Februar 24, 2025

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Februar 24, 2025

Nigeria erwägt Neuanlauf für nationale Fluggesellschaft unter neuem Namen

Die nigerianische Regierung erwägt laut der Zeitung „Punch“ eine Wiederaufnahme der Gespräche mit Ethiopian Airlines zur Gründung einer nationalen Fluggesellschaft. Das gescheiterte „Nigeria Air“-Projekt soll dabei unter neuem Namen neu aufgelegt werden. Dies folgt auf Spannungen zwischen den beiden Ländern über das im Jahr 2024 gescheiterte Projekt, bei dem ein von Ethiopian Airlines geführtes Konsortium 49 Prozent an einem Joint Venture mit der nigerianischen Regierung übernehmen sollte. Das „Nigeria Air“-Projekt, initiiert vom ehemaligen Präsidenten Muhammadu Buhari und dem ehemaligen Luftfahrtminister Hadi Sirika, scheiterte nach einem Regierungswechsel. Unter dem aktuellen Präsidenten Bola Ahmed Tinubu und Luftfahrtminister Festus Keyamo wurde es als Ausverkauf an äthiopische Interessen abgetan. Keyamo bezeichnete es als nicht genuin nigerianische Initiative. Das Projekt wurde am 5. August 2024 vom High Court in Lagos für ungültig erklärt, nachdem die Airline Operators of Nigeria (AON) geklagt hatten, dass es lokale Fluggesellschaften schädigen würde. Ermittlungen wegen angeblicher Korruption ehemaliger Beamter sind noch im Gange. Laut „Punch“ eskalierte Keyamos Opposition die Spannungen und führte zu diplomatischen Interventionen zwischen Nigeria und Äthiopien. Ethiopian Airlines soll sich über Keyamos Haltung unzufrieden gezeigt haben. Beide Länder führten Gespräche. Keyamo besuchte kürzlich Ethiopian Airlines, bestritt jedoch neue Gespräche über die Wiederbelebung des Projekts. Ibrahim Abubakar Kana, Staatssekretär im nigerianischen Luftfahrtministerium, stellte klar, dass er bei der Erwähnung der Vision der Regierung zur Überdenken einer nationalen Fluggesellschaft keine Wiederbelebung des „Nigeria Air“-Deals mit Ethiopian Airlines vorgeschlagen habe.

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Mallorca will Anzahl der Mietautos begrenzen

Die Mietwagenbranche auf Mallorca steht möglicherweise vor einem Wendepunkt. Erstmals zeigen sich Verbände offen für eine Begrenzung der Flotten, allerdings nur unter der Voraussetzung fundierter Daten. Ziel ist es, den Verkehr auf der beliebten Ferieninsel zu reduzieren und das Chaos auf den Straßen einzudämmen. Bislang existieren nur grobe Schätzungen über die Anzahl der Mietwagen auf Mallorca. Der Branchenverband Baleval hat daher eine externe Studie in Auftrag gegeben, um verlässliche Zahlen zu erhalten. Schätzungen nach der Pandemie gingen von rund 100.000 Fahrzeugen aus, doch diese Zahl war bisher nicht belegt. Nun sollen präzise Daten als Grundlage für eine mögliche Regulierung dienen. Julio Nieto, Präsident von Baleval, betont, dass seine Organisation eine Begrenzung der Mietwagenflotten nicht grundsätzlich ablehne. „Wir sind für eine Regulierung, aber sie muss auf realen Daten basieren“, erklärt er. Auch der Verband AEVAB zeigt sich gesprächsbereit. Präsident Ramón Reus verweist auf Ibiza und Formentera, wo die Mietwagenzahlen bereits reduziert wurden. Er hält dieses Modell auch für Mallorca und Menorca für denkbar. Die genauen Maßnahmen zur Begrenzung sind noch offen. Eine Entscheidung soll jedoch unter Einbeziehung der Unternehmen getroffen werden. In der kommenden Woche beginnt die nächste Phase der Verhandlungen im Pakt für die Balearen, in denen konkrete Maßnahmen besprochen werden. Eine baldige Entscheidung über eine mögliche Reduzierung der Mietwagenflotten auf Mallorca könnte bevorstehen.

