Boeing 787-9 (Foto: Steffen Lorenz).
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Norse Atlantic Airways baut Asien-Geschäft mit neuen Routen nach Thailand massiv aus

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Die norwegische Langstrecken-Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways reagiert auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Fernreisen und kündigt eine erhebliche Ausweitung ihres Flugprogramms nach Südostasien für die Wintersaison 2026/2027 an.

Die Fluglinie plant, die Sitzplatzkapazitäten aus dem Vereinigten Königreich, Norwegen und Schweden in Richtung Thailand deutlich aufzustocken. Im Zentrum der Expansion steht eine neue Direktverbindung vom Flughafen London Gatwick auf die Urlaubsinsel Phuket, die dreimal wöchentlich bedient werden soll. Parallel dazu erhöht die Fluggesellschaft ab Dezember 2026 die Frequenz auf der Flugstrecke zwischen Manchester und der thailändischen Hauptstadt Bangkok auf vier wöchentliche Umläufe, während die bestehenden Winterrouten von London Gatwick nach Bangkok sowie in das südafrikanische Kapstadt fortgeführt werden.

Auch auf dem skandinavischen Heimatmarkt verdichtet das Luftfahrtunternehmen sein Streckennetz in Richtung Asien erheblich. Von den Drehkreuzen Oslo und Stockholm aus werden die Verbindungen nach Bangkok auf bis zu fünf wöchentliche Flüge pro Destination aufgestockt. Die Anzahl der Rotationen auf die Insel Phuket wächst von beiden skandinavischen Hauptstädten aus auf bis zu zwei wöchentliche Flüge. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Eivind Roald zählt der thailändische Markt zu den renditestärksten Regionen im gesamten Streckennetz der Airline. Die strategische Zuweisung von Flugzeugkapazitäten erfolge konsequent dort, wo die Verbrauchernachfrage und die Rentabilität im interkontinentalen Point-zu-Point-Verkehr am höchsten ausgeprägt sind.

Die großflächige Erhöhung der Flugfrequenzen erfolgt vor dem Hintergrund einer fortschreitenden betrieblichen Restrukturierung des Unternehmens. Norse Atlantic Airways verweist in diesem Zusammenhang auf kontinuierliche operative Optimierungen und Fortschritte im Rahmen des internen Effizienzprogramms „Falcon“. Dieses Transformationsprogramm zielt darauf ab, die Kostenstrukturen beim Einsatz der reinen Boeing 787-Flotte zu straffen, die Produktivität des fliegenden Personals zu erhöhen und die Marktposition im hart umkämpften Billiglangstreckensegment nachhaltig zu festigen. Durch die verbesserte Ressourcennutzung in den aufkommensstarken Wintermonaten versucht die Airline, die saisonalen Schwankungen im Nordatlantikverkehr auszugleichen.

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