Juni 19, 2024

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Juni 19, 2024

Ermittlungen nach „Dutch Roll“-Vorfall bei Boeing 737 Max 8 von Southwest Airlines

Bundesbehörden und Boeing untersuchen einen seltenen Vorfall, bei dem eine Boeing 737 Max 8 der Southwest Airlines am 25. Mai während des Fluges WN746 von Phoenix nach Oakland eine „Dutch Roll“ erlebte. Dabei schwankte das Flugzeug in einer Hin- und Herbewegung, wobei die Nase ein Achtermuster bildete. Die 175 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder blieben unverletzt, und der Besatzung gelang es, das Flugzeug sicher in Oakland zu landen. Das Flugzeug wurde jedoch erheblich beschädigt, insbesondere an der Notstromsteuereinheit (PCU), die das Seitenruder steuert. Die FAA und das NTSB untersuchen die Ursache des Vorfalls und analysieren die Daten des Flugdatenschreibers. Die Sprachaufzeichnungen wurden jedoch überschrieben. Seit dem Vorfall ist das Flugzeug nicht mehr geflogen, abgesehen von einem Überführungsflug am 6. Juni zu einer Boeing-Einrichtung in Everett, Washington. Die FAA hatte zuvor Inspektionen der Ruderbaugruppe einiger 737 Max 8 angeordnet, um mögliche Mängel zu überprüfen. Es ist jedoch unklar, ob dieser Vorfall damit in Zusammenhang steht. „Dutch Roll“-Vorfälle sind selten, aber die Piloten sind darauf trainiert, solche Situationen zu bewältigen, indem sie das Flugzeug abbremsen und in eine dichtere Luftschicht absteigen. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit gründlicher Untersuchungen und Inspektionen, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Boeing 737 Max 8 zu gewährleisten.

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AHS übernimmt Passagierabfertigung für Eurowings am Flughafen Köln/Bonn

Das Abfertigungsunternehmen AHS Aviation Handling Services hat bekannt gegeben, dass es Eurowings, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, als neue Kundin am Flughafen Köln/Bonn gewonnen hat. Ab Montag, den 17. Juni 2024, wird AHS die Passagierabfertigung für Eurowings übernehmen. Dies teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. AHS ist spezialisiert auf Dienstleistungen im Bereich der Passagierabfertigung und betreibt Niederlassungen an mehreren großen deutschen Flughäfen, darunter Hamburg, Hannover, Bremen, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. Zudem kooperiert das Unternehmen mit Partnern an zwei weiteren Airports. Die Entscheidung von Eurowings, AHS als neuen Dienstleister zu wählen, wird als strategischer Schritt zur Optimierung der Bodenabfertigungsdienste am Flughafen Köln/Bonn interpretiert. AHS hat sich einen Ruf für zuverlässige und effiziente Abfertigungsdienste erarbeitet und wird nun die Anforderungen von Eurowings-Passagieren am Standort umsetzen. Die Zusammenarbeit zwischen AHS und Eurowings startet in wenigen Tagen, wobei beide Seiten optimistisch sind, dass die neue Partnerschaft zu einer reibungslosen Abwicklung der Flugabfertigungen führen wird.

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Norse Atlantic Airways und Neos schließen strategische Partnerschaft für Wintersaison 2024/2025

Norse Atlantic Airways hat eine strategische Partnerschaft mit Neos, einer Tochtergesellschaft von Alpitour World, für die Wintersaison 2024/2025 angekündigt. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird eine Boeing 787 Dreamliner von Norse Atlantic vom 18. Dezember 2024 bis zum 1. April 2025 am Flughafen Mailand Malpensa stationiert sein. Die Kooperation sieht vor, dass Norse Atlantic für Neos verschiedene Schlüsselrouten bedienen wird, darunter Flüge von Mailand Malpensa nach Sansibar, Mombasa, La Romana, Montego Bay, Madagaskar und Dubai. Diese Verbindungen werden wöchentlich angeboten. Bjorn Tore Larsen, CEO und Gründer von Norse Atlantic Airways, lobte die Partnerschaft mit Neos und hob die Zuverlässigkeit der Charter- und ACMI-Dienste von Norse Atlantic hervor. Aldo Sarnataro, kaufmännischer Direktor von Neos, betonte das Wachstumspotenzial der Zusammenarbeit und die hohen Servicestandards, die die Kunden von Neos erwarten können. Das Passagier-Erlebnis in der Economy-Kabine bietet geräumige Sitze und eine Vielzahl von Unterhaltungsoptionen, während die Premium-Kabine mit großzügigem Sitzabstand, verbesserter Verpflegung und mehr Beinfreiheit ein luxuriöses Reiseerlebnis verspricht. Die Partnerschaft zwischen Norse Atlantic und Neos unterstreicht deren Engagement für herausragenden Service und Betrieb während der Hauptreisezeit im Winter.