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Wizz Air erweitert Angebot in Belgrad: Neue Ziele und mehr Flüge

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air stockt ihre Basis in Belgrad weiter auf. Ab Sommer 2025 wird ein vierter Airbus A321neo am Flughafen der serbischen Hauptstadt stationiert. Mit dieser Erweiterung führt die Airline zwei neue Strecken nach Friedrichshafen und Alicante ein und erhöht die Flugfrequenz auf sieben bestehenden Routen. Insgesamt stehen damit 119.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung, was einem Kapazitätsanstieg von 24 Prozent im Vergleich zum Sommer 2024 entspricht. Wizz Air ist seit 2010 in Serbien aktiv und hat seither sein Streckennetz kontinuierlich ausgebaut. Derzeit bietet die Fluggesellschaft 22 Verbindungen zu 25 Zielen an und hält einen Marktanteil von 70 Prozent im Bereich der Billigflüge. Neben den neuen Zielen Friedrichshafen und Alicante profitieren auch andere bestehende Strecken von einer höheren Frequenz, womit das Angebot für Reisende in der Region weiter ausgebaut wird.

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Aegean entschädigt gestrandete Passagiere mit kostenlosen Rückflügen

Die griechische Fluggesellschaft Aegean bietet 6.500 Passagieren, die zwischen dem 1. und 7. Februar 2025 von Santorin abgeflogen sind, aufgrund außergewöhnlicher Umstände ein kostenloses Rückflugticket an. Das Angebot gilt für Flüge, die von Aegean oder Olympic Air durchgeführt werden und muss bis zum 20. August 2025 genutzt werden. Betroffene Passagiere werden ab dem 20. Februar 2025 per E-Mail oder über ihr Reisebüro kontaktiert. Das Angebot gilt auch dann, wenn der Rückflug bereits gebucht oder abgeschlossen wurde. Aegean bietet weiterhin günstige Tarife für Flüge nach Santorin an. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf außerordentliche Umstände, die den Flugverkehr auf der griechischen Insel in diesem Zeitraum beeinträchtigt haben. Die genauen Gründe für die Flugbeeinträchtigungen wurden nicht genannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es sich um unvorhergesehene Ereignisse wie beispielsweise schlechtes Wetter oder technische Probleme gehandelt hat. Aegean zeigt mit dieser Aktion Kulanz und Entgegenkommen gegenüber ihren Kunden. Die kostenlosen Rückflugtickets sind eine willkommene Entschädigung für die Unannehmlichkeiten, die den Passagieren entstanden sind.

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„Arielle Kreuzfahrten“ startet Flusskreuzfahrten

Der Koblenzer Reiseveranstalter Reisen Aktuell erweitert sein Angebot und bringt mit der neuen Marke „Arielle Kreuzfahrten“ eigene Flusskreuzfahrten auf den Markt. Bereits ab April startet das erste Schiff, die Arielle Royal, mit Fahrten auf der Donau. Ein weiteres Schiff, die Arielle Queen, soll 2026 auf dem Rhein folgen. Mit der Charterung der ehemaligen Amadeus Royal von Dutch Cruise Line setzt Reisen Aktuell auf ein First-Class-Schiff, das bis Ende 2028 unter Vertrag steht. Die Arielle Royal wird zunächst auf klassischen Donau-Routen unterwegs sein, die Passau, Wien, Bratislava, Budapest und die Wachau umfassen. Während der Wintermonate wird das Schiff für festliche Advents-, Weihnachts- und Silvesterreisen auf den Rhein verlegt, bevor es 2026 auf die Donau zurückkehrt. Im Jahr 2026 wird Reisen Aktuell mit einem zweiten Schiff, der Arielle Queen, expandieren. Dieses Schiff, derzeit unter dem Namen Dutch Largo für Dutch Cruise Line im Einsatz, wird zukünftig unter der Flagge von Reisen Aktuell auf dem Rhein verkehren. Geplant sind Routen von Köln nach Belgien und in die Niederlande sowie Abfahrten ab Koblenz, dem Firmensitz des Veranstalters.

