August 13, 2026

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August 13, 2026

Streckenübernahme auf dem Balkan: Air Serbia fliegt ab Oktober von Niš nach Wien

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia kündigt eine neue Direktverbindung zwischen der südserbischen Stadt Niš und der österreichischen Hauptstadt Wien an. Ab dem 25. Oktober 2026 soll die Strecke zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und sonntags, bedient werden. Für die Umläufe setzt die Airline Turboprop-Maschinen des Typs ATR 72-600 ein. Die Ankündigung folgt unmittelbar auf die Entscheidung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, ihre Flüge auf derselben Route einzustellen. Die Aufnahme der Verbindung erfolgt vor dem Hintergrund regionaler Logistikprobleme am Flughafen Niš Constantine the Great. Der Irische Billigflieger Ryanair hatte den Rückzug von dieser Strecke mit Unsicherheiten bei der Treibstoffversorgung begründet, die durch US-Sanktionen gegen den serbischen Ölkonzern NIS entstanden sind. Air Serbia nutzt als nationale Fluggesellschaft Serbiens bestehende Betankungsverträge und staatliche Rahmenbedingungen am Heimatmarkt, um die entstandene Lücke im Flugplan zu schließen. Der Einsatz der ATR 72-600 verdeutlicht die unterschiedlichen Betriebsstrategien im regionalen Passagierverkehr. Während Billigfluggesellschaften auf größere Strahlflugzeuge setzen, bietet das kleinere Turboprop-Flugzeug von Air Serbia eine geringere Sitzplatzkapazität, was das wirtschaftliche Auslastungsrisiko auf der Kurzstrecke reduziert. Dennoch bedeutet der Fluggerätewechsel für Passagiere längere Flugzeiten im Vergleich zu den bisherigen Düsenflugzeugen. Branchenbeobachter werten die schnelle Streckenübernahme durch Air Serbia als Maßnahme zur Sicherung der Anbindung der südserbischen Region an das mitteleuropäische Drehkreuz Wien. Für den Flughafen Niš bleibt die allgemeine Kerosinversorgung jedoch ein kritischer Faktor im operativen Tagesgeschäft. Ob die Frequenz bei entsprechender Nachfrage von Pendlern und Familienbesuchern in Zukunft erhöht wird, hängt maßgeblich von der Stabilisierung der Treibstofflogistik ab.

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777 Partners: Chapter-11-Antrag in Texas nach Gläubigerforderungen und rechtlichen Ermittlungen

Die US-amerikanische Leasing- und Investmentgesellschaft 777 Partners hat beim zuständigen US-Insolvenzgericht für den nördlichen Distrikt von Texas Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Der freiwillige Antrag wurde am 9. August 2026 von der Tochtergesellschaft Signal National LLC eingereicht, gefolgt von einer gerichtlichen Anordnung am 10. August 2026 zur gemeinsamen Verwaltung von insgesamt 23 verbundenen Verfahren unter dem Aktenzeichen 26-90190. Zu den betroffenen Einheiten gehören unter anderem die 777 Asset Management LLC sowie die 777 Partners LLC. Die Holding aus Miami war in den vergangenen Jahren als Finanzier und Miteigentümer internationaler Luftfahrtunternehmen in Erscheinung getreten, darunter die inzwischen eingestellte australische Fluggesellschaft Bonza sowie der kanadische Niedrigpreisanbieter Flair Airlines. Die Eröffnung des Chapter-11-Verfahrens erfolgt knapp zwei Wochen, nachdem Gläubiger gerichtlich versuchten, die verbliebenen Vermögenswerte des Unternehmens im Rahmen einer Liquidation zu verwerten. Das Verfahren wurde vom Gericht als komplex eingestuft, wobei erste Anhörungen für den 8. September und den 13. Oktober 2026 terminiert wurden. Juristische Vorgeschichte und Versuche der Abwicklung Der Antrag auf Gläubigerschutz markiert den vorläufigen Höhepunkt einer Serie von rechtlichen und finanziellen Auseinandersetzungen, die das Unternehmen seit dem Jahr 2024 belasten. Bereits am 18. August 2025 war 777 Partners unter eine eingeschränkte gerichtliche Verwaltung gestellt worden, nachdem Finanzpartner und Kreditgeber erhebliche Unregelmäßigkeiten bei der Besicherung von Darlehen geltend gemacht hatten. In der Folge begann die Gesellschaft mit dem schrittweisen Verkauf und der Abwicklung von Vermögenswerten. Die rechtliche Dynamik verschärfte sich im Sommer 2026. Am 16. Juli 2026 reichten drei Investmentfonds einen Antrag auf ein unfreiwilliges Insolvenzverfahren nach Chapter 7 beim US-Insolvenzgericht

