Tower am Flughafen Wien (Foto: René Steuer).
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Philipp Piber bleibt für weitere fünf Jahre Geschäftsführer der Austro Control

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Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie unter der Leitung von Bundesminister Peter Hanke hat die Wiederbestellung von Philipp Piber zum Geschäftsführer der österreichischen Flugsicherungsgesellschaft Austro Control GmbH bekannt gegeben.

Der neue Dienstvertrag schließt nahtlos an die bisherige Amtszeit an, tritt am 1. Jänner 2027 in Kraft und weist eine Laufzeit von fünf Jahren auf. Piber führt das staatliche Unternehmen damit weiterhin gemeinsam mit Elisabeth Landrichter, die seit Mai 2024 als Co-Geschäftsführerin im Amt ist.

Der Entscheidung für die erneute Besetzung ging eine öffentliche Ausschreibung voraus. Im Zuge des Auswahlverfahrens setzte sich Piber gegen Mitbewerber durch und sicherte sich die Verlängerung seines Mandats. Piber steht der Flugsicherung seit dem Jahr 2022 vor und ist bereits seit 2016 im Unternehmen verankert. Vor seiner Bestellung an die Unternehmensspitze leitete der Jurist die integrierte Luftfahrtbehörde innerhalb der Austro Control und war davor in der Bundesverwaltung tätig. Landrichter war vor ihrem Wechsel in die Geschäftsführung stellvertretende Sektionsleiterin im Verkehrsministerium.

Mit der Kontinuität an der Führungsspitze begegnet das Verkehrsministerium den anstehenden Herausforderungen in der nationalen und europäischen Luftraumüberwachung. Die Austro Control ist für die sichere und pünktliche Abwicklung des zivilen Flugverkehrs im österreichischen Luftraum verantwortlich und betreut jährlich Hunderte von Flügen. Neben der reinen Flugverkehrskontrolle fallen auch die Zulassung von Luftfahrzeugen, die Überwachung von Flugbetriebsorganisationen sowie das Erteilen von Lizenzen an Personal in den behördlichen Aufgabenbereich der Gesellschaft.

Luftfahrtanalysten und Branchenbeobachter verweisen darauf, dass das Führungskuo vor Aufgaben im Bereich der Kapazitätssteuerung und der Kostenstruktur steht. Der europäische Luftraum leidet regelmäßig unter Engpässen und Verspätungen im Streckennetz der Europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol). Für das Management der Austro Control gilt es in den kommenden Jahren, die Gebührenstrukturen für Fluggesellschaften stabil zu halten, das Personal bei den Fluglotsen bedarfsgerecht aufzustocken und die technische Infrastruktur an europäische Standards anzupassen.

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