Dezember 17, 2025

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Dezember 17, 2025

Aeroitalia klagt gegen Vergabe subventionierter Sardinien-Flüge

Die italienische Regionalfluggesellschaft Aeroitalia hat juristische Schritte gegen die Vergabe von subventionierten Flugrouten zwischen Sardinien und den Metropolen Rom und Mailand eingeleitet. Nach einem Bericht der Zeitung L’Unione Sarda focht Aeroitalia beim Verwaltungsgericht Latium sowohl das zugrundeliegende Ministerialdekret als auch die einzelnen Ausschreibungen an. Das Unternehmen vertritt die Auffassung, dass die Vergabebedingungen zugunsten der Konkurrentin ITA Airways ausgestaltet wurden. Das Gericht wird bereits am 22. Dezember 2025 kollektiv über den Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz entscheiden. Gleichzeitig signalisierten die Richter, dass ein späterer Erfolg in der Hauptsache oder im weiteren Eilverfahren eine vollständige rechtliche Wiedergutmachung für Aeroitalia ermöglichen könnte. Die angefochtenen Strecken unterliegen der sogenannten Gemeinwirtschaftlichen Verpflichtung (Public Service Obligation, PSO), welche die Sicherstellung regelmäßiger Flugverbindungen für die Einwohner Sardiniens zum italienischen Festland zum Ziel hat. Unterdessen haben die Nationalairline ITA Airways und die spanische Billigfluggesellschaft Volotea ein gemeinsames Angebot für die subventionierten Routen eingereicht. Sollten die Verbindungen Cagliari-Rom Fiumicino und/Andererseits Olbia-Mailand-Linate an sie vergeben werden, planen die beiden Fluggesellschaften die Gründung einer temporären Arbeitsgemeinschaft. Diese Kooperation soll die ganzjährige Bereitstellung von verlässlichen Flugverbindungen gewährleisten. Volotea steuere dabei ihre Erfahrung im Betrieb von PSO-Strecken in Italien und Frankreich bei, während ITA Airways ihr dichtes Netz an den Drehkreuzen Rom-Fiumicino und Mailand-Linate einbringe. Zusätzlich ist eine Interlining-Vereinbarung geplant, die Umsteigemöglichkeiten und die Durchbuchung von Gepäck erleichtern soll.

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Swiss verlängert Komponentenwartungsvertrag für Boeing 777-Flotte mit Lufthansa Technik

Swiss International Air Lines und die Lufthansa Technik haben ihre langjährige Kooperation im Bereich der Komponentenwartung fortgesetzt und einen neuen Exklusivvertrag unterzeichnet. Die Vereinbarung beginnt im Januar 2026, läuft über eine Dauer von zehn Jahren und umfasst die gesamte Boeing 777-300ER-Flotte der Schweizer Fluggesellschaft, die aktuell zwölf Flugzeuge umfasst. Die Vertragsverlängerung baut auf einer bereits seit zehn Jahren bestehenden Partnerschaft auf und sichert Swiss umfassende MRO-Dienstleistungen (Maintenance, Repair and Overhaul). Der Vertrag gewährleistet die Wartung, Reparatur und Überholung aller Flugzeugkomponenten der Langstreckenflotte. Als Teil der Vereinbarung erhält Swiss Zugang zum globalen Ersatzteil-Pool von Lufthansa Technik, einem weltweit führenden Anbieter in diesem Segment. Für die logistische Abwicklung der Komponentenwartung wird Lufthansa Technik dedizierte Lagerbestände am Heimatflughafen von Swiss in Zürich bereithalten. Diese Infrastruktur soll eine schnelle und effiziente Ersatzteilversorgung sicherstellen. Die Fortführung der Zusammenarbeit unterstreicht das Vertrauen in die technische Expertise von Lufthansa Technik und sichert die operative Zuverlässigkeit der Großraumflugzeuge von Swiss im internationalen Flugverkehr.

