Boeing 787-8 (Foto: Simon Boddy).
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Royal Brunei Airlines und Turkish Airlines bauen Codeshare-Abkommen aus

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Die staatliche Fluggesellschaft Royal Brunei Airlines und die türkische Linienfluggesellschaft Turkish Airlines haben ihre bestehende Codeshare-Kooperation vertieft.

Seit dem 7. August 2026 bieten die beiden Luftfahrtunternehmen gemeinsame Verbindungen auf der Strecke von Bandar Seri Begawan über das Drehkreuz Kuala Lumpur nach Istanbul an. Die Route ergänzt die bereits bestehende Codeshare-Verbindung, die Passagiere bisher vorwiegend über das Drehkreuz Dubai von Brunei in die Türkei führte.

Im Rahmen der operativen Arbeitsteilung führt Royal Brunei Airlines die Teilstrecke zwischen dem Heimatflughafen in Brunei und dem Drehkreuz in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur durch. Den anschließenden Langstreckenflug nach Istanbul übernimmt Turkish Airlines. Das erweiterte Abkommen ermöglicht Fahrgästen durchgehend gebuchte Tickets sowie das Durchchecken des Gepäcks bis zum Zielort, was die Abwicklung von Umsteigeverbindungen zwischen Südostasien und Südeuropa vereinfacht.

Die Ausweitung der Kooperation spiegelt das Bestreben kleinerer Fluggesellschaften wider, über Partnerschaften mit global aufgestellten Drehkreuz-Airlines ihre internationale Reichweite ohne den Einsatz eigener Langstreckenflugzeuge zu vergrößern. Gleichzeitig stärkt Turkish Airlines ihre Präsenz in der südostasiatischen Region. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass solche Allianzen auf stark frequentierten Umsteigerouten zu einer hohen Abhängigkeit der kleineren Partner von den Flugplänen und Kapazitäten der großen Partnerunternehmen führen können.

Für Reisende ergibt sich durch die zusätzliche Route über Kuala Lumpur eine weitere Reiseoption mit geänderten Flugzeiten, allerdings bleibt das Angebot im Vergleich zu direkten Punkt-zu-Punkt-Verbindungen von der Stabilität der Umsteigezeiten an den Drehkreuzen abhängig. Finanzielle Details zu den Ausgleichsmechanismen der Ticket-Erlöse gaben beide Unternehmen nicht bekannt.

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