August 13, 2026

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August 13, 2026

Drohnensichtung in Hannover: Flugbetrieb am Flughafen zeitweise unterbrochen

Am Flughafen Hannover-Langenhagen ist der Flugbetrieb in der Nacht zum Dienstag wegen der Sichtung einer unidentifizierten Drohne vorübergehend eingestellt worden. Wie eine Unternehmenssprecherin bestätigte, mussten die Start- und Landebahnen zwischen etwa 4:00 Uhr und 5:20 Uhr mehrfach kurzfristig gesperrt werden. Infolge der Sicherheitsmaßnahmen starteten sechs Passagierflugzeuge des Ferienreiseverkehrs mit Verspätung. Zudem musste eine aus Paris kommende Frachtmaschine zu einem Ausweichflughafen umgeleitet werden. Seit den Morgenstunden läuft der Betrieb wieder ohne Einschränkungen. Die zuständigen Behörden haben Ermittlungen zur Herkunft und zum Betreiber des unbemannten Luftfahrzeugs aufgenommen. Während die Flughafengesellschaft für Details zu den Hintergründen auf die Bundespolizei verwies, gab diese zunächst keine Stellungnahme zum Ermittlungsstand ab. Die Identifizierung von Drohnennutzern im Umfeld von Verkehrsflughäfen erweist sich für die Sicherheitskräfte regelmäßig als schwierig, da die Fluggeräte oft nach kurzer Zeit wieder verschwinden und die Bediener aus der Distanz agieren. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsproblemen an deutschen Verkehrsflughäfen ein. Erst wenige Tage zuvor, in der Nacht zum 5. August 2026, war am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff und Zünder präparierte Drohne nahe ukrainischer Frachtmaschinen entdeckt worden. In jenem Fall hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr übernommen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Geschehnissen in Leipzig und der Drohnensichtung in Hannover besteht, ist derzeit Gegenstand der behördlichen Prüfungen. Luftfahrtexperten und Branchenvertreter mahnen angesichts der wiederholten Störungen eine rasche Aufrüstung der Detektions- und Abwehrsysteme an deutschen Verkehrsflughäfen an. Die Unterbrechung des Flugbetriebs verdeutlicht die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen durch handelsübliche oder

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Alliance reagiert auf geändertes Wet-Lease-Abkommen mit Qantas

Die australische Regionalfluggesellschaft Alliance Airlines leitet Maßnahmen zur Anpassung ihrer Betriebs- und Organisationsstrukturen ein. Anlass für diesen Schritt ist die Überarbeitung der bestehenden Wet-Lease-Vereinbarung mit der nationalen Fluggesellschaft Qantas. Die Führung von Alliance Airlines reagierte damit auf eine temporäre Aussetzung des Handels mit den Aktien des Unternehmens an der australischen Wertpapierbörse Australian Securities Exchange. Die Börsenaufsicht hatte detaillierte Erläuterungen zu den erwarteten finanziellen Auswirkungen der Vertragsanpassung angefordert, nachdem das Unternehmen zuvor substanzielle Ertragsverbesserungen angedeutet hatte. In einer anschließenden Stellungnahme bezifferte Alliance Airlines den erwarteten bereinigten Vorsteuergewinn für das Geschäftsjahr 2027 auf einen Korridor zwischen 55 Millionen und 60 Millionen Australischen Dollar. Dies entspricht einem Betrag von umgerechnet etwa 38,8 Millionen bis 42,4 Millionen US-Dollar. Die Anpassungen umfassen sowohl betriebliche Neuordnungen als auch organisatorische Umstrukturierungen innerhalb der Fluggesellschaft. Überarbeitung der Kooperation mit Qantas und betriebliche Anpassungen Die Partnerschaft zwischen Alliance Airlines und Qantas bildet seit Jahren einen zentralen Baustein im australischen Regional- und Zubringerverkehr. Im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen stellt Alliance Airlines Flugzeuge einschließlich Besatzung, Wartung und Versicherung für den Flugbetrieb von Qantas bereit. Die vertraglichen Anpassungen führen nun dazu, dass Alliance Airlines ihre Kapazitäten neu ausrichtet und an die veränderte Nachfragestruktur der Hauptauftraggeberin anpasst. Die Fluggesellschaft bezeichnet diese Maßnahmen als eine Anpassung der Unternehmensgröße an das geänderte Geschäftsvolumen. Ziel ist es, die Auslastung der Flotte zu optimieren und die betrieblichen Fixkosten an die reduzierten oder neu strukturierten Flugstundenkontingente anzupassen. Welche konkreten Flugzeugmuster oder Streckennetze von den Kapazitätsverschiebungen betroffen sind, hängt von den jeweiligen operativen Richtlinien ab, die im Rahmen des revidierten