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AfD-Fraktion Thüringen fordert Nutzung des Flughafens Erfurt für Abschiebungen und Containern

Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag hat ihre Vorschläge für den Doppelhaushalt 2026/2027 vorgestellt und dabei eine massive Reduzierung der Neuverschuldung sowie Investitionen in den Flughafen Erfurt für die Durchführung von Abschiebungen gefordert. Fraktionschef Björn Höcke kritisierte in einer Pressekonferenz die von der sogenannten Brombeer-Landesregierung verantwortete Neuverschuldung als historisch hoch und finanzpolitisch „hochgefährlich“ für das Land. Die Oppositionsfraktion legte 28 Änderungsanträge vor, mit denen sie die Neuverschuldung um rund 218,9 Millionen Euro senken will. Ein signifikanter Teil der Einsparungen wird bei der institutionellen Förderung angestrebt. Die AfD fordert hier Minderausgaben in Höhe von 30 Millionen Euro, die sich auf alle rund 140 geförderten Projekte beziehen sollen. Davon betroffen wären unter anderem Orchester, Theater, Gedenkstätten, Museen sowie Sport- und Feuerwehrverbände. Höcke argumentierte, dass dies „keine übermäßigen Schmerzen“ verursachen, aber ein notwendiges Korrektursignal setzen solle. Zudem kritisierte die Fraktion, dass nur 18 Wirtschaftspläne der geförderten Einrichtungen für die Haushaltsjahre 2026/2027 vorlägen. Ein zentraler Investitionsvorschlag der AfD zielt auf den Flughafen Erfurt ab. Nach dem Konzept der Fraktion soll der Flughafen zu einem Drehkreuz für die Unterbringung von Geflüchteten und die konsequente Durchführung von Abschiebungen ausgebaut werden. In dem entsprechenden Antrag wird gefordert, den Flughafen in die Lage zu versetzen, „ausreisepflichtige Personen ohne Verzögerung fortlaufend abschieben zu können“. Zur Unterbringung sollen Container auf dem Flughafengelände aufgestellt werden. Trotz dieser Funktion soll der touristische Flugbetrieb weiterhin möglich bleiben. Höcke kommentierte die Maßnahme mit der Forderung, es sogenannten „Sozialmigranten so ungemütlich wie möglich“ in Thüringen zu machen.

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Flughafen Düsseldorf erwartet rund 865.000 Passagiere in den Weihnachtsferien

Der Flughafen Düsseldorf (DUS) stellt sich auf eine stark frequentierte Weihnachtsreisezeit ein und prognostiziert eine deutliche Steigerung des Passagieraufkommens. Nach Angaben des Flughafens werden zwischen dem 19. Dezember 2025 und dem 6. Januar 2026 rund 865.000 Reisende erwartet. Dies entspricht einer Zunahme von etwa acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während der 19-tägigen Ferienzeit rechnet der Flughafen Düsseldorf mit der Abfertigung von mehr als 6100 Starts und Landungen. Diese Verkehrszahlen unterstreichen die anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen, insbesondere in den traditionell stark gebuchten Wintermonaten. Die Steigerung des Passagieraufkommens ist ein Indikator für die Erholung und das Wachstum des Flugverkehrs am drittgrößten deutschen Flughafen. Um das erwartete hohe Aufkommen zu bewältigen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, werden die Passagiere gebeten, ausreichend Zeit für Check-in und Sicherheitskontrollen einzuplanen. Die beliebtesten Reiseziele in den Weihnachtsferien sind traditionell Metropolen und Warmwasserziele. Düsseldorf festigt mit diesen Zahlen seine Position als wichtiges Drehkreuz für Reisen in die Weihnachts- und Neujahrszeit.