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Umstellung im Verpflegungskonzept: KLM führt kostenpflichtigen Bordservice auf Europaflügen ein

Die niederländische Fluggesellschaft KLM stellt das Verpflegungskonzept in der Economy Class auf ihren europäischen Kurz- und Mittelstreckenflügen um. Ab Oktober führt die Airline unter der Bezeichnung „Grand Café KLM“ ein System ein, bei dem Passagiere Speisen vorab kostenpflichtig reservieren oder während des Fluges aus einer Bordkarte kostenpflichtig erwerben können. Zur Vorbestellung stehen unter anderem kalte Gerichte wie Pokè-Bowls oder Caesar-Salats auf der Speisekarte. Standardgetränke wie Kaffee, Tee, Wasser und Orangensaft sowie die traditionelle Stroopwafel bleiben im Ticketpreis enthalten. Der Umstellung gingen mehrstufige Testphasen auf ausgewählten europäischen Flugstrecken voraus. Während dieser Erprobungen prüfte die Fluggesellschaft sowohl die Akzeptanz bei den Passagieren als auch die logistischen Abläufe für das Kabinenpersonal. Die Entscheidung reiht sich in einen branchenweiten Trend im europäischen Luftverkehr ein, bei dem traditionelle Netzwerkanbieter den bisher inkludierten Service in der Kabine schrittweise reduzieren und durch kostenpflichtige Speisenangebote ersetzen, um Zusatzerlöse im Wettbewerb mit Billigfluggesellschaften zu generieren. Das neue Bordservice-Modell stößt bei Verbraucherschutzorganisationen und Fahrgastverbänden jedoch auch auf Kritik. Zwar betont die Fluggesellschaft eine größere Auswahl für die Fluggäste, jedoch bedeutet der Schritt faktisch eine Entwertung des regulären Economy-Tarifs, da vollwertige Mahlzeiten fortan extra bezahlt werden müssen. Zudem stellt die Umstellung im Bordservice veränderte Anforderungen an das Kabinenpersonal dar, das nun verstärkt Verkaufsprozesse und Abrechnungen im Flugbetrieb abwickeln muss. Für die Fluggesellschaft stehen neben den direkten Einnahmen aus dem Speisenverkauf auch logistische Einsparungen bei der Cateringsplanung im Vordergrund. Durch Vorbestellungen lassen sich die mitzuführenden Mengen gezielter kalkulieren, was die Lagerung im Flugzeug vereinfacht. Ob das Konzept bei den Passagieren auf Dauer

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Boeing veräußert drei Tochtergesellschaften an Archer Aviation

Der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing strukturiert seine Aktivitäten im Bereich der elektrischen Senkrechtstarter und der digitalen Luftfahrtinfrastruktur um. Wie aus aktuellen Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht hervorgeht, veräußert das Unternehmen seine drei auf autonome Flugsysteme und Luftraumsteuerung spezialisierten Tochtergesellschaften Wisk Aero, SkyGrid und Insitu an den Entwickler Archer Aviation. Im Gegenzug erhält Boeing eine strategische Minderheitsbeteiligung an Archer Aviation in Höhe von 19,75 Prozent der Class-A-Stammaktien. Die Vereinbarung beinhaltet zudem Optionen zum Erwerb weiterer Aktienanteile innerhalb der kommenden vier Jahre. Ziel der Transaktion ist der Aufbau einer gemeinsamen technologischen Plattform für künstliche Intelligenz und autonome Steuerungssysteme in den Bereichen Luftfahrt und Verteidigung. Der Schritt markiert eine Konsolidierung im Markt für urbane Luftmobilität, in dem etablierte Luftfahrtkonzerne zunehmend Kooperationen mit spezialisierten Entwicklerfirmen eingehen. Details der Transaktionsstruktur und Beteiligungsverhältnisse Die Vereinbarung zwischen Boeing und Archer Aviation sieht die vollständige Übertragung der Geschäftsanteile von drei bisherigen Boeing-Töchtern vor. Dazu gehört Wisk Aero, ein Entwickler von autonomen, elektrisch angetriebenen Flugtaxis, den Boeing zuvor vollständig übernommen hatte. Ebenfalls übertragen wird SkyGrid, ein Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung von Softwarelösungen für das unbemannte Luftraummanagement und die Integration autonomer Fluggeräte in den kontrollierten Luftraum. Als dritter Baustein geht Insitu an Archer über, ein etablierter Hersteller von unbemannten Aufklärungssystemen und Drohnen für militärische sowie kommerzielle Anwendungen. Durch die Begebung neuer Aktien überlässt Archer Aviation dem Luftfahrtkonzern einen Anteil von knapp einem Fünftel an seinem Stammkapital. Die vertraglich verankerten Aktienoptionen räumen Boeing das Recht ein, diesen Anteil über einen Zeitraum von vier Jahren aufzustocken, falls definierte Entwicklungsmeilensteine erreicht werden oder zusätzlicher