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Kulinarische Nächte in Kärnten: Gastronomieveranstaltung in der Region Millstätter See und Bad Kleinkirchheim

Vom 18. September bis 10. Oktober 2026 richtet die Tourismusregion Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge die sogenannten Kulinarischen Nächte aus. An insgesamt vier Wochenenden veranstalten 13 regionale Hotel- und Gastronomiebetriebe 23 Themenabende, die sich auf lokale Produkte und traditionelle Rezepte konzentrieren. Das Angebot erstreckt sich von mehrgängigen Abenden bis hin zu begleiteten kulinarischen Wanderungen. Die Zutaten stammen nach Angaben der Veranstalter von 23 regionalen Erzeugern, die mit dem Gütesiegel der AMA Genussregion zertifiziert sind. Die Auftaktveranstaltung am 18. September führt als mehrgängige Genusswanderung durch vier verschiedene Betriebe in Bad Kleinkirchheim. An den darauf folgenden Wochenenden widmen sich die Gastronomiebetriebe unterschiedlichen Themenbereichen wie regionalem Wild und Fisch, heimischen Getreide- und Gemüsesorten sowie Räucher- und Selchspezialitäten. Der Preis für die jeweiligen Menüabende liegt bei 89 Euro pro Person, während der Eröffnungsrundgang mit 99 Euro zu Buche schlägt. Ergänzt wird die Veranstaltungsreihe durch samstägliche Genussmärkte sowie spezielle Verpflegungsangebote in zwei Bergrestaurants im Nockgebiet. Tourismusbeobachter und Branchenvertreter werten die Inwertsetzung regionaler Lebensmittel als festen Bestandteil der Auslastungssteuerung in der alpinen Nebensaison. Veranstaltungen dieser Art zielen darauf ab, die Lücke zwischen der Sommer- und Wintersaison zu überbrücken und die Betriebe im Herbst besser auszulasten. Gleichzeitig erfordert die Teilnahme für die Gastronomen einen erhöhten logistischen und personellen Aufwand bei der Beschaffung zertifizierter Zutaten aus der unmittelbaren Umgebung, was sich in den entsprechenden Menüpreisen niederschlägt. Die Kombination aus Gastronomie und regionaler Erzeugung gilt in Kärnten als etablierter Wirtschaftsfaktor zur Stärkung der bäuerlichen Lieferketten. Kritisch angemerkt wird von Branchenkennern jedoch, dass die Konzentration auf hochpreisige Menüangebote

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Schloss Gamlitz: Jufa Hotels übernimmt die operative Führung des historischen Anwesens

