Die Fluggesellschaften der Oneworld-Allianz, darunter Alaska Airlines und American Airlines, haben in Zusammenarbeit mit Breakthrough Energy Ventures (BEV) einen neuen Investmentfonds aufgelegt. Dieser Fonds mit einem Volumen von 150 Millionen Dollar zielt darauf ab, die Entwicklung und Verbreitung kostengünstigerer und skalierbarer Düsenkraftstoffe der nächsten Generation zu beschleunigen. Die Initiative, die unter dem Namen „Oneworld BEV Fund“ läuft, soll die globale Luftfahrtindustrie bei der Sicherstellung einer langfristigen Versorgung mit diesen alternativen Kraftstoffen unterstützen.
Die Leitung des Fonds übernehmen American Airlines und Alaska Airlines als Hauptinvestoren. Unterstützt wird das Vorhaben von weiteren Mitgliedern der Allianz, wie International Airlines Group (IAG), Cathay Pacific und Japan Airlines. Auch Singapore Airlines, die nicht der Allianz angehört, ist als Investorin an Bord. Der Fonds soll in neue Technologien investieren, welche die begrenzten Mengen und hohen Kosten herkömmlicher nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) überwinden. Nach Angaben von Oneworld soll dies nicht nur die Branche vorantreiben, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung in den beteiligten Regionen fördern und Arbeitsplätze schaffen.
Der Investmentfonds wird von Breakthrough Energy Ventures, dem von Bill Gates gegründeten Wagniskapitalfonds, verwaltet. BEV bringt seine technische Expertise und langjährige Erfahrung im Bereich der Klimatechnologie ein, um vielversprechende Unternehmen in der Frühphase zu unterstützen. Das Ziel ist es, bahnbrechende Technologien zu identifizieren, die kostengünstig und nahtlos in die bestehende Luftfahrt-Infrastruktur integrierbar sind. Dies soll die Abhängigkeit von herkömmlichen Treibstoffen verringern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Luftfahrt sichern. Branchenexperten sehen in derartigen Fonds einen entscheidenden Schritt, um die Skalierung der Produktion voranzutreiben und die Versorgungskette der Zukunft zu etablieren.