Boeing 737-Max-200 (Foto: Jan Gruber).
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Ryanair-Flug nach Dublin wegen störendem Passagier nach Cork umgeleitet

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Ein Ryanair-Flug von Faro nach Dublin musste am Montagnachmittag unplanmäßig auf dem Cork Airport landen. Die Besatzung des Fluges FR7031, einer Boeing 737 Max 8-200 mit der Registrierung EI-HGN, hatte Bedenken hinsichtlich des Verhaltens eines Passagiers an Bord gemeldet. Das Flugzeug landete um 13:04 Uhr in Cork, wo bereits Polizeikräfte bereitstanden, um den betreffenden Mann von Bord zu holen.

Der Vorfall ereignete sich weniger als eine Stunde vor der geplanten Ankunftszeit in Dublin. Die irische Polizei, die Gardaí, bestätigte, dass der Passagier – ein Mann in den Dreißigern – festgenommen wurde. Die Festnahme erfolgte gemäß dem Air Navigation and Transport Act von 2022. Der Mann befindet sich derzeit auf einer Polizeidienststelle in der Grafschaft Cork in Gewahrsam; die Ermittlungen zum genauen Hergang des Vorfalls dauern an.

Das Flugzeug verbrachte nach der Umleitung etwa 90 Minuten am Boden in Cork, bevor es gegen 14:30 Uhr seine Reise nach Dublin fortsetzte. Durch die schnelle Abwicklung konnte eine weitreichendere Beeinträchtigung des Flugbetriebs und größere Verspätungen für die Mitreisenden vermieden werden. Solche Zwischenfälle können in der Luftfahrt schnell zu erheblichen operativen Problemen führen, wie etwa der Überschreitung von Dienstzeiten der Besatzung oder Übernachtverzögerungen für Passagiere.

Ryanair hat zuletzt eine Mindeststrafe von 500 Euro für störendes Verhalten an Bord eingeführt. Bei schwerwiegenderen Fällen behält sich die Fluggesellschaft zudem vor, zivilrechtliche Schritte einzuleiten, um die Kosten, die durch erzwungene Umleitungen entstehen, zurückzufordern. Obwohl die finanziellen Auswirkungen dieses speziellen Vorfalls begrenzt sein dürften, ist es wahrscheinlich, dass Ryanair versuchen wird, die durch die außerplanmäßige Landung in Cork entstandenen Aufwendungen beim Verursacher geltend zu machen.

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