Regelrecht auf dem Präsentierteller hatte die serbische Regierung um den Einstieg von Qatar Airways bei Air Serbia geworben. Von keinem geringeren als Konzernchef Akbar Al Baker gab es nun einen sehr deutlichen Korb.
Im Rahmen einer Pressekonferenz, die auf dm Arabian Travel Market in Dubai stattgefunden hat, stellte der Manager klar, dass man kein Interesse an einem Einstieg bei Air Serbia habe. Er sieht keine Synergien. Für eine Coeshare-Kooperation mit dem serbischen Carrier ist man aber offen.
Air Serbia ist die letzte Airline der einstigen „Etihad Airways Partners“, an der die staatliche Fluggesellschaft des Emirats Abu Dhabi noch beteiligt ist. Die Regierung Serbiens hat mittlerweile die überwiegende Mehrheit übernommen, so dass Etihad nur noch 16,2 Prozent hält. Dem Vernehmen nach will man gänzlich aussteigen. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić hatte erst vor einigen Wochen aktiv um Qatar Airways geworben.