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Croatia Airlines präsentiert neue visuelle Identität zum 35-jährigen Jubiläum

Zum 35-jährigen Bestehen präsentiert Croatia Airlines eine überarbeitete visuelle Identität sowie eine neue Flotte, die eine neue Ära für die Fluggesellschaft einläuten soll. Das Redesign, entworfen von Ivana Ivankovi, modernisiert das Erscheinungsbild mit einem kühneren Schriftzug, überarbeitetem Flugzeugdesign und neuen Uniformen für das Kabinenpersonal. Die Updates unterstreichen die Kernwerte der Airline wie Qualität, Sicherheit und Gastfreundschaft, während sie gleichzeitig die nationale Identität Kroatiens durch historische Farben und Formen der Flagge betonen. Die schrittweise Implementierung der neuen Identität über die nächsten drei Jahre zielt auf Nachhaltigkeit und Kostenreduzierung ab und soll das Flugerlebnis verbessern sowie die Marktposition von Croatia Airlines stärken. Als bedeutende europäische und globale Marke bleibt die Airline eine wichtige Verbindung zwischen Kroatien und der Welt, wobei sie den Tourismussektor und die Wirtschaft des Landes weiter unterstützt.

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Eurofighter in Linz-Hörsching: Bundesheer nutzt Ausweichbasis für Großveranstaltungen

Ab Freitag wird der Flughafen Linz-Hörsching vorübergehend zur Heimatbasis für drei Eurofighter des österreichischen Bundesheeres. Der Grund für diese Verlagerung liegt in den geplanten Großveranstaltungen auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg, Steiermark, wo sowohl die internationale Großübung „Schutzschild 24“ als auch die Flugshow „Airpower“ stattfinden sollen. Die Entscheidung, Eurofighter nach Linz-Hörsching zu verlegen, ermöglicht es dem Bundesheer, die Einsatzbereitschaft der Kampfflugzeuge auch außerhalb ihrer regulären Basis zu trainieren. Martin Beyrer vom Bundesheer betont die Bedeutung dieser Maßnahme: „Wir haben schon Ausweichlandungen in Linz durchgeführt, aber jetzt führen wir auch die Luftraumüberwachung von Linz-Hörsching aus.“ Diese Operationen sind entscheidend für die Sicherheit des österreichischen Luftraums, da die stationierten Eurofighter im Ernstfall sofort einsatzbereit sein müssen, um etwaige Bedrohungen zu identifizieren und zu überwachen. Die Verlegung der Eurofighter nach Linz-Hörsching bis Mitte September unterstreicht die Flexibilität und Reaktionsfähigkeit des Bundesheeres auf geplante Großveranstaltungen, die eine temporäre Verlagerung der Militäroperationen erfordern. Dieser Schritt gewährleistet, dass trotz der Veranstaltungen in Zeltweg die Luftraumüberwachung und Einsatzbereitschaft der Eurofighter ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden kann.

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Flybair vor dem Aus: Entscheidung über Zukunft der Berner Fluggesellschaft steht bevor

Die Zukunft der schweizerischen virtuellen Fluggesellschaft Flybair aus Bern steht auf der Kippe, nachdem das Unternehmen erneut hohe Verluste verzeichnet hat. Die Aktionäre sind nun gezwungen, über die Liquidation des Unternehmens zu entscheiden, was das mögliche Ende für die Airline bedeuten könnte, die seit ihrer Gründung mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Flybair war bei seiner Gründung als vielversprechendes Start-up gestartet und etablierte sich als erste Schweizer Fluggesellschaft, die ausschließlich Regionalflüge anbietet. Trotz anfänglicher Unterstützung und positiver Erwartungen konnte das Unternehmen jedoch keine nachhaltigen Gewinne erwirtschaften. Die fortlaufenden Verluste haben die Existenz von Flybair in eine bedrohliche Lage gebracht, und nun müssen die Aktionäre über das Schicksal der Fluggesellschaft entscheiden. Die Entscheidung über die Liquidation von Flybair liegt nun in den Händen der Aktionäre, die vor einer schwierigen Wahl stehen. Die mögliche Schließung der Airline würde nicht nur den Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten, sondern auch das Ende einer vielversprechenden Unternehmung markieren, die mit großen Ambitionen gestartet war. Die Aktionäre müssen nun abwägen, ob es noch sinnvoll ist, weiteres Kapital in ein Unternehmen zu investieren, das bisher keine rentable Zukunftsperspektive aufzeigen konnte. Die finanzielle Lage von Flybair ist äußerst prekär, da das Unternehmen weiterhin mit Verlusten zu kämpfen hat. Die Aussicht auf eine Liquidation scheint daher aus wirtschaftlicher Sicht als logische Konsequenz, um weitere finanzielle Schäden zu vermeiden. Die Entscheidung der Aktionäre wird maßgeblich darüber entscheiden, ob Flybair eine Zukunft am Himmel behalten kann oder ob das Unternehmen letztlich seine Tore schließen muss. Experten warnen vor den langfristigen Auswirkungen einer möglichen

