Ryanair-Chef O’Leary schraubt seinen Optimismus zurück

Boeing 737-Max 200 (Foto: V1images.com / Huy Do).
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Ryanair-Chef O’Leary schraubt seinen Optimismus zurück

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Der irische Lowcoster Ryanair geht davon aus, dass man bis Ende März 2021 – Ende des Geschäftsjahres – die angepeilte Marke von 38 Millionen Passagieren nicht mehr erreichen kann. Firmenchef Michael O’Leary ist nun auch nicht mehr so optimistisch und rechnet damit, dass das Niveau des Jahres 2019 „frühestens im Herbst 2021“ erreicht werden kann.

Bislang gab sich der Manager äußerst zuversichtlich, dass über billige Preise ab dem Frühjahr 2021 der Rekordkurs fortgesetzt werden kann. Der jüngste Nachfrageeinbruch scheint nun auch beim Ryanair-Chef zu weniger Optimismus geführt zu haben. Gegenüber Reuters meinte O’Leary, dass er im kommenden Geschäftsjahr mit 80 bis 130 Millionen Fluggästen rechnet und fügte hinzu, dass dies stark von der Geschwindigkeit und Bereitschaft zur Durchimpfung der Bevölkerung abhängig ist.

Ein weiterer Faktor, den der Ryanair-Chef erwähnt hat: Wenn bestehende Einreise- und Quarantänebeschränkungen langsam abgeschafft werden, würde sich das negativ auf die Nachfrage in der gesamten Branche auswirken. Je früher und schneller dies erfolgt, desto besser sind die Aussichten für Ryanair und alle anderen Airlines.

Hinsichtlich der geplanten Kapazität sagte Michael O’Leary, dass er über das gesamte Jahr 2021 zusammengerechnet mit 60 bis 80 Prozent des Angebots von 2019 rechnet. Im Hochsommer vermutet er, dass die Ryanair Group etwa 60 bis 70 Prozent der Kapazität durchführen wird. Für den Winterflugplan 2021/2022 rechnet er der Manager damit, dass „fast der Flugplan von 2019 erreicht werden kann“.

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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