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Qatar Airways passt Sommerflugplan an: Mehr Flüge nach Frankfurt, weniger nach Zürich

Qatar Airways hat ihren Sommerflugplan 2025 angepasst. Ab dem 1. Juli 2025 wird die Fluggesellschaft die Frequenzen von Doha nach Frankfurt von 18 auf 20 Flüge pro Woche erhöhen. Zum Einsatz kommen dabei Flugzeuge vom Typ Boeing 787-8 und 787-9. Bereits ab dem 30. März, dem Beginn des Sommerflugplans, wird Qatar Airways auf einer der beiden täglichen Verbindungen nach Wien die Boeing 787-8 anstelle des Airbus A350-900 einsetzen. Dies deutet auf eine Kapazitätsanpassung auf dieser Strecke hin. Auf der Verbindung nach Zürich wird die Golf-Airline vom 1. Mai bis 2. Juni sowie vom 9. bis 29. September die Anzahl der wöchentlichen Flüge von 14 auf zwölf reduzieren. Gleichzeitig wird auf dieser Strecke an verschiedenen Tagen der Airbus A350-1000 anstelle des A350-900 eingesetzt. Die Anpassungen im Sommerflugplan von Qatar Airways betreffen sowohl europäische Destinationen als auch die eingesetzten Flugzeugtypen. Während die Frequenzen nach Frankfurt erhöht werden, reduziert die Fluggesellschaft das Angebot nach Zürich. Auch in Wien und Zürich kommt es zu Änderungen beim Fluggerät. Über die bevorstehenden Veränderungen hat zunächst das Portal Aeroroutes.com berichtet.

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RegioJet verzeichnet 550.000 Fahrgäste auf Strecke Prag–Przemyśl

Seit der Einführung der Zugverbindung zwischen Prag und Przemyśl am 1. März 2022 hat das private Eisenbahnunternehmen RegioJet nach eigenen Angaben bereits 550.000 Fahrgäste auf dieser Strecke befördert. Die ursprünglich als humanitäre Maßnahme gestartete Verbindung, die in Zusammenarbeit mit der Organisation „Mensch in Not“ organisiert wurde, diente in den ersten Monaten des Ukraine-Krieges als Transportmittel für Geflüchtete sowie für Hilfsgüter. Während der humanitären Phase wurden über 5.000 Tonnen Materialhilfe in das Kriegsgebiet gebracht, während Flüchtlinge kostenfrei nach Westeuropa reisen konnten. Nach einigen Monaten ging die Strecke in den kommerziellen Betrieb über, um der weiterhin hohen Nachfrage nach Verbindungen zwischen der Tschechischen Republik, Polen und der Ukraine gerecht zu werden. Heute verkehrt der Nachtzug täglich zwischen Prag und Przemyśl, einer Stadt nahe der polnisch-ukrainischen Grenze, und ermöglicht Umstiege in Züge der Ukrainischen Eisenbahnen in Richtung Lwiw, Kiew und weiterer Städte. RegioJet hebt hervor, dass der Zug aufgrund seiner Schlafwagen eine komfortablere Alternative zu Busreisen darstelle. Neben dieser Verbindung hat RegioJet im März 2024 eine weitere Strecke von Prag über Košice nach Tschop eingeführt, die die transkarpatische Region der Ukraine direkt anbindet. Laut Unternehmensangaben wurden auf dieser neuen Verbindung bereits 70.000 Fahrgäste befördert, bei einer hohen Auslastung von über 85 Prozent. Das Unternehmen positioniert sich mit seinen Zugverbindungen weiterhin als wichtige Option für Reisende zwischen Mittel- und Osteuropa.

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USA: Luftfahrtbranche fordert Notfallfinanzierung zur Verbesserung der Flugsicherung