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Edelweiss erweitert Winterflugplan mit neuen Destinationen und aufgestockten Frequenzen

Edelweiss bereitet sich intensiv auf den Winterflugplan 2024/25 vor und bietet Reisenden eine Vielzahl neuer Ziele und erhöhte Flugfrequenzen an. Mit insgesamt 66 Destinationen in 34 Ländern wird das Angebot erheblich ausgebaut, insbesondere in Afrika, dem Nahen Osten und den nordischen Regionen. Die neuen Ziele umfassen unter anderem Salalah im Oman, Sphinx International Airport in Ägypten und Tunis in Tunesien. Diese Städte versprechen nicht nur kulturelle Erlebnisse, sondern auch landschaftliche Schönheiten und historische Sehenswürdigkeiten. Salalah lockt mit seinen weißen Sandstränden und der Rub-al-Khali-Wüste, Sphinx Airport ist das Tor zu den Pyramiden von Gizeh, und Tunis beeindruckt mit seiner UNESCO-geschützten Medina. Erweiterung der Flugfrequenzen in Norwegen und Finnland Um dem wachsenden Interesse an winterlichen Reisezielen gerecht zu werden, erhöht Edelweiss die Flugfrequenzen nach Norwegen und Finnland erheblich. Besonders hervorzuheben sind die erhöhten Flüge nach Tromsø, dem Tor zur Arktis, und Narvik, das nächstes Jahr Gastgeber der alpinen Ski-WM sein wird. Auch die Lofoten-Inseln in Norwegen und Lappland in Finnland sind Teil des erweiterten Angebots, das Skifahrer und Naturliebhaber gleichermaßen anspricht. Langstreckenangebot bleibt stark Edelweiss bietet weiterhin eine Vielzahl von Langstreckenflügen an, darunter nach Tampa Bay, Cancún, Havanna, und San José in Costa Rica. Besonders beliebt sind auch die Verbindungen nach Mauritius, Seychellen, Kapstadt und den Malediven. Das Winterangebot umfasst zudem regelmäßige Flüge nach Phuket in Thailand und neu auch nach Kolumbien, mit Bogotá und Cartagena als attraktive Ziele. Kapverden und weitere Mittelstreckenziele Für die Kapverden wird das Flugangebot verdoppelt, was zu einer verbesserten Erreichbarkeit dieser exotischen Inselgruppe führt. Zudem werden Flüge

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Flughafengesellschaft kündigt Vertrag mit Sicherheitsdienstleister

Die Flughafengesellschaft des BER hat den Vertrag mit dem Sicherheitsdienstleister ESA Luftsicherheit GmbH außerordentlich gekündigt. Grund hierfür sind wiederholte Verzögerungen bei der Gehaltszahlung an die Mitarbeitenden des Unternehmens. Die Kündigung tritt nach einer Frist zum 30. Juni 2024 in Kraft. Die Sicherheit des Flughafenbetriebs ist laut Angaben der Flughafengesellschaft zu keiner Zeit gefährdet. Die ESA Luftsicherheit GmbH ist zwar nicht direkt in die Sicherheitskontrolle der Fluggäste und deren Gepäcks involviert, jedoch führt sie wichtige Kontrollen von Mitarbeitenden, Fahrzeugen und Warenlieferungen im Luftsicherheitsbereich durch. Andere Sicherheitsdienstleister sind für die Passagierkontrollen zuständig. Die Entscheidung zur Kündigung fiel nach mehrmaligen Mahnungen seitens der Flughafengesellschaft, die das Unternehmen auf die Verzögerungen bei den Gehaltszahlungen hingewiesen hatte. Die fortgesetzte Unzuverlässigkeit seitens des Dienstleisters gefährdet laut der Flughafengesellschaft die vertraglich vereinbarten Leistungen. Um einen nahtlosen Betrieb der Sicherheitskontrollen auch in Zukunft zu gewährleisten, wird der Vertrag voraussichtlich ab dem 1. Juli 2024 an einen neuen Anbieter vergeben. Ein verkürztes Vergabeverfahren wird eingeleitet, um sicherzustellen, dass ein neuer Dienstleister die Aufgaben bis zum regulären Vertragsende übernehmen kann.

