Lässt es das Gelände nicht anders zu, dient der Kamerad als MG - Stütze
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Positive Personalentwicklung beim Österreichischen Bundesheer im Jahr 2025

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Das Österreichische Bundesheer hat im abgelaufenen Kalenderjahr 2025 eine erfolgreiche Bilanz seiner Rekrutierungsmaßnahmen gezogen. Im Zuge der großangelegten Personaloffensive „Mission Vorwärts“ konnten insgesamt 3.039 neue Mitarbeiter für den Dienst an der Waffe sowie für zivile Aufgaben gewonnen werden. Trotz einer natürlichen Fluktuation und Pensionierungen, die sich auf 2.344 Personen beliefen, verbleibt ein Nettozuwachs von 695 Beschäftigten. Damit setzt sich der Trend einer personellen Konsolidierung fort, nachdem die Streitkräfte über Jahre hinweg mit Überalterung und Personalmangel zu kämpfen hatten.

Besonders hervorzuheben ist das Wachstum im militärischen Kernbereich, in dem ein Plus von 404 Soldaten verzeichnet wurde. Auch der zivile Sektor sowie die Ausbildung von Lehrlingen trugen maßgeblich zum Gesamtergebnis bei. Mit 105 neu aufgenommenen Auszubildenden, vornehmlich in technischen und administrativen Fachrichtungen, sichert die Institution langfristig benötigtes Fachpersonal. Regional betrachtet stechen Niederösterreich mit einem Zuwachs von 206 Personen sowie die Steiermark und Kärnten als starke Rekrutierungsgebiete hervor. Selbst an Großstandorten wie der Schwarzenberg-Kaserne in Salzburg überstiegen die Neuaufnahmen die Zahl der Abgänge deutlich.

Zusätzliche Daten belegen, dass die Attraktivität des Dienstes durch Anpassungen bei den Gehaltsstrukturen und Zulagen im Rahmen der Besoldungsreform gesteigert wurde. Experten sehen in dem Zuwachs eine notwendige Voraussetzung für die Bedienung der neu beschafften Waffensysteme und die Umsetzung des Aufbauplans „Österreich 2032“. Die Erhöhung des Verteidigungsbudgets in den letzten Jahren ermöglichte nicht nur Investitionen in schweres Gerät, sondern auch die Finanzierung dieser zusätzlichen Planstellen. Die Stabilisierung des Personalstandes gilt als zentraler Faktor, um die militärische Landesverteidigung und die territoriale Souveränität angesichts der veränderten Sicherheitslage in Europa zu gewährleisten.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte, dass die Modernisierung der Ausrüstung untrennbar mit der Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal verbunden ist. Das Bundesheer profitiert dabei auch von einer verstärkten Präsenz im digitalen Raum und einer gezielten Ansprache junger Zielgruppen. Durch die Integration von Spezialisten in Bereichen wie der Cyber-Verteidigung und der Logistik reagiert die Armee auf moderne Bedrohungsszenarien. Das Ziel bleibt eine durchgängige Einsatzbereitschaft, die durch eine ausgewogene Altersstruktur und eine hohe personelle Abdeckung in allen Bundesländern gestützt wird.

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