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Paris eröffnet längste städtische Seilbahn Europas

Im Großraum Paris ist am heutigen Vormittag die längste urbane Seilbahn Europas offiziell in Betrieb genommen worden. Die neue „Stadt-Schwebebahn“ dient als alternatives Verkehrsprojekt in der chronisch überlasteten Region Île-de-France und soll künftig die südöstlichen Vororte der französischen Hauptstadt mit dem bestehenden Metronetz verbinden. Die Seilbahn erstreckt sich über eine Strecke von viereinhalb Kilometern und ermöglicht den Fahrgästen eine zuverlässige Anbindung an das städtische Schnellbahnsystem. Die Fahrtzeit auf der gesamten Linie beträgt lediglich 18 Minuten. Mit diesem Projekt reagieren die Betreiber auf die hohen Verkehrsbelastungen in der Region und bieten eine Entlastung für überfüllte Buslinien und Straßen. Die Anlage ist darauf ausgelegt, täglich bis zu 11.000 Fahrgäste zu befördern. Insgesamt kommen 105 Kabinen zum Einsatz, die nicht nur Passagieren, sondern auch Fahrrädern, Kinderwagen und Rollstühlen Platz bieten und somit die Mobilität in der Region fördern. Die neue Seilbahn stärkt den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) jenseits der üblichen Verkehrswege und trägt zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Metropolregion bei. Solche urbanen Seilbahnen werden weltweit zunehmend als effiziente Lösung für die Überbrückung von Hindernissen oder die Anbindung dicht besiedelter Gebiete betrachtet.

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Frontier A321neo erleidet Flammabriss

Ein Airbus A321neo der US-amerikanischen Fluggesellschaft Frontier Airlines musste am 16.12.2025 am Vormittag kurz nach dem Start vom Cleveland International Airport (CLE) aufgrund eines Flammabrisses in einem der Triebwerke umkehren. Das nur zwei Jahre alte Flugzeug, das mit Pratt & Whitney (P&W) Triebwerken ausgestattet ist, kehrte sicher zum Flughafen Cleveland zurück. Es wurden keine Verletzten oder weiteren Schäden gemeldet. Dieser Vorfall, dessen Ursache noch unbestimmt ist, fügt sich in die seit längerem andauernde Krise um die PW1100G Geared Turbofan (GTF)-Triebwerke von P&W ein, die aufgrund von schwerwiegenden Produktionsmängeln und Qualitätsproblemen zu massiven Flugzeugeinstellungen und weltweiten logistischen Herausforderungen geführt hat. Flammabriss kurz nach dem Start Der Zwischenfall ereignete sich etwa 15 Minuten nach dem Abheben des Frontier-Fluges in Cleveland. Berichten zufolge erlitt das Flugzeug einen Flammabriss in einem Triebwerk, was zum sofortigen Verlust der Schubkraft auf dieser Seite führte. Die Flugzeugbesatzung leitete umgehend die Notfallverfahren ein und konnte das Flugzeug sicher zurück nach CLE steuern, wo es erfolgreich landete. Es wurde nicht öffentlich bekannt gegeben, ob es sich um einen einzelnen oder einen doppelten Flammabriss handelte. Angesichts der Tatsache, dass ein doppelter Flammabriss ein Flugzeug in einen Segler verwandeln und die Situation deutlich kritischer machen würde, gilt ein Triebwerksausfall als die wahrscheinlichere Ursache. Der Flammabriss ist ein extrem seltenes Ereignis. Flugzeuge des Typs Airbus A321neo sind für derartige Notfälle mit hohen Sicherheitsmargen und robusten Notfallprotokollen ausgelegt, was in diesem Fall die sichere Rückkehr der Maschine gewährleistete. Die Tatsache, dass das nur zwei Jahre alte Flugzeug mit P&W-Triebwerken ausgestattet ist, lenkt jedoch

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Eurowings präsentiert den Sommerflugplan 2026