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Drohnensichtung in Hannover: Flugbetrieb am Flughafen zeitweise unterbrochen

Am Flughafen Hannover-Langenhagen ist der Flugbetrieb in der Nacht zum Dienstag wegen der Sichtung einer unidentifizierten Drohne vorübergehend eingestellt worden. Wie eine Unternehmenssprecherin bestätigte, mussten die Start- und Landebahnen zwischen etwa 4:00 Uhr und 5:20 Uhr mehrfach kurzfristig gesperrt werden. Infolge der Sicherheitsmaßnahmen starteten sechs Passagierflugzeuge des Ferienreiseverkehrs mit Verspätung. Zudem musste eine aus Paris kommende Frachtmaschine zu einem Ausweichflughafen umgeleitet werden. Seit den Morgenstunden läuft der Betrieb wieder ohne Einschränkungen. Die zuständigen Behörden haben Ermittlungen zur Herkunft und zum Betreiber des unbemannten Luftfahrzeugs aufgenommen. Während die Flughafengesellschaft für Details zu den Hintergründen auf die Bundespolizei verwies, gab diese zunächst keine Stellungnahme zum Ermittlungsstand ab. Die Identifizierung von Drohnennutzern im Umfeld von Verkehrsflughäfen erweist sich für die Sicherheitskräfte regelmäßig als schwierig, da die Fluggeräte oft nach kurzer Zeit wieder verschwinden und die Bediener aus der Distanz agieren. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsproblemen an deutschen Verkehrsflughäfen ein. Erst wenige Tage zuvor, in der Nacht zum 5. August 2026, war am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff und Zünder präparierte Drohne nahe ukrainischer Frachtmaschinen entdeckt worden. In jenem Fall hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr übernommen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Geschehnissen in Leipzig und der Drohnensichtung in Hannover besteht, ist derzeit Gegenstand der behördlichen Prüfungen. Luftfahrtexperten und Branchenvertreter mahnen angesichts der wiederholten Störungen eine rasche Aufrüstung der Detektions- und Abwehrsysteme an deutschen Verkehrsflughäfen an. Die Unterbrechung des Flugbetriebs verdeutlicht die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen durch handelsübliche oder

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Alliance reagiert auf geändertes Wet-Lease-Abkommen mit Qantas

