwicklung sorgt. Die Ausstattung des Terminals umfasst nicht nur funktionale Einrichtungen, sondern auch zahlreiche Annehmlichkeiten für Reisende. Co-Working-Bereiche und Ruhezonen ermöglichen es Passagieren, produktiv zu arbeiten oder sich zu entspannen, während sie auf ihren Flug warten. Gebetsräume und spezielle Einrichtungen für Familien mit Kindern sowie Reisende mit Einschränkungen sorgen dafür, dass alle Passagiere ihren Aufenthalt komfortabel gestalten können. Verlagerung der internationalen Flüge Mit der Eröffnung des neuen Terminals hat Air Astana, die führende Fluggesellschaft Kasachstans, alle internationalen Flüge ins T2 verlegt. Dies betrifft unter anderem die beliebten Nonstopverbindungen nach Bangkok, Seoul und Peking. Das bestehende

weiterlesen »

Autobahn-Jause im Test: Konsumentenschutz prüft belegte Brötchen auf der Westautobahn

Die Sommerreisezeit steht bevor, und für viele Autofahrer und Urlauber sind die Raststätten entlang der Autobahn unverzichtbare Anlaufstellen für eine schnelle Mahlzeit. Besonders beliebt sind die fertig belegten Brötchen, die an Autobahnraststätten und Tankstellen angeboten werden. Doch wie steht es um die Qualität dieser Snacks? Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) hat dies im Sommer 2023 untersucht und neun verschiedene Anbieter entlang der Westautobahn unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind ermutigend und geben den Reisenden Sicherheit – zumindest was die mikrobiologische Qualität betrifft. Mikrobiologische Prüfung besteht alle Tests Belegte Brötchen gehören zu den mikrobiologisch sensibelsten Lebensmitteln. Die frischen Zutaten wie Schinken, Käse, Salat und Tomaten sind leicht verderblich und erfordern eine sorgfältige Handhabung und Lagerung. Umso erfreulicher ist es, dass alle getesteten Brötchenproben die Keimbelastungsprüfung mit Bravour bestanden haben. Im Labor der Belan Ziviltechniker-GmbH wurden die Proben auf Verderbnis- und Hygienekeime sowie Krankheitserreger untersucht. Dabei kamen die Richt- und Warnwerte für „Sandwiches, belegte Brötchen“ der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie zum Einsatz. Alle getesteten Proben wurden als „einwandfrei“ bewertet, was den Reisenden zumindest in dieser Hinsicht ein gutes Gefühl geben kann. Sensorische Unterschiede bei der Verkostung Doch nicht nur die mikrobiologische Qualität wurde überprüft. Auch die sensorische Prüfung, bei der Aussehen, Konsistenz, Farbe, Geruch und Geschmack bewertet wurden, zeigte deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern. Besonders positiv fielen das Tomate-Mozzarella-Ciabatta von Rosenberger in Ansfelden und das Panino Capri von Autogrill an der Raststation Lindach auf, die von den Experten sensorisch als top bewertet wurden. Zwei weitere Proben hatten

weiterlesen »

Air Arabia eröffnet neue Flugverbindung zwischen Sharjah und Krakau

Am 15. Juni 2023 eröffnete Air Arabia eine neue Flugverbindung zwischen dem internationalen Flughafen Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem internationalen Flughafen Krakau Johannes Paul II. in Polen. Die Fluggesellschaft bietet nun tägliche Flüge auf dieser Strecke an. Zur Eröffnungsfeier am Flughafen Sharjah erschienen prominente Gäste, darunter S.E. Jakub Slawek, der polnische Botschafter in den VAE. In Krakau wurde der erste Flug traditionell mit einem Wasserkanonen-Salut begrüßt. Adel Al Ali, CEO von Air Arabia, betonte, dass die neue Strecke die Reisemöglichkeiten verbessern und die Handels- und Tourismusbeziehungen zwischen den beiden Ländern stärken werde. Air Arabia betreibt eine moderne Flotte von Airbus A320- und A321-Flugzeugen, die mit Annehmlichkeiten wie dem „SkyTime“-Streaming und „SkyCafe“-Verpflegung ausgestattet sind. Buchungen sind über die Website von Air Arabia, das Callcenter und Reisebüros möglich.

weiterlesen »

Technisches Problem zwingt KLM-Flug zur Rückkehr nach Tokio

Der KLM-Flug KL862 von Tokio Narita nach Amsterdam musste kurz nach dem Start aufgrund eines technischen Problems mit dem Cockpitfenster der Boeing 787-9 (Kennung PH-BHA) nach Tokio zurückkehren. Das Cockpitfenster wies einen Riss auf. KLM betonte, dass die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Die Passagiere wurden in Hotels untergebracht und auf einen anderen Flug umgebucht.

weiterlesen »

NordLB verkauft Großteil des Flugzeuggeschäfts an Deutsche Bank

Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) zieht sich nach über 40 Jahren aus der Flugzeugfinanzierung zurück und verkauft einen Großteil ihres Portfolios an die Deutsche Bank. Der Verkaufsvertrag umfasst ein Volumen von 1,67 Milliarden Euro. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die betroffenen Mitarbeiter sollen innerhalb der NordLB weiterbeschäftigt werden. Die NordLB verwaltet ein Leasingportfolio von 278 Flugzeugen und bietet weitere Finanzierungslösungen für Luftfahrtunternehmen an. Der Deal muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden, der Abschluss wird in der zweiten Jahreshälfte 2024 erwartet. Das gesamte Flugzeuggeschäft der NordLB hat ein Volumen von etwa 2,75 Milliarden Euro und umfasst rund 300 Flugzeuge und Triebwerke. Ein Teil des Geschäfts soll bei der NordLB verbleiben und schrittweise abgebaut werden. Ross Duncan von der Deutschen Bank betonte die strategische Bedeutung der Transaktion und die Stärke sowie Erfahrung der NordLB in der Luftfahrtbranche. Die Deutsche Bank hat sich in einem Bieterverfahren gegen zahlreiche nationale und internationale Interessenten durchgesetzt.