Die Fluggesellschaft Eurowings hat ihre Planungen für die Sommersaison 2026 abgeschlossen und setzt dabei auf eine konsequente Erweiterung des Streckennetzes sowie eine signifikante Erhöhung der Frequenzen auf besonders ertragsstarken Routen. Mit insgesamt 150 Destinationen in 40 Ländern festigt das Unternehmen seine Position als einer der führenden Anbieter im europäischen Direktverkehr. Im Zentrum der neuen Strategie steht der Ausbau der Kapazitäten an den großen deutschen Standorten Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Hannover und Stuttgart. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einführung neuer Metropolen-Verbindungen, die unter dem Begriff Hauptstadtexpress zusammengefasst werden, sowie auf einer massiven Ausweitung des Angebots in Richtung Mittelmeer. Durch die gezielte Anpassung des Portfolios reagiert die Fluggesellschaft auf die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich der Urlaubsreisen und den sich stabilisierenden Markt für Städteverbindungen. Die Erweiterung umfasst sowohl neue Erstverbindungen in den Norden und Osten Europas als auch eine verstärkte Präsenz in den klassischen Ferienregionen Südeuropas und Nordafrikas. Der Hauptstadtexpress und die Stärkung des Standorts Berlin Ein wesentlicher Pfeiler des kommenden Sommerflugplans ist die Aufwertung des Standorts Berlin. Unter dem strategischen Label Hauptstadtexpress lanciert Eurowings eine Reihe neuer Direktverbindungen, die Berlin enger mit anderen europäischen Metropolen verknüpfen. Ab dem Sommer 2026 können Reisende von der deutschen Hauptstadt aus erstmals direkt nach Lissabon, Sarajevo und zum Londoner Flughafen Heathrow fliegen. Diese Strecken richten sich gleichermaßen an Städtereisende wie an den Geschäftsreiseverkehr, der nach einer Phase der Konsolidierung wieder ein gesteigertes Bedürfnis nach direkten und zeitoptimierten Verbindungen zeigt. Ergänzt wird das Portfolio in Berlin durch neue Ziele wie Kavala in Griechenland sowie die

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Weniger als 89 Kilometer: AUA fliegt Klagenfurt-Graz mit Embraer 195

Neuerdings bedient Austrian Airlines eine auf der Luftlinie nur knapp unter 89 Kilometer lange Inlandsstrecke mit Regionaljets des Typs Embraer 195. Der Carrier fliegt nun auch zwischen Klagenfurt und Graz. Eine Reaktion auf die Inbetriebnahme der Koralmbahn? Seit wenigen Tagen ist die Fahrzeit zwischen Klagenfurt und Graz durch die Inbetriebnahme der Koralmbahn erheblich kürzer geworden. Obwohl die Strecke unter dem steiermärkischen Airport hindurch verläuft und auch Vorarbeiten für einen Flughafenbahnhof geleistet wurden, existiert dieser nicht. Kein einziger Railjet von/nach Klagenfurt hält am Grazer Airport. Dahinter steckt ein uralter Kuhhandel, den der damalige Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (FPÖ/BZÖ) durchgesetzt hat. Man sorgte sich damals darum, dass der Klagenfurter Airport regelrecht überflüssig werden könnte. Nachwirkung der Braathens-Kündigung Austrian Airlines bedient seit dieser Woche die Route Klagenfurt-Graz regelmäßig. Auf dieser Ultrakurzstrecke kommen im Regelfall Regionaljets des Typs Embraer 195, von denen sich der Carrier auf absehbare Zeit trennen wird, zum Einsatz. Auf den ersten Blick wirkt es grotesk und absurd, dass die AUA unmittelbar nach Eröffnung der Koralmbahn neue Inlandsflüge und das auf einer Strecke, die von Airport zu Airport weniger als 89 Kilometer lang ist, aufnimmt. Flugscheine kann man auf diesem Segment bis dato nicht buchen und Unternehmensangaben nach ist das auch gar nicht vorgesehen. Was steckt also dahinter, dass die AUA nun eine Route bedient, die noch kürzer ist als das längst aufgegebene Linz-Wien oder das nicht ganz freiwillig aufgegebene Salzburg-Wien? Dem Carrier fehlt die Kapazität der drei ATR72-600, die bis vor kurzer Zeit von Braathens Regional im Wetlease betrieben wurden.

