Boeing 737-800 (Foto: Jan Gruber).
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Ryanair erweitert das Flugangebot ab Köln/Bonn um Verbindung nach Rimini

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Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat ihr Angebot am Flughafen Köln/Bonn ausgebaut und eine neue Direktverbindung nach Italien in das Streckennetz integriert. Ab sofort fliegt die Fluggesellschaft die traditionsreiche italienische Adria-Metropole Rimini an.

Das neue Angebot richtet sich in erster Linie an den touristischen Freizeitverkehr für die Region Emilia-Romagna. Die Aufnahme dieser Route ist Teil der aktuellen Sommerflugplanung des Low-Cost-Carriers, der an deutschen Regional- und Großflughäfen verstärkt auf südeuropäische Destinationen setzt, um die hohe Nachfrage im Segment der Städte- und Strandreisen zu bedienen.

Die Verbindung zwischen dem Konrad-Adenauer-Flughafen und dem Flughafen Rimini-Miramare wird im aktuellen Flugplan dreimal wöchentlich bedient. Als Flugtage wurden Montag, Donnerstag und Samstag festgelegt, was sowohl für Wochenendausflügler als auch für längerfristige Urlaubsreisende flexible Reiseoptionen bietet. Für den Flugbetrieb nutzt Ryanair Flugzeuge ihrer standardisierten Flotte, die primär aus Maschinen des Typs Boeing 737-800 sowie dem moderneren Typ Boeing 737 Max 8 besteht. Durch die einheitliche Flottenstruktur kann die Fluggesellschaft die Wartungs- und Betriebskosten minimieren und somit die Tarife auf der Kurzstrecke niedrig halten.

Zusätzliche Branchenanalysen zum Luftverkehrsmarkt in Nordrhein-Westfalen zeigen, dass sich der Wettbewerb auf den Routen nach Italien weiter intensiviert. Rimini gilt historisch als eines der beliebtesten Urlaubsziele deutscher Touristen, war jedoch in den vergangenen Jahren im Vergleich zu Destinationen wie Mallorca oder den Kanarischen Inseln im Direktflugangebot ab Westdeutschland unterrepräsentiert. Mit der neuen Strecke positioniert sich Ryanair als direkter Konkurrent zu anderen Ferienfliegern wie Eurowings, die das europäische Ausland ebenfalls stark ab Köln/Bonn bedienen, und nutzt dabei die bestehende Infrastruktur des rheinischen Flughafens, der durch seinen 24-Stunden-Betrieb flexible Rotationszeiten ermöglicht.

Der Flughafen Köln/Bonn verzeichnet durch den Ausbau des Ryanair-Streckennetzes eine weitere Stabilisierung des Passagieraufkommens im Sommerreiseverkehr. Für den Flughafenbetreiber stellt das Engagement der irischen Fluggesellschaft eine wichtige Säule zur Auslastung der Terminals dar, nachdem sich einige Fluggesellschaften aufgrund gestiegener staatlicher Luftverkehrsabgaben und Flughafengebühren in Deutschland teilweise von bestimmten Inlands- und Europastrecken zurückgezogen haben. Die wirtschaftliche Bedeutung von stabilen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen im Low-Cost-Bereich bleibt für die regionale Wirtschaft und den Tourismussektor in beiden Ländern somit ein wesentlicher Faktor.

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