Eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes zeigt, daß der Sommerurlaub für viele Österreicher auch eine Zeit des Einkaufens ist. Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) verbindet ihre Ferien mit ausgiebigen Shoppingtouren und gibt dabei durchschnittlich 359 Euro pro Jahr aus. Besonders gefragt sind dabei Souvenirs, regionale Produkte und Artikel, die man sich im Alltag nicht leistet.
Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, bestätigte, daß die Sommerurlaubssaison eine wichtige Zeit für den Einzelhandel in den Tourismusregionen sei. Der Handel profitiere dabei nicht nur von den heimischen Gästen, sondern auch von den Millionen ausländischer Touristen. Die Konsumenten seien im Urlaub entspannter, hätten mehr Zeit und seien bereit, sich etwas Besonderes zu gönnen. Die Umfrage ergab, daß der Hauptteil des Urlaubsgeldes in Freizeitaktivitäten, Souvenirs und regionale Produkte fließt.
Der beliebteste Urlaubstyp ist der Badeurlaub am Meer oder See im Ausland, gefolgt von Ferien in den österreichischen Bergen. Die Mehrheit der Urlaubsreisen dauert dabei zwischen drei und sieben Tagen. Gründe für das lockere Konsumverhalten im Urlaub sind die Entdeckung neuer Produkte, das Einkaufen von Geschenken und die entspannte Stimmung. Vier von fünf Österreichern kaufen im Urlaub Dinge, die sie sich im Alltag nicht gönnen würden.
Eingekauft wird am häufigsten in Supermärkten und auf Wochenmärkten, aber auch in Innenstadt-Geschäften und Boutiquen. Die Umfrage, die von Reppublika Research durchgeführt wurde, basiert auf der Befragung von über 1.000 Personen in Österreich.