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Jet2-Flug nach Teneriffa wegen aggressiven Passagiers nach Shannon umgeleitet

Ein Jet2-Flug von Glasgow nach Teneriffa Süd wurde am 12. Juni 2023 zum internationalen Flughafen Shannon in Irland umgeleitet, nachdem ein junger Mann an Bord eine Frau angegriffen haben soll. Der Flug LS155, eine Boeing 737-800, registriert als G-JZBR, startete um 15:30 Uhr, musste jedoch kurz nach dem Start in Irland landen. Berichten zufolge war der etwa 20-jährige Mann alkoholisiert und geriet nach dem Start in einen Kampf mit der Kabinenbesatzung und anderen Passagieren. Die irische Polizei (Gardaí) nahm den an Händen und Füßen gefesselten Mann fest. Die Verhaftung wurde auf Video festgehalten und in den sozialen Medien verbreitet. Der Verdächtige wird gemäß Abschnitt 4 des Criminal Justice Act 1984 auf einem Bahnhof in der irischen Grafschaft Clare festgehalten, während die Polizei den Vorfall untersucht. Die Passagiere wurden aufgehalten, erreichten jedoch schließlich mit einem anderen Flugzeug und einer anderen Besatzung ihr Ziel, den Flughafen Reina Sofía im Süden von Teneriffa. Jet2 kündigte ein lebenslanges Flugverbot für den betreffenden Passagier an und plant, eine Entschädigung für die Kosten der Umleitung zu fordern, die sich schätzungsweise auf einen fünfstelligen Betrag belaufen. Die Fluggesellschaft betonte, dass solches Verhalten inakzeptabel sei und schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen werde.

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Boeing unter Druck: Chef entschuldigt sich für 737-Max-Abstürze und Produktionsfehler

Boeing steht erneut im Rampenlicht der öffentlichen Kritik und Verantwortung. Bei einer emotional geladenen Anhörung im US-Senat hat Boeing-Chef Dave Calhoun sich bei den Hinterbliebenen der Absturzopfer der 737-MAX-Flugzeuge entschuldigt. Die beiden verheerenden Unfälle, die 2018 und 2019 insgesamt 346 Menschenleben forderten, wurden durch fehlerhafte Assistenzsoftware ausgelöst. Calhoun gestand zudem einen Produktionsfehler ein, der zu einem Beinahe-Unglück bei Alaska Airlines führte. Diese Entwicklungen werfen erneut Fragen zur Sicherheitskultur und den internen Abläufen bei Boeing auf. Die Tragödien von Lion Air und Ethiopian Airlines Die Abstürze von Lion Air Flug 610 im Oktober 2018 und Ethiopian Airlines Flug 302 im März 2019 lösten weltweit Entsetzen aus und führten zu einer umfassenden Überprüfung des Flugzeugtyps 737 MAX. Beide Unglücke wurden durch die Fehlfunktion der sogenannten MCAS-Software (Maneuvering Characteristics Augmentation System) verursacht. Diese Software war entwickelt worden, um das Flugzeug in bestimmten Situationen zu stabilisieren, griff jedoch in beiden Fällen fehlerhaft ein und brachte die Maschinen zum Absturz. Calhoun betonte vor dem Senat: „MCAS und Boeing sind verantwortlich für diese Abstürze.“ Die Entschuldigung gegenüber den anwesenden Hinterbliebenen war ein wichtiger Schritt, um das Vertrauen der Öffentlichkeit und der betroffenen Familien wiederherzustellen. „Ich entschuldige mich für das Leid, das wir zugefügt haben“, sagte Calhoun und versprach, dass Boeing künftig noch stärker auf Sicherheit setzen werde. Nach dem zweiten Absturz wurde der Betrieb der 737 MAX weltweit für fast zwei Jahre eingestellt. Boeing arbeitete intensiv an technischen Modifikationen und schulte Piloten neu, um die Sicherheitslücken zu schließen. Die Wiederzulassung der 737 MAX erfolgte unter strenger

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