weiterlesen »

Weitere FTI-Pleite: Flight Trading GmbH meldet ebenfalls Insolvenz an

Die Insolvenz des Reiseveranstalters FTI hat nun auch die Flug-Tochter des Unternehmens, die Flight Trading GmbH, in den Abgrund gerissen. Die Folgen dieser weiteren Insolvenzmeldung sind weitreichend und betreffen zahlreiche Akteure in der Reise- und Luftfahrtbranche. Mit der Insolvenz der Flight Trading GmbH stehen Fluggesellschaften wie Sun Express, Eurowings und Condor vor erheblichen Herausforderungen. Diese Airlines hatten bisher laufende Verträge mit Flight Trading für Charterflüge und Flugkontingente, die nun hinfällig sind. Die Fluggesellschaften können aufgrund der Insolvenzerklärung diese Verträge offiziell umdisponieren, was kurzfristig zu erheblichen Umstrukturierungen und Anpassungen in ihren Flugplänen führt. Umfangreiche Stornierungen und wirtschaftliche Verluste Bereits vor der Insolvenz der Flight Trading GmbH hatte FTI alle Abreisen ab dem 6. Juli abgesagt. Betroffen sind laut Angaben des Insolvenzverwalters alle Pauschalreisen und bestimmte Einzelleistungen, die über die insolventen Gesellschaften „FTI Touristik“ und „Big Xtra Touristik“ sowie über die Vertriebsmarke „5 vor Flug“ gebucht wurden. Das Gesamtvolumen der abgesagten Reisebuchungen umfasst einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Insgesamt wurden rund 175.000 gebuchte Pauschalreisen storniert. Unsichere Zukunft der Fluggesellschaften Der finanzielle Schaden für die betroffenen Fluggesellschaften ist laut „FVW“ noch nicht vollständig abzusehen. Die Charteranbieter zeigen sich zwar optimistisch, die frei werdenden Plätze für den Sommer anderweitig füllen zu können, doch Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Flugpreise im Veranstalterbereich nach der FTI-Pleite deutlich gefallen sind. Dies könnte zu einem Preisverfall in der gesamten Branche führen, was die wirtschaftliche Stabilität der betroffenen Airlines weiter unter Druck setzt. Historischer Kontext und Ausblick FTI Touristik, einer der größten Reiseveranstalter Europas, hatte bereits vor der Insolvenzerklärung

weiterlesen »

Notlandung in Neuseeland: Feuer an Boeing 737

Eine Boeing 737 von Virgin Australia musste auf dem Weg nach Melbourne außerplanmäßig in Neuseeland landen, nachdem beim Start Flammen aus mindestens einem Triebwerk schlugen. Als mögliche Ursache wird ein Vogelschlag vermutet. Alle 73 Menschen an Bord blieben unverletzt, wie der „New Zealand Herald“ berichtet. Die Maschine startete vom Flughafen Queenstown und landete sicher in Invercargill, wo sie von Rettungskräften empfangen wurde. Augenzeugen berichteten von lauten Knallgeräuschen und Flammen, die aus den Triebwerken kamen. Der Vorfall wird derzeit untersucht.

weiterlesen »

Lufthansa und ITA Airways: Zugeständnisse für die EU-Freigabe der Übernahme

Die Lufthansa steht kurz davor, von der EU-Kommission die Genehmigung für den Einstieg bei der italienischen Staatsairline ITA Airways zu erhalten. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in der Konsolidierung der europäischen Luftfahrtbranche. Doch um diese Genehmigung zu erlangen, musste die deutsche Fluggesellschaft umfangreiche Zugeständnisse machen. Insidern zufolge hat die Lufthansa zugestimmt, dass zwei ihrer Konkurrenten vom römischen Flughafen Fiumicino aus Zubringerflüge zu ihren Drehkreuzen in Europa anbieten können. Dies soll sicherstellen, dass der Wettbewerb auf den Transatlantikrouten von Rom aus nicht leidet. Konkret bedeutet dies, dass Passagiere beispielsweise in Amsterdam auf USA-Flüge der niederländischen KLM umsteigen können. Laut Flugplandaten fliegt KLM bereits heute bis zu fünf Mal täglich zwischen Rom-Fiumicino und Amsterdam. ITA Airways selbst bedient die Strecke bis zu zweimal täglich. Eine mit dem Vorgang vertraute Person sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass neben KLM ein weiterer Lufthansa-Wettbewerber diese Zubringerflüge anbieten werde. Zudem soll ITA Airways einige ihrer Direktflüge von Rom-Fiumicino nach Nordamerika an eine andere Airline abgeben. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Auswahl für die Verbraucher zu erhöhen und den Wettbewerb zu fördern. Verhandlungen mit der EU-Kommission Lufthansa äußerte sich nicht direkt zu den neuen Details, bestätigte jedoch, dass konstruktive Gespräche mit der EU-Kommission stattfinden. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager steht offenbar kurz davor, nach langem Ringen um die Wettbewerbsauflagen, die Übernahme von zunächst 41 Prozent von ITA Airways durch die Lufthansa freizugeben. Langfristig soll die Alitalia-Nachfolgerin vollständig in die Lufthansa-Gruppe integriert werden. Die EU-Kommission strebt mit ihren Auflagen an, zu verhindern, dass die Fusion zu einem geringeren

weiterlesen »