Qatar-Airways-Heckflosse (Foto: Pixabay).
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Qatars Emirs Boeing 747-8 stellt Fluglotsen auf Mallorca vor Herausforderungen

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Das ultra-luxuriöse Boeing 747-8 Flugzeug des Emirs von Katar sorgt bei den Fluglotsen am Flughafen Palma de Mallorca für erhebliche betriebliche Herausforderungen. Die immense Grösse und die damit verbundenen speziellen Abfertigungsanforderungen des Jets, der auch als „fliegender Palast“ bezeichnet wird, wurden als grosses Problem für den regulären Flugbetrieb genannt.

Das Flugzeug, dessen Wert auf nahezu 360 Millionen Euro geschätzt wird, landete am vergangenen Sonntag auf Mallorca und ist aufgrund seiner Abmessungen nur zur Nutzung der Start- und Landebahn 06L/24R zugelassen. Dies schränkt die Flexibilität des Flughafens erheblich ein und erfordert zudem nach jeder Landung eine Inspektion der Piste auf eventuelle Fremdkörper. Als sogenanntes „Code F“-Flugzeug, eine Klassifizierung für Flugzeuge mit einer Flügelspannweite von über 65 Metern, schränkt seine Anwesenheit auch die Rollbewegungen anderer Maschinen auf dem Flughafengelände ein.

Der Boeing 747-8 Jet, der laut Berichten über opulente Ausstattungsmerkmale wie vergoldete Innenräume und gar einen Operationssaal an Bord verfügen soll, war zwei Tage lang in Palma geparkt. Trotz seiner enormen Grösse bietet das Flugzeug lediglich Platz für 89 Passagiere, was die exklusive Ausstattung unterstreicht. Die Präsenz solch grosser und besonders ausgestatteter Maschinen auf Verkehrsflughäfen erfordert erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und präzise Koordination, um den reibungslosen Ablauf für den restlichen Flugverkehr zu gewährleisten.

Interessanterweise wird berichtet, daß der Emir von Katar ein Replikat dieses Flugzeugtyps dem ehemaligen amerikanischen Präsidenten Donald Trump geschenkt hat. Diese Maschine wird derzeit in Texas für ihren künftigen Einsatz als „Air Force One“ umgebaut, wobei die Arbeiten aufgrund eines Mangels an spezialisierten Technikern verzögert sein sollen. Solche Großraumflugzeuge sind in der Regel für den kommerziellen Liniendienst oder als Frachter konzipiert und stellen in der Konfiguration als Privatjet eine besondere Herausforderung für die Flughafeninfrastruktur dar.

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