Die australische Regionalfluggesellschaft Alliance Airlines leitet Maßnahmen zur Anpassung ihrer Betriebs- und Organisationsstrukturen ein. Anlass für diesen Schritt ist die Überarbeitung der bestehenden Wet-Lease-Vereinbarung mit der nationalen Fluggesellschaft Qantas. Die Führung von Alliance Airlines reagierte damit auf eine temporäre Aussetzung des Handels mit den Aktien des Unternehmens an der australischen Wertpapierbörse Australian Securities Exchange. Die Börsenaufsicht hatte detaillierte Erläuterungen zu den erwarteten finanziellen Auswirkungen der Vertragsanpassung angefordert, nachdem das Unternehmen zuvor substanzielle Ertragsverbesserungen angedeutet hatte. In einer anschließenden Stellungnahme bezifferte Alliance Airlines den erwarteten bereinigten Vorsteuergewinn für das Geschäftsjahr 2027 auf einen Korridor zwischen 55 Millionen und 60 Millionen Australischen Dollar. Dies entspricht einem Betrag von umgerechnet etwa 38,8 Millionen bis 42,4 Millionen US-Dollar. Die Anpassungen umfassen sowohl betriebliche Neuordnungen als auch organisatorische Umstrukturierungen innerhalb der Fluggesellschaft. Überarbeitung der Kooperation mit Qantas und betriebliche Anpassungen Die Partnerschaft zwischen Alliance Airlines und Qantas bildet seit Jahren einen zentralen Baustein im australischen Regional- und Zubringerverkehr. Im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen stellt Alliance Airlines Flugzeuge einschließlich Besatzung, Wartung und Versicherung für den Flugbetrieb von Qantas bereit. Die vertraglichen Anpassungen führen nun dazu, dass Alliance Airlines ihre Kapazitäten neu ausrichtet und an die veränderte Nachfragestruktur der Hauptauftraggeberin anpasst. Die Fluggesellschaft bezeichnet diese Maßnahmen als eine Anpassung der Unternehmensgröße an das geänderte Geschäftsvolumen. Ziel ist es, die Auslastung der Flotte zu optimieren und die betrieblichen Fixkosten an die reduzierten oder neu strukturierten Flugstundenkontingente anzupassen. Welche konkreten Flugzeugmuster oder Streckennetze von den Kapazitätsverschiebungen betroffen sind, hängt von den jeweiligen operativen Richtlinien ab, die im Rahmen des revidierten

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Kulinarische Nächte in Kärnten: Gastronomieveranstaltung in der Region Millstätter See und Bad Kleinkirchheim

Vom 18. September bis 10. Oktober 2026 richtet die Tourismusregion Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge die sogenannten Kulinarischen Nächte aus. An insgesamt vier Wochenenden veranstalten 13 regionale Hotel- und Gastronomiebetriebe 23 Themenabende, die sich auf lokale Produkte und traditionelle Rezepte konzentrieren. Das Angebot erstreckt sich von mehrgängigen Abenden bis hin zu begleiteten kulinarischen Wanderungen. Die Zutaten stammen nach Angaben der Veranstalter von 23 regionalen Erzeugern, die mit dem Gütesiegel der AMA Genussregion zertifiziert sind. Die Auftaktveranstaltung am 18. September führt als mehrgängige Genusswanderung durch vier verschiedene Betriebe in Bad Kleinkirchheim. An den darauf folgenden Wochenenden widmen sich die Gastronomiebetriebe unterschiedlichen Themenbereichen wie regionalem Wild und Fisch, heimischen Getreide- und Gemüsesorten sowie Räucher- und Selchspezialitäten. Der Preis für die jeweiligen Menüabende liegt bei 89 Euro pro Person, während der Eröffnungsrundgang mit 99 Euro zu Buche schlägt. Ergänzt wird die Veranstaltungsreihe durch samstägliche Genussmärkte sowie spezielle Verpflegungsangebote in zwei Bergrestaurants im Nockgebiet. Tourismusbeobachter und Branchenvertreter werten die Inwertsetzung regionaler Lebensmittel als festen Bestandteil der Auslastungssteuerung in der alpinen Nebensaison. Veranstaltungen dieser Art zielen darauf ab, die Lücke zwischen der Sommer- und Wintersaison zu überbrücken und die Betriebe im Herbst besser auszulasten. Gleichzeitig erfordert die Teilnahme für die Gastronomen einen erhöhten logistischen und personellen Aufwand bei der Beschaffung zertifizierter Zutaten aus der unmittelbaren Umgebung, was sich in den entsprechenden Menüpreisen niederschlägt. Die Kombination aus Gastronomie und regionaler Erzeugung gilt in Kärnten als etablierter Wirtschaftsfaktor zur Stärkung der bäuerlichen Lieferketten. Kritisch angemerkt wird von Branchenkennern jedoch, dass die Konzentration auf hochpreisige Menüangebote

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Schloss Gamlitz: Jufa Hotels übernimmt die operative Führung des historischen Anwesens

