Boeing 737-800 (Foto: Jan Gruber).
Redakteur
Letztes Update
Give a coffee
Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee einladen.
Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.
Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Hinweise wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.
Ihr
Aviation.Direct-Team

Portugal: Ryanair mit Luftfahrtbehörde im Clinch

Werbung

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair und die Zivilluftfahrtbehörde Portugals befinden sich derzeit in einem Clinch. Es geht um drei Strecken nach Marokko und der Lowcoster aufnehmen wollte, jedoch das Amt unter anderem erklärt, dass der Carrier Fristen und Auflagen nicht eingehalten habe.

Konkret geht es um Flüge von Lissabon nach Agadir, Fés und Marrakesch im Zeitraum von 31. Oktober bis 5. November 2021. Diese wurden nicht bewilligt. Ein Sprecher der ANAC sagte unter anderem, dass der Carrier „trotz mehrfacher Aufforderung die zur Bewilligung notwendigen Unterlagen nicht eingereicht habe“. Als Folge draus habe man keine Genehmigungen ausstellen können.

„Ryanair hat bereits die Verkehrsrechte, um von Portugal nach Marokko zu fliegen und führt seit über drei Jahren erfolgreich Flüge zwischen Portugal und Marokko durch, und es gibt keinen triftigen Grund für diese rechtswidrige Handlung, die einen klaren Verstoß gegen das Recht der Europäischen Union beim Betrieb der EU Open Skies-Abkommen darstellt“, hält der Commercial-Director Jason McGuinness dagegen. Von den Streichungen wären etwa 3.000 Passagiere betroffen gewesen.

Weiters führt der Manager unter anderem aus, dass die Behörde bürokratisch wäre und durch die Blume wird die Andeutung gemacht, dass in gewisser Weise TAP Air Portugal protegiert werde. Hierzu spielt man darauf an, dass derzeit nicht genutzte Slots am Flughafen Lissabon nicht freigegeben werden, sondern weiterhin für TAP reserviert sind. Somit wird die nächste „Baustelle“ eröffnet, denn Ryanair kündigt in diesem Zusammenhang eine Beschwerde bei der EU-Kommission an.

Werbung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Werbung