Leuchtreklame "Hotel" (Foto: Ph B/Unsplash).
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ÖHV-Studie beleuchtet Erwartungen der Generation Z an die Hotellerie

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Eine aktuelle Studie der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), präsentiert auf dem ÖHV-Kongress in Innsbruck vor 650 Teilnehmern, untersucht die Ansprüche und Verhaltensweisen der Generation Z in der Hotellerie. Ziel ist es, die Herausforderungen und Chancen für die Branche aufzuzeigen, um auf die Bedürfnisse der zwischen 1995 und 2010 Geborenen besser einzugehen.

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist die Bedeutung von Social Media für diese Zielgruppe. Plattformen wie Instagram und TikTok spielen eine Schlüsselrolle bei der Reiseplanung, Buchung und Nachbetreuung. Laut der Untersuchung nutzen 90 % der befragten Hotels Facebook und Instagram aktiv, während TikTok mit 16 % Nachholbedarf zeigt. Für die Generation Z sind Authentizität und glaubhafte Kommunikation auf diesen Kanälen entscheidend, um Relevanz zu behalten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung und Personalisierung der Gästebetreuung. Die Gen Z bevorzugt digitale und nahtlose Prozesse wie Online-Check-In, erwartet jedoch gleichzeitig persönliche Begrüßung und maßgeschneiderte Angebote. Dies stelle neue Anforderungen an das Hotelpersonal und führe zu veränderten Jobprofilen, so der Transformationsexperte Dr. Vladimir Preveden. Technologien wie smarte Zimmerausstattungen und digitale Concierge-Dienste gewinnen ebenfalls an Bedeutung.

ÖHV-Präsident Walter Veit forderte zudem politische Maßnahmen, um den Standort Österreich wettbewerbsfähig zu halten. Hohe Arbeitskosten und bürokratische Hürden seien laut Veit Hemmnisse, die durch mutige Reformen abgebaut werden müssten. Die laufenden Regierungsverhandlungen sieht er als Chance, die Rahmenbedingungen für die Branche zu verbessern.

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