Die Luftfahrtbranche in den Vereinigten Staaten schlägt Alarm: Nach einer Reihe tödlicher Unfälle, darunter die tragische Kollision eines American-Airlines-Regionaljets mit einem Black-Hawk-Hubschrauber über dem Potomac River in Washington D.C., fordern Vertreter der Branche eine sofortige Bereitstellung von Notfallfinanzierungen durch den Kongress. Ziel ist es, die veralteten Technologien der Flugverkehrskontrolle zu modernisieren und dringend benötigte Fachkräfte einzustellen, um der anhaltenden Personalknappheit an US-amerikanischen Flughäfen entgegenzuwirken. Die Kollision über Washington hat die Debatte über die Sicherheit im US-amerikanischen Luftraum erneut entfacht. Obwohl der verantwortliche Fluglotse in diesem Fall nicht direkt für den Unfall verantwortlich gemacht wurde, zeigt der Vorfall dennoch strukturelle Schwachstellen auf. Die Arbeitsbelastung vieler Fluglotsen ist hoch, da sie oft gleichzeitig den Verkehr von kommerziellen Maschinen und Militärhubschraubern koordinieren müssen. Dies liegt vor allem an der chronischen Unterbesetzung der Kontrolltürme. Nach Angaben der Luftfahrtverbände Airlines for America, Aerospace Industries Association und International Air Transport Association fehlen landesweit etwa 3.500 Fluglotsen. Mehr als 280 der über 300 Flugverkehrskontrollstellen sind unterbesetzt, einige große Flughäfen wie John F. Kennedy International (JFK) und Newark Liberty International (EWR) arbeiten mit nur 60 % der erforderlichen Kapazität. Infolge dessen sind viele Lotsen gezwungen, Überstunden zu leisten und an sechs Tagen in der Woche zu arbeiten. Die FAA hatte bereits im letzten Jahr Flugbeschränkungen für bestimmte Regionen wie den New Yorker Luftraum verhängt, um das Problem zu entschärfen. Industrie fordert umfassende Modernisierung Branchenvertreter drängen darauf, dass der Kongress eine schnelle Bereitstellung von Mitteln für die Modernisierung der Flugsicherungssysteme sowie die Einstellung und Ausbildung neuer Fluglotsen genehmigt. In

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Singapore Airlines steigert Gewinn dank Fusion von Air India und Vistara

Singapore Airlines hat im dritten Quartal ihres Geschäftsjahres einen deutlichen Gewinnanstieg verzeichnet. Der Nettogewinn betrug 1,63 Milliarden Singapur-Dollar (rund 1,17 Milliarden Euro), was einem Anstieg gegenüber 659 Millionen Singapur-Dollar im Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf einen einmaligen Gewinn von 1,1 Milliarden Singapur-Dollar zurückzuführen, der durch die Fusion von Air India und Vistara erzielt wurde. Durch die Fusion, die im vergangenen November abgeschlossen wurde, erhielt Singapore Airlines einen Anteil von 25,1 Prozent an der Air India Group. Zuvor hielt die Fluggesellschaft rund 49 Prozent an Vistara. Die Fusion von Vistara und Air India führte zur Schaffung einer der führenden Full-Service-Fluggesellschaften in Indien. Für Singapore Airlines bedeutet dies eine strategische Erweiterung ihrer Präsenz auf dem indischen Markt und eine Stärkung ihrer Position in der Region. Der hohe Gewinn von Singapore Airlines zeigt, wie wichtig strategische Investitionen und Fusionen für das Wachstum und die Rentabilität von Fluggesellschaften sind. Durch die Beteiligung an der Air India Group hat Singapore Airlines nicht nur ihren Gewinn gesteigert, sondern auch ihre langfristigen Perspektiven verbessert.

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Sommer 2025: Mehr Mallorca-Flüge ab Bremen

Der Flughafen Bremen erweitert sein Flugangebot nach Mallorca im Sommerflugplan 2025 erheblich. Ab Ende März 2025 starten mehrmals täglich Flüge von der Weser zur größten Insel der Balearen. Die Frequenzen werden Ende April sogar nochmals erhöht. Gleich drei Fluggesellschaften bedienen die Strecke Bremen-Mallorca: Ryanair, Eurowings und Sundair. Ryanair startet ab dem 30. März einmal täglich nach Palma de Mallorca. Eurowings bietet ebenfalls tägliche Flüge an, außer samstags. Sundair beginnt mit Flügen am Montag, Samstag und Sonntag, erhöht aber ab dem 23. April auf tägliche Verbindungen. „Somit gibt es bereits kurz nach Ostern nahezu dreimal am Tag die Möglichkeit, direkt und nonstop von Bremen nach Mallorca zu fliegen. Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir damit dem gesamten Nordwesten die Chance geben, regelmäßig und flexibel diese wunderschöne Insel zu besuchen“, freut sich Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer des Flughafen Bremen, über die Ausweitung des Angebots. Die erhöhte Anzahl an Flügen bietet Reisenden aus Bremen und Umgebung mehr Flexibilität bei der Urlaubsplanung. Mallorca ist ein beliebtes Reiseziel, und die neuen Verbindungen ermöglichen es, die Insel noch einfacher und bequemer zu erreichen. Der Flughafen Bremen stärkt damit seine Position als wichtiger региональный Hub für Urlaubsflüge.

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