Die steirische Hotelgruppe Jufa Hotels übernimmt mit Wirkung zum 1. September 2026 den operativen Betrieb von Schloss Gamlitz in der Südsteiermark. Die Übernahme erfolgt in enger Abstimmung mit dem bisherigen Schlossbesitzer Arnold Melcher. Sämtliche bereits getätigten Reservierungen, gewerblichen Veranstaltungen sowie Hochzeitsbuchungen und geleisteten Anzahlungen bleiben nach Angaben der Verantwortlichen ohne Einschränkungen gültig. Neben dem Betrieb der Beherbergungs- und Veranstaltungskapazitäten sieht das neue Betriebskonzept eine Neuausrichtung der hauseigenen Vinothek vor. Während dort bislang ausschließlich Erzeugnisse der Domaines Kilger angeboten wurden, soll die Einrichtung künftig für alle Weinbaubetriebe der Gemeinde Gamlitz geöffnet werden. Durch die Eingliederung des Anwesens erweitert die Hotelkette ihr Segment für Feierlichkeiten und Tagungen, in dem bereits Objekte wie das Schloss Röthelstein im Gesäuse betrieben werden. Kontinuität bei Veranstaltungen und finanzielle Regelung der Übergangsphase Ein zentraler Aspekt der Betriebsübernahme betrifft die Absicherung der bereits gebuchten Veranstaltungen und Unterkünfte. Um eine reibungslose Fortführung der Abläufe zu gewährleisten, haben der Eigentümer Arnold Melcher und das Management der Jufa Hotels organisatorische Abstimmungen getroffen. Verena Kubik, die als Event-Expertin die Betreuung des Bereichs übernimmt, bestätigte, dass sämtliche Zimmerreservierungen und Eventtermine im vollen Umfang aufrechterhalten werden. Zur finanztechnischen Absicherung der Übergangsphase übernimmt der Eigentümer Arnold Melcher die Hälfte aller für Hochzeiten geleisteten Anzahlungen aus eigenen Mitteln. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, das Vertrauen von Veranstaltern und Gästen in den Standort wiederzuverlässig aufzubauen und wirtschaftliche Stabilität für den laufenden Saisonbetrieb zu gewährleisten. Durch die vertraglichen Garantien soll der Wechsel in der Betriebsführung ohne Unterbrechungen für Kunden und Dienstleister vollzogen werden. Umgestaltung der Vinothek und Einbindung

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Turkish Airlines verzeichnet deutlichen Umsatzanstieg trotz gestiegener Treibstoffkosten

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat im zweiten Quartal 2026 einen Anstieg ihres Gesamtumsatzes um 20,5 Prozent auf 7,2 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt. Das Frachtgeschäft der Sparte Turkish Cargo wuchs durch gestiegene Kapazitätsnachfragen besonders stark und verzeichnete bei einem Frachtaufkommen von plus 11,3 Prozent einen Umsatzzuwachs von 58 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden US-Dollar. Die Flotte der Gesellschaft wuchs im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf insgesamt 552 Flugzeuge. Das konsolidierte Gesamtvermögen der Unternehmensgruppe belief sich zum Ende des Halbjahres auf 51 Milliarden US-Dollar bei mehr als 101.000 Beschäftigten. Die Passagierauslastung stieg dank einer stabilen Nachfrage auf Strecken nach Europa, Asien und Afrika um 1,8 Prozentpunkte auf 84,0 Prozent. Trotz eines inflations- und krisenbedingten Anstiegs der Treibstoffpreise sowie geopolitischer Spannungen im Nahen Osten lag die operative Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mieten (EBITDAR) mit 12,6 Prozent über der vorherigen Prognose des Unternehmens von 8,0 Prozent. Der ausgewiesene Nettogewinn für das Quartal betrug 197 Millionen US-Dollar. In den ersten sechs Monaten des Jahres tätigte das Unternehmen Investitionen in Höhe von 3,1 Milliarden US-Dollar. Trotz der positiven Umsatzzahlen verweisen Luftfahrtanalysten auf anhaltende operative und finanzielle Risiken für die Fluggesellschaft. Der Anstieg der Kerosinpreise belastet die Ertragslage zeitversetzt, während globale Engpässe in der Flugzeugproduktion und bei der Ersatzteilversorgung die Wartungs- und Expansionspläne beeinträchtigen. Die angestrebte EBITDAR-Marge von 20 bis 25 Prozent für das dritte Quartal 2026 ist stark von der weiteren Entwicklung der Treibstoffkosten und der Stabilität im internationalen Reiseverkehr abhängig. Für die künftige Flottenentwicklung bleiben zudem die Auslieferungsverzögerungen bei

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