Regiojet-Lokomotive (Foto: Regiojet).
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RegioJet verzeichnet 550.000 Fahrgäste auf Strecke Prag–Przemyśl

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Seit der Einführung der Zugverbindung zwischen Prag und Przemyśl am 1. März 2022 hat das private Eisenbahnunternehmen RegioJet nach eigenen Angaben bereits 550.000 Fahrgäste auf dieser Strecke befördert. Die ursprünglich als humanitäre Maßnahme gestartete Verbindung, die in Zusammenarbeit mit der Organisation „Mensch in Not“ organisiert wurde, diente in den ersten Monaten des Ukraine-Krieges als Transportmittel für Geflüchtete sowie für Hilfsgüter. Während der humanitären Phase wurden über 5.000 Tonnen Materialhilfe in das Kriegsgebiet gebracht, während Flüchtlinge kostenfrei nach Westeuropa reisen konnten.

Nach einigen Monaten ging die Strecke in den kommerziellen Betrieb über, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Verbindungen zwischen der Tschechischen Republik, Polen und der Ukraine gerecht zu werden. Heute verkehrt der Nachtzug täglich zwischen Prag und Przemyśl, einer Stadt nahe der polnisch-ukrainischen Grenze, und ermöglicht Umstiege in Züge der Ukrainischen Eisenbahnen in Richtung Lwiw, Kiew und weiterer Städte. RegioJet hebt hervor, dass der Zug aufgrund seiner Schlafwagen eine komfortablere Alternative zu Busreisen darstelle.

Neben dieser Verbindung hat RegioJet im März 2024 eine weitere Strecke von Prag über Košice nach Tschop eingeführt, die die transkarpatische Region der Ukraine direkt anbindet. Laut Unternehmensangaben wurden auf dieser neuen Verbindung bereits 70.000 Fahrgäste befördert, bei einer hohen Auslastung von über 85 Prozent. Das Unternehmen positioniert sich mit seinen Zugverbindungen weiterhin als wichtige Option für Reisende zwischen Mittel- und Osteuropa.

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