Die steirische Hotelgruppe Jufa Hotels übernimmt mit Wirkung zum 1. September 2026 den operativen Betrieb von Schloss Gamlitz in der Südsteiermark. Die Übernahme erfolgt in enger Abstimmung mit dem bisherigen Schlossbesitzer Arnold Melcher. Sämtliche bereits getätigten Reservierungen, gewerblichen Veranstaltungen sowie Hochzeitsbuchungen und geleisteten Anzahlungen bleiben nach Angaben der Verantwortlichen ohne Einschränkungen gültig. Neben dem Betrieb der Beherbergungs- und Veranstaltungskapazitäten sieht das neue Betriebskonzept eine Neuausrichtung der hauseigenen Vinothek vor. Während dort bislang ausschließlich Erzeugnisse der Domaines Kilger angeboten wurden, soll die Einrichtung künftig für alle Weinbaubetriebe der Gemeinde Gamlitz geöffnet werden. Durch die Eingliederung des Anwesens erweitert die Hotelkette ihr Segment für Feierlichkeiten und Tagungen, in dem bereits Objekte wie das Schloss Röthelstein im Gesäuse betrieben werden. Kontinuität bei Veranstaltungen und finanzielle Regelung der Übergangsphase Ein zentraler Aspekt der Betriebsübernahme betrifft die Absicherung der bereits gebuchten Veranstaltungen und Unterkünfte. Um eine reibungslose Fortführung der Abläufe zu gewährleisten, haben der Eigentümer Arnold Melcher und das Management der Jufa Hotels organisatorische Abstimmungen getroffen. Verena Kubik, die als Event-Expertin die Betreuung des Bereichs übernimmt, bestätigte, dass sämtliche Zimmerreservierungen und Eventtermine im vollen Umfang aufrechterhalten werden. Zur finanztechnischen Absicherung der Übergangsphase übernimmt der Eigentümer Arnold Melcher die Hälfte aller für Hochzeiten geleisteten Anzahlungen aus eigenen Mitteln. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, das Vertrauen von Veranstaltern und Gästen in den Standort wiederzuverlässig aufzubauen und wirtschaftliche Stabilität für den laufenden Saisonbetrieb zu gewährleisten. Durch die vertraglichen Garantien soll der Wechsel in der Betriebsführung ohne Unterbrechungen für Kunden und Dienstleister vollzogen werden. Umgestaltung der Vinothek und Einbindung

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Turkish Airlines verzeichnet deutlichen Umsatzanstieg trotz gestiegener Treibstoffkosten

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat im zweiten Quartal 2026 einen Anstieg ihres Gesamtumsatzes um 20,5 Prozent auf 7,2 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt. Das Frachtgeschäft der Sparte Turkish Cargo wuchs durch gestiegene Kapazitätsnachfragen besonders stark und verzeichnete bei einem Frachtaufkommen von plus 11,3 Prozent einen Umsatzzuwachs von 58 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden US-Dollar. Die Flotte der Gesellschaft wuchs im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf insgesamt 552 Flugzeuge. Das konsolidierte Gesamtvermögen der Unternehmensgruppe belief sich zum Ende des Halbjahres auf 51 Milliarden US-Dollar bei mehr als 101.000 Beschäftigten. Die Passagierauslastung stieg dank einer stabilen Nachfrage auf Strecken nach Europa, Asien und Afrika um 1,8 Prozentpunkte auf 84,0 Prozent. Trotz eines inflations- und krisenbedingten Anstiegs der Treibstoffpreise sowie geopolitischer Spannungen im Nahen Osten lag die operative Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mieten (EBITDAR) mit 12,6 Prozent über der vorherigen Prognose des Unternehmens von 8,0 Prozent. Der ausgewiesene Nettogewinn für das Quartal betrug 197 Millionen US-Dollar. In den ersten sechs Monaten des Jahres tätigte das Unternehmen Investitionen in Höhe von 3,1 Milliarden US-Dollar. Trotz der positiven Umsatzzahlen verweisen Luftfahrtanalysten auf anhaltende operative und finanzielle Risiken für die Fluggesellschaft. Der Anstieg der Kerosinpreise belastet die Ertragslage zeitversetzt, während globale Engpässe in der Flugzeugproduktion und bei der Ersatzteilversorgung die Wartungs- und Expansionspläne beeinträchtigen. Die angestrebte EBITDAR-Marge von 20 bis 25 Prozent für das dritte Quartal 2026 ist stark von der weiteren Entwicklung der Treibstoffkosten und der Stabilität im internationalen Reiseverkehr abhängig. Für die künftige Flottenentwicklung bleiben zudem die Auslieferungsverzögerungen bei

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