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Umbauarbeiten am Flughafen Palma de Mallorca: Abflugbereich wird verlegt

Am Flughafen Palma de Mallorca (PMI) kommt es ab Dienstag, dem 16. Dezember 2025, aufgrund umfangreicher Modernisierungsarbeiten zu signifikanten Änderungen im Abfertigungsbereich für abfliegende Passagiere. Der Flughafenbetreiber Aena leitet die Bauarbeiten in die nächste Phase ein, weshalb die rechte Seite der Check-in-Ebene für die kommenden Monate gesperrt wird. Nachdem die erste Bauphase auf der linken Seite des Abfertigungsbereichs abgeschlossen ist und dieser nun vollständig nutzbar ist, verlagern sich die Einschränkungen auf die rechte Terminalseite. Reisende, die das Abflugterminal betreten, werden angewiesen, sich künftig ausschließlich links zu halten und den neuen Hinweisschildern zur Gepäckaufgabe zu folgen. Aena kündigte die Bereitstellung einer speziellen Beschilderung sowie den Einsatz von geschultem Personal an, um trotz der Bauarbeiten einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Sperrung betrifft einen großen Teil des Check-in-Bereichs und wird nach Angaben von Aena über mehrere Monate andauern. Der Kern des aktuellen Bauabschnitts umfasst die Errichtung eines vertikalen Erschließungskerns mit Treppen und Aufzügen, der alle drei Etagen des Gebäudes miteinander verbinden soll. Zudem werden die Büros der Fluggesellschaften sowie kommerzielle Flächen modernisiert. Passagiere müssen sich in der Übergangszeit auf veränderte Laufwege und eine reorganisierte Abfertigung einstellen.

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Tampa: Flugbegleiter von United Airlines nach Streit mit Konkurrent festgenommen

Ein Vorfall, der sich bereits im März 2025 am Tampa International Airport (TPA) in Florida ereignete, sorgt aktuell für Aufsehen, nachdem Videoaufnahmen der Festnahme eines Flugbegleiters von United Airlines im Internet verbreitet wurden. Der Mitarbeiter wurde von der örtlichen Polizei verhaftet, nachdem er mutmaßlich eine Mitarbeiterin von Cayman Airways während einer Fahrt mit dem Flughafen-Shuttlebus leicht an der Schulter berührt hatte. Auslöser war eine Auseinandersetzung über die Lautstärke eines Telefongesprächs der Cayman-Airways-Mitarbeiterin. Die vermeintlich harmlose Berührung, die der United-Mitarbeiter zur Erregung der Aufmerksamkeit nutzen wollte, wurde nach dem Recht Floridas als tätlicher Angriff („battery“) gewertet. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Grenzen der Deeskalation in öffentlichen Räumen und die strenge Auslegung des physischen Kontakts im US-amerikanischen Recht, was in der Folge zu operativen Problemen für United Airlines führte. Disput um Telefonnutzung eskaliert im Shuttlebus Der Vorfall fand am 8. März des Jahres auf einem Shuttlebus statt, der Personal verschiedener Fluggesellschaften vom Parkplatz zum Terminal am Tampa International Airport befördert. Berichten zufolge begann die Eskalation, als eine Mitarbeiterin von Cayman Airways am Busbahnhof ein Telefongespräch führte, dessen Lautstärke vom United-Airlines-Flugbegleiter als störend empfunden wurde. Die Cayman-Airways-Mitarbeiterin gab an, ihr United-Kollege habe ihr mitgeteilt, ihre Stimme sei nervig, und sie aufgefordert, „den Mund zu halten“. Daraufhin habe sie ihn zur Rede gestellt und ihm sogar rassistische Motive unterstellt. Die Situation verschärfte sich, als beide den Shuttlebus betraten. An diesem Punkt eskalierte der Streit weiter, wobei der United-Flugbegleiter laut eigenen Angaben die Cayman-Mitarbeiterin an der Schulter antippte. Seine erklärte Absicht war es,

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